
Durchblick 8+ – Azur und Asmar – Michel Ocelot – Frankreich 2006 – 95 min.
Roland Bühs: Materialien zur interkulturellen Erziehung in Kindergarten und Primarstufe. Zielgruppenspezifisches Handbuch, basierend auf dem Praxishandbuch für Lehrerinnen und Lehrer 'Eine Welt der Vielfalt'. Verlag Dohrmann, o.J.
Elisabeth Furch u. Harald Eichelberger (Hg.): Kulturen, Sprachen, Welten. Fremdsein als pädagogische Herausforderung. 2., überarb. u. erg. Neuaufl., Studien Verlag, 2008.
Die aktualisierte Neuauflage – mit besonderem Schwerpunkt auf Interkulturalität – gibt Einblick in die Lebenswelt von Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Welten, aus inner- und außereuropäischen Ländern. Die angesprochene Gruppe sind Menschen, die mitunter bereits in unserem Land geboren wurden, jedoch nach wie vor nicht dazugehören v. a. aus juristischer und politischer Sicht. Die Beiträge auf den Gebieten Migration und Interkulturalität fokussieren zumeist auf junge Menschen mit Migrationshintergrund im schulischen und außerschulischen Kontext.
Materialien zur Unterrichtspraxis: Inge Meyer-Dietrich 'Christina – Freunde gibt es überall'. Erarb. v. Sibylle Heim. Ravensburger Buchverlag, 2004.
Kenan ist neu in Christinas Klasse. Er spricht kein Wort Deutsch. Doch es dauert nicht lange, bis er viele Freunde gefunden hat. Dann aber kommt ein Brief: Kenans Familie muss umziehen ...
Inhaltsverzeichnis Deutsch: Thematik: Freundschaft / Fremdsein. Methodik: Schreibanlässe / Sprechanlässe / Rätsel / Vorschläge zur kreativen Gestaltung / Stationenlernen.
Manfred Sader: Toleranz und Fremdsein – 16 Stichworte zum Umgang mit Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Beltz Verlag, Weinheim/Basel 2002.
Nach neuen Ergebnissen der Sozialwissenschaften stellt der Autor 16 Stichworte zum Thema Toleranz, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit vor und macht eine Reihe von konstruktiven Vorschlägen, wie wir alltäglichen Vorurteilen bis hin zum Rassismus wirkungsvoll entgegentreten können. Dabei geht er davon aus, dass moralische Appelle wenig bewirken, dass es vielmehr darauf ankommt, die Gründe zu kennen, warum Menschen sich gegenüber dem, was ihnen fremd ist, misstrauisch bis hin zur Gewalttätigkeit verhalten. Sein Anliegen ist es, die vielfältigen Prozesse, die bei der Bildung von Vorurteilen und Stereotypen beteiligt sind, offen zu legen, und anhand positiver Merkmale zu einem vertrauensvollen Umgang auch mit dem, was uns fremd ist, zu gelangen.
Thema Animationsfilm:
Daniel Amman, Arnold Fröhlich (Hg.): Trickfilm entdecken: Animationstechniken im Unterricht. Pestalozzianum Verlag 2008.
Wie funktioniert der Trickfilm? Wie stellt man im Unterricht eigene Animationsfilme her? Lehrpersonen aller Schulstufen erhalten Anregungen und Hilfestellungen, wie sie mit ihren Schülerinnen und Schülern dem Geheimnis des Trickfilms auf die Spur kommen. Im Zentrum der Publikation stehen die wichtigsten Techniken des Animationsfilms. Die beigefügte DVD enthält eine reiche Auswahl von Filmbeispielen und einen Datenteil mit zusätzlichen Anleitungen und Kopiervorlagen.
Christina Werner: Die Arbeit mit der Trickboxx zur Herstellung von Medien mit dem Ziel Einblick in die Gestaltungsmittel und Produktionsbedingungen eines Trickfilms in der Klassenstufe 2 zu gewinnen. Broschüre, GRIN Verlag 2006.
Examensarbeit aus dem Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik für das Lehramt an Grundschulen.
Julius Wiedemann: Animation Now!, mit DVD-Video. Taschen Verlag 2004.
Wer steckt hinter dem erfolgreichsten Film-Genre der 90er Jahre? „Findet Nemo“, „Toy Story“ oder „Ice Age“ haben plötzlich nicht nur Kinder als Publikum – Erwachsene hat das Trickfilm-Fieber ebenso gepackt. Das Buch zeigt die Macher hinter den Kulissen: rund 80 Künstler und ihre Studios werden vorgestellt. Außerdem gibt es Aufschluss über viele wichtige Animationsfilmschulen sowie über die Geburtsstätten von Nemo, Arielle und vielen anderen. Inklusive DVD mit Filmausschnitten.
Das Trickfilm-Handbuch
Bundesverband Jugend und Film e.V., 1995, 58 S., EUR 4,10, Info und bestellen
Das Handbuch zeigt Kindern und Jugendlichen, aber auch Fachkräften der Jugendarbeit, wie sie selbst oder mit einer Kinder- bzw. Jugendgruppe ohne viel Aufwand Trickfilme herstellen können.
Thema Märchen:
Christine Mell: Es war einmal... Die Werkstatt zu Märchen. Verlag an der Ruhr, 2000.
Werkstatt-Unterricht ist eine ideale Form, Schülerinnen und Schülern gleichermaßen fachliches Wissen zu vermitteln, selbstbestimmtes Lernen zu ermöglichen und die Sozialkompetenzen zu erweitern. Dieser Unterricht bedarf jedoch einer intensiven, gut geplanten und organisierten Vorbereitung. „Die Märchen-Werkstatt“ erleichtert die Vorbereitungen, indem sie fertige Kopiervorlagen liefert. Darüber hinaus gibt sie Anregungen für die Gestaltung der Werkstatt (allgemeine Vorbereitungen, Einführung in den Unterricht, Märchen-Lied, Gestaltung der Werkstatt-Stunden, Klassenraumgestaltung, Lösungen, Buchtipps).
Eva-Maria Kohl: Rund um Märchen 2. - 4. Schuljahr: Rund um... - Grundschule. Kopiervorlagen. Cornelsen Verlag, 2007.
Die vielfältig einsetzbaren Kopiervorlagen machen die Faszination von Märchen erfahrbar. Hinweiskarten geben hilfreiche Tipps für die Lehrer/innen und dienen im Unterricht als „Regiekarten“. Zahlreiche Arbeitsblätter und Aufgabenkarten bieten ein breites Spektrum an Ideen für den handlungs- und produktionsorientierten Unterricht mit Märchen.
Gudrun Schulz: Märchen in der Grundschule. Cornelsen Verlag, 2005.
Märchen sind besonders geeignet, die Lesefähigkeit und das Verstehen von Texten zu fördern. Das wiederkehrende Strukturgerüst hilft gerade auch Leseschwachen.
Diese internationale Auswahl versammelt Volksmärchen, Kunstmärchen und moderne Texte. Lehrer haben alles auf einen Blick parat: den Text, literaturtheoretische Hinweise und einen erprobten Unterrichtsvorschlag.
Thema Maghreb:
Elisabeth Arend, Fritz Peter Kirsch: Der erwiderte Blick. Literarische Begegnungen und Konfrontationen zwischen den Ländern des Maghreb, Frankreich und Okzitanien. Würzburg 1998.
Nadira Hefied: 130 recettes traditionelles du Maghreb. Verlag: Editions J'Ai Lu, 1999.
Hans-Jürgen Lüsebrink: Interkulturelle Landeskunde in der Romanistik. Theoretische Annäherungen, Gegenstandbereiche, didaktische Konsequenzen. In: Adelheid Schumann (Hg.): Kulturwissenschaften und Fremdsprachendidaktik im Dialog. Frankfurt a.M. 2005, S. 13-28.
Mourad Mazouz: Couscous & Co. Spezialitäten aus Marokko, Tunesien und Algerien. Collection Rolf Heyne, 2006.
Unterricht Französisch Nr. 86: le Maghreb - Interkulturelle Landeskunde, Fachzeitschrift, Erhard Friedrich Verlag, 2007.
Mithilfe von lern-, prozess- und handlungsorientierten Verfahren wird der Maghreb zu einem motivierenden Lernerlebnis.
Laurenz Volkmann, Wolfgang Gehring, Klaus Stiersdorfer (Hg.): Interkulturelle Kompetenz. Konzepte und Praxis des Unterrichts. Tübingen 2002.
Märchen aus 1001 Nacht, neu erz. v. Gunter Groll, m. Illustr. v. Ruth u. Martin Koser-Michaels, Knaur, 2002.
Aladin und die Wunderlampe, Sindbad der Seefahrer, Maruf der Schuhflicker, Ali Baba und die vierzig Räuber - wunderbare Geschichten, mit denen Scheherazade den grausamen König Scharirar Nacht für Nacht verzaubert und schließlich sein Herz erweicht. Geschichten, die wie alle Märchen einen wahren Kern haben, weil sie uns viel Wahres über die Welt nahe bringen.
Sindbad: Un Conte des mille et une nuits, französisches Bilderbuch von Ludmila Zeman (Illu.), Verlag Tundra Books Inc., 1998.
Unter einem Himmel. Geschichten und Gedichte von Freundschaft und Toleranz. Ausgewählt v. Iris Berben, m. Illustr. v. Anke am Berg, Kreuz-Verlag, 2005.
Ergänzende Medien zum Film:
Azur und Asmar, Computerspiel, Deutschland 2007, USK ab 6
Spannende Abenteuer basierend auf dem Animationsfilm. Zwölf umfangreiche Levels und die Charaktere des Films warten darauf, entdeckt zu werden.
Die Features sind u.a.:
Thema Animationsfilm:
Choo Choo, 1-3
Regie: Garri Bardin, 80 Min., FSK: o.A., Russland 1997-2005, DVD Durchblick Filme, Hg.: BJF e.V.
In dem fantasievollen Dreiteiler „Choo Choo“ wird ganz ohne Worte gezeigt, wie wichtig Freunde sind. Handlung, Musik und Bewegung verschmelzen dabei zu einem kleinen Kunstwerk, das von der Freundschaft eines kleinen Jungen zu dem Fantasiewesen Choo Choo erzählt. Gemeinsam erleben sie einen traumhaften Weihnachtsabend und spannende Abenteuer auf hoher See. Eifersüchtig ist der kleine Junge auf einen kleinen Hund, bevor am Ende eine Dreierfreundschaft entsteht.
Willi will’s wissen: Wer trickst für den Trickfilm?
TV-Magazin, Regie: Arne Sinnwell, 25 Min., FSK: Lehrmittelfreigabe; Produktion: megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und des FWU, D 2007. Hg.: FWU
Willi, der neugierige Reporter, erkundet hier, wie Trickfiguren das Laufen lernen. Es gibt ganz verschiedene Techniken, Animationsfilme zu produzieren. Das erfährt er schon an seiner ersten Recherchestation, der Ludwigsburger Filmakademie. Ein Student erklärt ihm die Basis: ganz viele Phasenbilder, die immer um eine Kleinigkeit variiert werden, ergeben, wenn man sie schnell hintereinander geschaltet sieht, eine fließende Bewegung. Ob es sich um abfotografierte Zeichnungen oder um Knetfiguren handelt, spielt dabei keine Rolle. In einer Münchner Produktionsfirma erlebt Willi, wie aufwändig es ist, nur eine Minisequenz aus der Zeichentrickserie „Hexe Lilli“ zu skizzieren, dann im Computer zu kolorieren und sie schließlich zu vertonen. Zurück in Ludwigsburg lernt Willi zum einen die klassische Technik des Puppentricks kennen, zum anderen die moderne, zeitsparende Computeranimation. Am Schluss schaut sich Willi noch in einem Motion-Capture-Studio in Frankfurt um. Hier hüpfen reale Menschen als Vorlage für die Bewegungen von Trickfiguren umher. Willi darf mitmachen und schlüpft dazu in einen Anzug mit speziellen Sensoren. Jede Bewegung, die Willi mit Armen, Beinen und Kopf macht, führt jetzt auch die Gestalt auf dem Computerbildschirm aus. So bekommen Trickfiguren in Filmen besonders echt aussehende Bewegungen von Fußballern, Breakdancern oder Karatemeistern verpasst.
Thema Märchen:
Contes des Mille et une Nuits, Audio-CD, gelesen u.a. von Michel Galabru, Verlag Naïve, 2008.
Tausendundeine Nacht. 14 Audio-CDs, hrsg. v. Helma Sanders-Brahms, dhv der Hörverlag 2005.
Die Märchen werden gelesen von Eva Mattes, Jörg Gudzuhn, Ben Becker, Dagmar Sitte, Jürgen Hentsch u. v. a.
Thema Maghreb:
Bab' Aziz – Der Tanz des Windes (OmU), Spielfilm von Nacer Khemir, DVD: trigon-film, 98 Min., FSK: ab 12. Film in OV Arab./Pers., Untertitel: deutsch / französisch / englisch, 98 Minuten, Bonus: Nacer Khemir als Erzähler, 45 Min.
»„Großvater, wenn du sprichst, ist es weniger kalt“, sagt das Mädchen Ishtar. Dabei kuschelt es sich in der Dunkelheit an den weißbärtigen, blinden Bab' Aziz mitten in einer unendlich erscheinenden Wüstenlandschaft. Der berichtet derweil von einem Prinzen, der im Wasser das Bild seiner Seele schaute. Schon hier wird deutlich, worum es geht, nämlich um das Erzählen von Geschichten, die Nähe und Wärme vermitteln und günstigstenfalls etwas zum Besseren hin verändern. Der in Paris lebende, fast siebzigjährige tunesische Regisseur Nacer Khemir reist selbst immer wieder als traditioneller Geschichtenerzähler durchs Maghreb. In seinem vierten Kinofilm mit dem Titel „Bab’ Aziz – der Tanz des Windes“ entfaltet er einen träumerisch-märchenhaft anmutenden Reigen. Der alte Mann und seine Enkelin sind unterwegs zu einem geheimnisvollen, nur alle dreißig Jahre stattfindenden Derwisch-Treffen. Dessen genauer Ort offenbart sich nur denjenigen, die auf ihre innere Stimme hören können. Auf ihrem Marsch durch die Wüste begegnen die beiden weiteren Suchenden, die ihnen aus ihrem Leben erzählen. Osman sprang aus Sehnsucht nach seiner verschwundenen Geliebten in einen Brunnen. Zaïd hat mit seinem Gesang eine Frau betört und wieder verloren. Es sind Geschichten wie aus „Tausend und einer Nacht“, von denen manche zusammen gehen und gar eine Fortsetzung finden, andere im Wind verfliegen. Die Figuren kommen zum Großteil in traditionellen Gewändern daher, gelegentlich trägt jemand Jeans oder eine Schirmmütze. Eine gewisse Zeitlosigkeit oder Allgemeingültigkeit auch in unserer mythenentleerten Welt soll damit erreicht werden. Letztendlich aber sind es die fantastischen Landschaftsaufnahmen von Mahmod Kalari, die so etwas wie Zauber transportieren. Nacer Khemir will einem westlichen Publikum die friedliche Botschaft der Sufisten vermitteln: „Es gibt soviel Wege zu Gott, wie es Seelen gibt auf Erden“ lautet das Motto des Films. Die kommt durchaus an und wir dürfen uns dabei unangestrengt an Poesie und schönen Bildern erfreuen.« (Ina Hochreuther in Stuttgarter Zeitung, Feb. 2008)
Thema Animationsfilm:
www.azuretasmar-lefilm.com/
Die französische Website zum Animationsfilm „Azur et Asmar“.
www.filmakademie.de/ueber-uns/kinderfilmhaus/
Das Kinderfilmhaus ist als Studienprojekt der Filmakademie Baden-Württemberg entstanden und wird von den Studierenden eigenverantwortlich betrieben. Neben der kompletten Organisation werden die Besucher in den beiden, rund 100-minütigen Führungen von den Filmemachern selbst betreut. Anhand eigener Filme, Zeichnungen, Puppen und Modelle führen sie durch das kunterbunte Kinderfilmhaus, zeigen wie Film funktioniert und wie man ihn produziert. Verschiedene Genres werden vorgestellt und zahlreiche Geheimnisse gelüftet. Anhand von aktiven Elementen können die Informationen getestet und gleich umgesetzt werden.
www.kika.de/fernsehen/a_z/t/trickboxx/tricktipps/index.shtml
„Trick-Tipp“-Lexikon des KI.KA mit Informationen rund um den (Trick-)film für Kinder.
www.mediaculture-online.de/Trickfilm.1181.0.html
Auf dieser Seite des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg geht es um die Herstellung vonTrickfilmen mit dem Computer. Ausleihbare Utensilien wie der Trickfilmkoffer werden hier vorgestellt.
Thema Märchen:
www.internet-maerchen.de/index1.html
Umfangreiche, nur alphabetisch nicht nach einzelnen Sammlungen sortierte Märchenseite mit vielen Texten.
www.unsere-maerchenschule.de/index.html
Märchen-Hompage der Liegnitzer Schule in Wuppertal.
www.maerchen.info/
Informationen über Märchen und Märchentexte, vorwiegend von den Brüder Grimm, Christian Andersen etc.
www.2001nuits.net
Hier werden auf Französisch Märchen aus „Tausend und eine Nacht“ vorgelesen, teilweise mit Musikuntermalung und kleinen Animationen.
Thema Maghreb:
www.cuisine-marocaine.com
Französischsprachige Seite mit einer Fülle an maghrebinischen Kochrezepten.
www.kas.de/proj/home/home/25/1/index.html
Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung: „Regionalprogramm Politischer Dialog Maghreb“.
www.maghreb.ch/
Seite mit kurzen Informationen zu Marokko.
www.medi1.com
Hier gibt es („une radio, deux langues“) arabische und französische Radiosendungen aus Marokko.
www.tunesieninformationen.de/geschichte/maghreb/maghreb.htm
Seite (mit Werbung), die kurze geschichtliche und kulturelle Informationen über den Maghreb, insbesondere Tunesien bereitstellt.