
Durchblick 6+ – Choo Choo 1 - 3 – Garri Bardin – Russland 1997-2005 – 80 min.
1. Der Morgen beginnt
Choo Choo und der kleine Junge liegen im Bett. Der Wind bläst zum Fenster herein und weht dem Jungen einen Zweig zu. Er wacht auf, nimmt den Zweig und kitzelt damit Choo Choo, die über ihrem Buch eingeschlafen ist.
2. Vergnügtes Spiel
Sie muss so stark niesen, dass der Junge quer durch den Raum an die Wand fliegt. Er rappelt sich auf und stürmt aus dem Zimmer. Nun spielen sie fangen und jagen sich durch das ganze Haus. Die beiden spielen ausgelassen miteinander.
3. Der kleine Hund
Plötzlich hören sie ein seltsames Geräusch. Ganz vorsichtig öffnen sie die Haustür. Da sitzt er, ein kleiner, traurig dreinschauender Hund, wedelt mit Schwanz. Ohne zu zögern, kümmert sich Choo Choo um das Tier, streichelt und krault es. Dem Jungen gefällt das gar nicht. Der Junge säubert demonstrativ den Boden und stößt dabei den Hund wieder und wieder mit dem Besen an. Als der Hund dann auch noch auf sein Bett springt, ist es vorbei mit seiner Geduld. Er stößt ihn auf den Boden und schimpft lautstark. Vor Angst pinkelt der Hund auf den Teppich. Nun schnappt ihn der Junge und setzt ihn vor die Tür. Als Choo Choo bemerkt, dass der Hund nicht mehr da ist, lauscht sie gespannt und hört auf einmal ein Jaulen, das von draußen kommt und holt ihn wieder zurück ins Haus.
4. Der Kampf geht weiter
Um die Stimmung aufzulockern, versucht sie mit beiden Ball zu spielen, doch der Junge schmollt nur und hockt sich in eine Ecke. Der Hund tut es ihm gleich. Choo Choo muss etwas tun. Sie spielt weiter und versucht beide mit einzubinden. Doch der Junge will seine Choo Choo einfach nicht teilen.
Choo Choo versucht es mit einem Essen und zaubert eine Schüssel mit Hundefutter hervor. Als der kleine Junge das sieht, nimmt er dem Hund das Futter weg und isst es selbst. Als Choo Choo das sieht, versteht sie die Welt nicht mehr. Sie hat doch schon den Teller für den Jungen in der Hand, welchen eben nun der Hund bekommt. Alle drei essen gemeinsam. Plötzlich schleicht sich der Junge an den Hund ran, nimmt ihm den Teller weg, geht zum Fenster und wirft das Essen aus dem Haus. Der Hund springt hinter her. Choo Choo versteht das gar nicht, schimpft und geht zur Tür hinaus.
5. Choo Choo und der Hund spielen im Freien
Ausgelassen spielen Choo Choo und der Hund im Garten, während der Junge am Fenster steht und weint. Dann hat er eine Idee. Er wickelt sich einen Schal um den Hals und legt sich ins Bett.
6. Ein gemeiner Plan
Der kleine Junge täuscht vor, krank zu sein, um sich so die Aufmerksamkeit wieder zu holen. Es funktioniert. Choo Choo kommt ins Haus, hört ihn husten und kümmert sich sofort liebevoll um ihn. Als er ins Bad geht, um eine Medizin zu holen, versperrt der Junge die Tür und verlässt heimlich das Haus. Mit einem Ball lockt er den Hund vom Haus weg. Als er den Ball mit Schwung in den Wald wirft, landet dieser auf den Hörnern einer Kuh und geht kaputt. Der Junge läuft unterdessen schnell zurück ins Haus und legt sich ins Bett, bevor Choo Choo die Tür öffnen kann.
7. Hin und Her
Als Choo Choo ein letztes Mal den Versuch unternimmt, die Tür zu öffnen, weiß sie noch nicht, dass der Junge die Tür inzwischen wieder entriegelt hat. Mit Schwung knallt sie gegen die Haustür, so dass diese aufgeht. Da steht der Hund mit dem kaputten Ball im Maul. Choo Choo denkt, er hat den Ball kaputt gemacht, und schickt ihn in die Ecke. Zufrieden nimmt der Junge seine Medizin ein. Nun beginnt auch der Hund um Choo Choos Aufmerksamkeit zu wetteifern. Abwechselnd husten und jaulen die beiden, um Choo Choo ganz für sich zu haben. Nach einer Weile ist das liebevolle Kindermädchen völlig verzweifelt. Sie kann sich nicht für einen der beiden entscheiden und aber auch nicht bei beiden gleichzeitig sein. Währenddessen nimmt der Junge ein Seil und schleicht sich an Choo Choo vorbei. Er versperrt erneut die Tür, nimmt den Hund und einen Schirm und geht mit ihm in den Regen hinaus.
8. Im Wald
Er verlässt den Garten und geht in den Wald. Dort bindet er den Hund an einen Baum und lässt ihn jaulend zurück. Der Sturm wird stärker und der Wald immer bedrohlicher. Voller Angst läuft er hin und her, bleibt aber immer wieder im Geäst hängen. Plötzlich erwacht ein Baum zum Leben und verfolgt ihn. Der Junge flüchtet. In Letzter Minute kann er dem Monster entkommen. Doch landet er direkt vor der Nase einer großen Kuh, die sofort zum Kampf ansetzt. Währenddessen befreit sich Choo Choo und sucht die beiden verzweifelt. Doch sie findet keine Spur der beiden.
9. Der Kampf mit der Kuh
Der Kampf mit der Kuh beginnt. Der Wald wird zu einer Arena und der kleine Junge zu einem Torero, der mutig mit seinem roten Schirm der Kuh entgegen tritt.
Nur langsam kann sich der Hund befreien. Genau im richtigen Moment reißt er sich los und eilt zu Hilfe. Nun kämpfen beide gemeinsam und schaffen es, die wild gewordene Kuh zu besiegen. Mit stolz geschwellter Brust steht er im Wald.
10. Das große Finale im Wald
Als der Junge sich auf den Weg nach Hause machen will, bemerkt er plötzlich, dass der Hund noch an dem Seil hängt, mit dem sie die Kuh gefesselt haben. Aus Dankbarkeit befreit er den Hund und findet mit dessen Hilfe zurück.
Als die beiden am Haus ankommen, hat Choo Choo bereits das ganze Haus abgesucht und geht nun verzweifelt in den Wald hinaus in der Hoffnung, die beiden dort zu finden. Dabei verpassen sich die drei nur knapp. Als Choo Choo an einer Wurzel hängen bleibt, verliert sie ihren rechten Rollschuh. Beim Versuch, ihn aufzuheben, fällt ihr die Lampe aus der Hand. Sie zerspringt und zündet das Holz an. Es beginnt zu brennen. Aufgeregt und voller Angst rennen alle drei durch den brennenden Wald. Da zaubert Choo Choo das Feuer weg und wie in einem Traum rennen sie aufeinander zu, um sich glücklich in die Arme zu fallen. Nun haben der Junge und der Hund endgültig zueinander gefunden und Choo Choo zaubert alle zurück zum Haus.
11. Wieder zu Hause
Nachdem Choo Choo die nassen Sachen zum Trocknen aufgehängt hat, machen sie es sich im Bett gemütlich. Als der Hund mit ins Bett will, weist ihn Choo Choo ab. Doch der Junge reagiert auf einmal ganz anders und holt ihn zurück. Choo Choo zaubert zufrieden das Licht aus. Plötzlich rumpelt es an der Tür. Erschrocken springen alle auf. Vorsichtig öffnet er mit einem Besenstiel die Tür. Da steht die Kuh, in ihrem Maul hat sie den roten Schirm, den der Junge nach dem Kampf kaputt zurückgelassen hat.