
Durchblick 6+ – Choo Choo 1 - 3 – Garri Bardin – Russland 1997-2005 – 80 min.
Im Folgenden werden einige Beispiele vorgestellt, wie man mit Schülern Geräusche herstellen und aufnehmen kann:
Bremsenquietschen:
Mit einer Gabel auf einen Teller kratzen.
Luft einsaugen und „iiiihhhhh“ rufen.
Dampfertuten:
In mit Wasser gefüllte Flaschen blasen. Je mehr Wasser die Flasche enthält, desto höher klingt das Tuten.
Donner:
Eine dünne Blechplatte oder einen großen Karton schütteln.
Man kann auch Murmeln in einen Luftballon stecken und ihn dann aufblasen. Durch das Schütteln des Ballons entsteht ein Donnergeräusch.
Elefant:
Durch eine Papprolle „Teröööh“ rufen.
Explosion:
Fest ins Mikrophon hinein blasen.
Feuer:
Zellophanpapier langsam zerdrücken.
Flugzeuggeräusch:
Einen Föhn vor das Mikrofon halten und dazwischen Pappe bewegen.
Frosch:
Gummihandschuh mit Wasser füllen (3/4 Wasser). Danach den Gummihandschuh zuknoten, so dass kein Wasser mehr auslaufen kann. Mit dem wassergefüllten Handschuh auf einem glatten Untergrund entlanghopsen. So entsteht das Geräusch eines Frosches.
Geistermusik:
Man nimmt ganz normale Musik von einem Plattenspieler oder aus dem Radio auf. Während der Aufnahme am Lautstärkenregler vom Radio drehen, so schnell man kann, immer laut-leise-laut-leise usw.
Geisterstimme:
In eine Pappröhre sprechen und gleichzeitig das andere Ende in einen leeren Eimer stecken. Das Mikrofon sollte direkt neben den Eimer gehalten werden.
Hagel:
Reis in eine Blechdose rieseln lassen. Das Mikrofon sollte direkt neben die Dose gehalten werden.
Klapperndes Fahrrad:
Einen Regenschirm ohne Bespannung schütteln und ab und an mal klingeln.
Knarren:
Styroporstückchen nehmen, mit dem Fingernagel entlangfahren und hineindrücken.
Knarren einer Tür:
Eine Holzschraubzwinge wird mit wenig Öl benetzt und dann langsam zugeschraubt.
Meeresrauschen:
Mit einer Nagelbürste über ein Kuchenblech in kreisenden Bewegungen streichen. Durch den Druck kann das Heranbrausen bzw. Weglaufen der Wellen imitiert werden.
Alternativ können auch Murmeln in einen Luftballon gesteckt und dieser aufgeblasen werden. Die Murmeln nun langsam hin und her rollen lassen.
Quietschendes Fahrrad:
Auf einem Stückchen Fahrradschlauch mit feuchtem Finger Quietschgeräusche erzeugen.
Ruderboot:
Einen Eimer mit Wasser füllen, mit zwei Stöckchen Ruderbewegungen im Wasser machen.
Schwimmen:
Einen Eimer mit Wasser füllen und Hände darin so bewegen, dass Schwimmgeräusche entstehen.
Seewellen:
Eine Schüssel mit Wasser füllen und mit der Hand darin herumplätschern, so dass das Wasser am Rand leicht anschlägt.
Sprung ins Wasser:
Ein mit Sand gefülltes Säckchen in eine mit Wasser gefüllte Schüssel werfen.
Pferdegetrappel:
Halbe Kokosnussschalen zusammenschlagen.
Pferd satteln:
Gürtel und Gürtelschnalle bewegen/schütteln und Gürtel zusammen machen und festbinden.
Raubtiere:
Durch Pappröhre „groaaar“ brüllen.
Regen:
Zellophan knistern lassen.
Eine Handvoll getrockneter Erbsen auf ein Sieb rollen lassen.
Reis in eine Pappschachtel rieseln lassen.
Zucker auf ein straff gespanntes Papier rieseln lassen.
Saftiger Apfel:
Klebeband um Hand wickeln, Hände so gegeneinander drücken, dass ein Geräusch entsteht, als ob man in einen Apfel beißen würde.
Schritte:
Schritte im Wald: Alte Tonbänder oder Band aus alten Toncassetten zusammenknüllen und rhythmisch zusammendrücken.
Schritte im Schnee: Säckchen mit Kartoffelmehl benutzen.
Schritte im Sand: Zellophan benutzen.
Telefonstimme:
In kleines Gefäß hineinsprechen. Oder Nase zuhalten und in einen leeren Joghurtbecher sprechen. Das Mikrophon neben den Becher halten.
Vögel:
Einen Luftballon aufblasen, aber nicht zuknoten. Mit Daumen und Zeigefinger beider Hände jeweils eine Ecke der Luftöffnung des Luftballons festhalten und auseinander ziehen.
Man kann auch eine Vogelpfeife verwenden, die mit Wasser gefüllt ist.
Wind:
Mit einer Kleiderbürste wird über Kleidung oder ein Stück Stoff in kreisenden Bewegungen gestrichen.
Es wird vorsichtig über ein Weinglas geblasen.
Zuggeräusch:
Zwei Brettchen, die mit Schleifpapier bezogen sind, rhythmisch aneinander reiben.
Abfahrt eines Zuges: Zwei Schaumstoffschwämme dicht vor dem Mikrophon aneinander reiben.
Zwergen- und Riesenstimme:
Hierzu benötigt man einen Kassettenrekorder mit zwei Bandgeschwindigkeiten: Für die Zwergenstimme nimmt man mit der langsameren Geschwindigkeit die eigene Stimme auf und spielt sie mit der schnelleren Geschwindigkeit wieder ab. Für eine tiefe Riesenstimme macht man es genau umgekehrt.
Ein beschädigter Weltraumanzug, aus dem Sauerstoff entweicht:
Eine halbleere Sprudelflasche, die fest verschlossen ist, kräftig schütteln. Die Verschlusskappe etwas lösen, so dass man das zischende Geräusch dicht am Mikrofon aufnimmt.