
Durchblick 6+ – Choo Choo 1 - 3 – Garri Bardin – Russland 1997-2005 – 80 min.
Luftballonrassel
Materialien: Luftballon, Trichter, einige getrocknete Linsen oder andere kleine Hülsenfrüchte, Puste
Man nimmt einen Luftballon, setzt einen Trichter auf die Luftballonöffnung und füllt Linsen hinein. Nun wird der Luftballon aufgeblasen, zugeknotet und durch die Luft gewirbelt. (Bitte festhalten!) Mit jeder Bewegung erklingt eine andere Musik.
Rassel aus Pappmaché
Materialien für eine Rassel: Luftballon, Zeitungspapier, Tapetenkleister, Holzlöffel, Wasser, leere Pastikflasche, Reis, eine Schüssel, Schere, Farben und Pinsel
Ein Luftballon wird aufgeblasen und Zeitungspapier in 3 cm breite Streifen gerissen.
Nun wird der Tapetenkleister angerührt, die Papierstreifen in den Kleister getaucht und in zwei bis drei Schichten um den Ballon gewickelt. Nun muss der Ballon ca. zwei Tage trocknen und das Ganze noch zweimal wiederholt werden, damit die Rassel später auch stabil ist.
Ist das „Gerüst“ fertig, muss ein Loch hinein geschnitten werden. Die Luft entweicht, aber die Papierhülle bleibt fest. Das ist die Hülle für die Rassel. Nun werden Reis, Linsen oder Sand in die Rassel gefüllt. Anschließend wird eine Plastikflasche mit der Öffnung zuerst in die Rassel gesteckt die Flasche mit mehreren Schichten Pappmaché beklebt (besonders die Verbindungsstelle). Wenn die Masse trocken ist, kann die Rassel bemalt werden.
Schellenstab
Materialien: 12 Kronenkorken, 3 lange Nägel, einen dicken Pfannenheber aus Holz
Mit einem Nagel und Hammer wird jeweils ein Loch in die Mitte der Kronenkorken geschlagen. Nun werden drei oder vier Kronenkorken auf jeden Nagel gesteckt und diese anschließend in den Pfannenheber geschlagen. Der Schellenstab kann nun geschüttelt werden.
Harfe
Materialien: Styropor-Box oder eine Schachtel aus Holz, Gummibänder in unterschiedlicher Dicke und in verschiedenen Farben
Die Gummibänder werden über die Schachtel gezogen, so dass sie gespannt sind
Durch das Zupfen der unterschiedlich dicken Gummibänder entstehen unterschiedliche Töne.
Nuss-Kastagnetten
Materialien: zwei halbe Walnussschalen, Pappe, Schere, Wollfaden, Klebstoff
Aus der Pappe wird ein Streifen mit den Maßen 15 x 5 cm ausgeschnitten. Der Streifen wird in der Mitte gefaltet. Auf jede Seite wird nun eine halbe Nussschale aufgeklebt und in die eine Hälfte der Pappe zwei Löcher für die Fingerschlaufe gestochen. Durch die beiden Löcher wird der ein Faden gezogen und zu einer Schlaufe verknotet, durch die sich die Finger stecken lassen können Diese Kastagnetten sind nicht aus Spanien, aber sie klappern mindestens genauso gut wie echte..
Glocken aus Ton
Materialien: 3 Blumentöpfe aus Ton in unterschiedlichen Größen, 1 m Kordel, 3 Weinkorken, 2 große Holzperlen, Farben
Die Blumentöpfe können mit Farben (keine Lacke oder Aufkleber, die verfälschen den Klang) bemalt werden. Am Ende der Kordel wird eine Perle geknotet und 20 cm höher eine weitere. In den Korken wird ein möglichst kleines Loch gebohrt, so dass man ihn gerade noch auf der Kordel bewegen kann. Nun wird der Korken über die zweite Perle gefädelt. Dann folgt der kleinste Blumentopf. Die Kugel sollte innerhalb des Gefäßes liegen. Der zweite Topf wird auf einem weiteren Korken über den Ersten gehängt. Sein Ende berührt den kleineren Topf. Den Schluss bildet der größte Blumentopf, der auf die gleiche Weise aufgefädelt wird. Glocken erklingen, je nach ihrer Größe, in ganz unterschiedlichen Tönen.
Wassermusik
Materialien: Acht Glasflaschen, stabile Schnur, Besenstiel/ Ast

Aus acht etwa gleich großen Flaschen kann eine Flaschenorgel hergestellt werden. Dazu müssen die Flasche verschieden hoch mit Wasser gefüllt und mit einer stabilen Schnur an einem Besenstiel (oder einem Ast) aufgehängt werden. Mit einem selbst gebauten Klöppel können einfache Melodien gespielt werden.
Reisgerieselstab
Materialien: Papprolle einer Küchenrolle, festes Plastiksäckchen und breites Klebeband, Reis
An einem Ende wird die Papprolle mit dem Säckchen und Klebeband verschlossen. Anschließend wird der „Stab” zu einem Drittel mit Reis gefüllt und die andere Seite zugeklebt. Für langsamere Rhythmen langsam auf- und abheben.
Weitere Instrumente finden Sie auf
www.labbe.de/zzzebra/