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Bundesverband Jugend und Film e.V. - DVD-Edition - Durchblick Filme - www.durchblick-filme.de

Durchblick 6+   –   Dornröschen   –   Arend Agthe   –   D/A 2008   –   80 min.

1. Zum Film

1.1. Filmcredits und Kurzinhalt

„Dornröschen“

Regie: Arend Agthe, Deutschland/Österreich 2008, 80 Minuten

BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren

Produktion: Provobis Film, Moviepool/ZDF/SK-Film

Produzent: Prof. Jürgen Haase

Ko-Produzenten: Josef Koschier, Ernst Geyer

Redaktion (ZDF): Dagmar Ungureit

Drehbuch: Arend Agthe nach dem Märchen der Brüder Grimm

Kamera: Stephan Motzek

Schnitt: Barbara Hennings

Musik: Matthias Raue

Darsteller: Anna Hausburg (Prinzessin Rosa), Moritz Schulze (Prinz Frederik), Dirk Bach (König Arthur), Christine Urspruch (Königin Ute), Bettina Kupfer (Königin Margarete), Gustav Peter Wöhler (Marquardt), Nicole Vogel (Cäcilie), Britta Bayer (Freifrau von Hohenschweif), Franz-Josef Dieken (Prätorius), Daniel Keberle (Knappe Walter), Erich Schleyer (Hofmarschall), Dorothea Parton (12. Fee), Nicole Spiekermann (Zeta), Christine Röthig (Hetha), Oliver Böttcher (Bänkelsänger) und andere

Auszeichnungen: Kinderfilmpreis beim 35. Int. Filmwochenende Würzburg 2009

 

Inhalt:

König Arthur und Königin Ute wünschen sich sehnlichst ein Kind. Wie ein Frosch prophezeit hat, schenkt die Königin nach Jahresfrist einem Mädchen das Leben. Das glückliche Königspaar feiert mit dem ganzen Volk. Zu Prinzessin Rosas Taufe werden auch dreizehn weise Frauen an den Hof geladen. Weil einer der für sie reservierten goldenen Teller fehlt, befiehlt der König, die zuletzt ankommende weise Frau zum Fest nicht zuzulassen. Doch Zeta, die es trifft, lässt sich nicht abweisen. Wütend verschafft sie sich Zugang zur Taufkapelle und verwünscht die junge Prinzessin: An ihrem 15. Geburtstag soll sie sich an einer Spindel stechen und tot umfallen. Mit Blitz und Donner verschwindet sie. Die Hofgesellschaft ist schockiert. Die gute zwölfte Fee hat noch ihren Wunsch frei. Zwar kann sie den Fluch nicht ungeschehen machen, aber Dornröschen wird nicht sterben, sondern hundert Jahre tief und fest schlafen.

Um dem vorzubeugen lässt König Arthur das Spinnen im ganzen Land verbieten und alle Spindeln einsammeln. Rosa (Dornröschen) weiß nichts von diesem Fluch und wächst zu einem quirligen, hübschen Mädchen heran. Am Morgen von Rosas 15. Geburtstag machen sich ihre Eltern auf den Weg, um ein besonderes Geschenk für sie zu holen. Dornröschen kann nicht mehr schlafen und zieht durchs Schloss. Vom Turm ertönt ein wunderlicher Gesang. In der Turmstube sitzt ein altes Mütterchen und spinnt Wolle zu Garn. Dornröschen ist neugierig und probiert das Spinnrad aus. Dabei sticht sie sich an der Spindel und versinkt in einen tiefen Schlaf und mit ihr der gesamte Hofstaat. Es war in Wirklichkeit Zeta, die da oben saß. Um das Schloss wächst eine dichte Dornenhecke, so hoch, dass von dem Schloss bald nichts mehr zu sehen ist.

Viele Jahre sind vergangen. Prinz Frederik macht mit einem Holzapparat am Rücken Flugversuche. Er interessiert sich für alles was mit Wissenschaft und Erfindungen zu tun hat. Dabei hilft ihm sein Hauslehrer Prätorius. Frederik hat u.a. auch eine Kamera erfunden, mit der seine Brieftauben aus der Vogelperspektive – im wahrsten Sinne - erstklassige Bilder schießen. Seine Mutter Margarethe ist davon weniger begeistert. Sie möchte ihren Sohn gerne verheiraten und arrangiert ein Treffen der Freifrau von Hohenschweif samt ihrer Tochter Cäcilie. Bei diesem Anlass besingt ein Bänkelsänger die traurige Geschichte vom schlafenden Dornröschen und den vielen toten Rittern, die sie erlösen wollten. Auch Ottokar war seinerzeit einer von ihnen..

Frederik führt Cäcilie in sein Laboratorium. Er will sie in die Geheimnisse der Wissenschaft einführen, doch sie würde lieber tanzen. Als Frederik sich das neueste Photo seiner Taube anschaut, erblickt er darauf ein wunderschönes Mädchen, das schlafende Dornröschen. Noch in der gleichen Nacht macht sich Frederik auf die Suche nach ihr. Mit Hilfe von Prätorius und Knappe Walter kann er das verzauberte Schloss finden. Beinahe wird er dabei von der unüberwindbaren Dornenhecke verschlungen. Wieder zurück im Schloss sucht Frederik nach Lösungen, wie er die Hecke überwinden könnte. Schließlich gelingt es ihm zusammen mit seinem Hauslehrer Prätorius einen Gasballon zu bauen und mit diesem zum Schloss zu fliegen. Ein Gewitter zwingt sie zur Notlandung. Doch der Prinz gibt nicht auf, sondern schlägt mit aller Kraft gegen die Dornenhecke. In diesem Moment weicht die Hecke zurück und gibt ihm den Weg frei. Die hundert Jahre sind vorbei und Frederik stürmt in den Turm und küsst die schlafende Rosa. Dornröschen öffnet die Augen und umarmt ihren Retter. Auch ihre Eltern und der Hofstaat erwachen nun aus dem hundertjährigen Schlaf. Alle sind glücklich. Frederiks Mutter kommt auf den Hof gefahren und gratuliert dem jungen Paar.
(auszugsweise aus dem Katalog von Provobis Film)

 

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