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Bundesverband Jugend und Film e.V. - DVD-Edition - Durchblick Filme - www.durchblick-filme.de

Durchblick 6+   –   Der Froschkönig   –   Franziska Buch   –   D 2008   –   59 min.

2.8 Vorschläge für die Vor- und Nachbereitung für die außerschulische Arbeit

Raumatmosphäre

Der Raum ist etwas abgedunkelt. In den Ecken können farbige Lichtquellen den Raum bunt erstrahlen lassen. In diesem hängen farbige Tücher und Stoffe. Wenn die Möglichkeit besteht können statt Stühlen auch große Sitzkissen und weiche Decken als Sitzgelegenheit dienen. Der Raum wird so zum Märchenland. Der Eingang wird ebenfalls mit Tüchern verhängt. Nur ein einziger Spalt ist offen, sodass sich immer nur ein Kind hindurchzwängen kann. Vor der Leinwand steht ein Stuhl, auf dem ein großes Buch liegt. Darauf steht z. B. geschrieben: „Das große Buch der Lieblingsmärchen“.

 

Einlass und besondere Eintrittskarten

Variante 1:
Die Mädchen bekommen eine Vorlage für eine goldene Krone. Diese können sie ausschneiden und zusammenkleben. Sitzt die Krone auf dem Kopf, können sie das Märchenland als Prinzessin betreten. Die Jungen betreten nun den Raum als König.

In der Werbung zur Veranstaltung kann auch schon darauf hingewiesen werden, dass sich die Kinder als Prinz und Prinzessin verkleiden können.

Variante 2:
Märchenbilderrahmen
Kinder erhalten einen leeren Bilderrahmen aus bunter Wellpappe oder anderen Materialien. Die Kinder erhalten den Hinweis, dass sie mit diesem Rahmen in das Märchenland hineinschauen können.

 

Anmoderation

Während sich die Kinder ihre Plätze suchen, setzt sich der Moderator oder die Moderatorin auf den Stuhl und blättert in dem großen Buch. Wenn es langsam still wird, steht er oder sie auf und begrüßt die Kinder.

Das Buch wird als etwas ganz Besonderes vorgestellt. Es ist das große Buch der Lieblingsmärchen und die Kinder werden daraus ein Märchen kennen lernen.

Nun kann eine Fantasiereise durch das Märchenbuch stattfinden, in der die Kinder das Märchenland kennen lernen und evtl. auch das heutige Märchen darin entdecken.

Die Kinder sollen nun ganz leise sein und die Augen schließen. Gemeinsam reisen alle zusammen in das große Buch der Lieblingsmärchen. Im Hintergrund kann eine leise, ruhige Musik laufen.

Als Einstieg in die Fantasiereise können langsam zwei Verse aus dem Buch vorgelesen werden:

Das Land der Fantasie,
nicht fern und nicht nah.
Schließe die Augen schnell,
schon bist du da.

Feen begegnen dir,
Wunder gescheh’n.
Trägt dich der Zauberwind,
Märchen zu seh’n.

Sind alle Kinder im Märchenland angekommen, beginnt die Reise.

Wie sieht es dort aus? Welche Figuren begegnen euch?

Wir gehen eine Weile und kommen an ein Schloss. Es ist ein sehr schönes Schloss. Wir gehen hinein. Es ist prunkvoll. Es gibt einen König und noch viele andere Leute, die fleißig arbeiten.

...

Langsam kommen wir wieder zurück. Öffnet nun eure Augen und kehrt aus dem Märchenland zurück.

Sind alle Kinder wieder da, wird das Märchenbuch zugeklappt und zur Seite gelegt. Wie sieht das Märchenland nun aus? Was und wen haben die Kinder dort gesehen? Wie sieht das Schloss aus, das die Kinder gesehen haben? Wer ist ihnen auf ihrer Reise noch begegnet?

Welches Märchen haben wir wohl besucht? Kennen die Kinder das Märchen?

Die, die es kennen, können nun erzählen, welche Figuren in dem Märchen „Der Froschkönig“ mitspielen. Was ist der Prinzessin passiert, dass sie so traurig ist?

Kennen die Kinder den vollständigen Namen des Märchens?

Um zu sehen, was es mit der traurigen Prinzessin und dem seltsamen Heinrich auf sich hat, reisen nun alle Kinder noch einmal in das Märchenland und schauen sich die Geschichte gemeinsam an.

Um die Kinder zu sammeln, sollen sie dem Vorführer mitteilen, dass es nun losgehen kann. Der Moderator/die Moderatorin zählt bis drei und die Kinder rufen laut: „Film ab!“ War es nicht laut genug, kann das noch einmal wiederholt werden.

 

Variante: Erzählkino „Der Froschkönig“

Der Märchenerzähler lässt das Publikum das Märchen hautnah miterleben, spielt es gemeinsam mit den Kindern im Kinosaal nach, bevor es anschließend als Film auf der Leinwand zu sehen ist. Dazu kann sich der Märchenerzähler einige Kinder auf die Bühne holen, die die Märchenfiguren spielen. Die restlichen Kinder müssen dem Märchenerzähler unter die Arme greifen und ihm sagen, wie das Märchen weitergeht.

 

Abmoderation

Das Licht geht wieder an und die Kinder kehren langsam aus dem Märchenland zurück.

Die Kinder sollen nun mit der Stärke ihres Applauses deutlich machen, wie ihnen der Film gefallen hat.

Stille … Der Film hat mir nicht gefallen.

Klatschen … Der Film hat mir nur ein bisschen gefallen.

Klatschen, Trampeln, Schreien … Der Film hat mir sehr gut gefallen.

Nach dem langen Sitzen sollten sich die Kinder etwas bewegen. Um wieder wach zu werden, stehen alle auf, räkeln und strecken sich erst einmal, trampeln mit den Füßen und atmen dreimal tief ein und aus.

Anschließend können die Kinder für ein kurzes Gespräch in einem Sitzkreis zusammenkommen.

Mögliche Fragen:
Was hat euch an dem Film besonders gut gefallen?
Was hat euch nicht gefallen?
Gab es eine Szene, die euch besonders beeindruckt hat?

 

Methoden zur Nachbereitung

 

Filmgespräch

Gemeinsam kann das Märchen noch einmal nacherzählt werden. Dazu wird das Märchenbuch herumgereicht. Ein Kind fängt an, gibt das Buch dann weiter und ein anderes Kind erzählt die nächste Szene.

Weitere Fragen:

 

Filmquiz

Um den Inhalt des Films wieder ins Gedächtnis zu rufen, kann ein Filmquiz veranstaltet werden. Wie im Film die Prinzessin vom Schloss zum Teich und zurück geht, müssen die Kinder eine kleine Wanderung durch den Raum unternehmen. Mit Pfeilen und Hinweisen kann den Kindern der Weg von Station zu Station beschrieben werden. Die Kinder werden in 3-5er Gruppen eingeteilt. An jeder Station müssen die Kinder unterschiedliche Quizfragen beantworten. Die Gruppe, die als erstes wieder am Ausgangspunkt ist, hat gewonnen. Empfehlenswert ist es, an jede Station eine betreuende Person zu stellen. Daher erfordert das einen höheren Personalaufwand.

Variante: Falls nicht genügend Personal zur Verfügung steht, kann es auch einen zentralen Spielpunkt geben. Die Quizaufgaben sind im ganzen Raum verteilt. Immer wenn eine Gruppe eine Aufgabe erfolgreich gelöst hat, geht sie zu diesem Punkt zurück und erfährt, wo die nächste Aufgabe versteckt ist. Der Spielleiter/ die Spielleiterin kann so auch gleich die Lösungen der Kinder überprüfen. Sind sie falsch, müssen sie noch einmal nachdenken. Wer als erstes alle Aufgaben erfüllt hat, hat gewonnen. Die Gruppe erhält einen kleinen Preis (z. B. eine Kinofreikarte). Die anderen bekommen einen Trostpreis (z.B. Schokoladengoldtaler)

Mögliche Quizaufgaben (siehe Arbeitsblatt 6.7 Filmquiz):
Kreuzworträtsel, Buchstabensuchgitter, Bilderrätsel, Namen raten, Reime und Verse erraten, Filmszenen nacherzählen.

Hinweise:

Die Fragen und Aufgaben können ausgedruckt, kopiert und auf Karteikarten geklebt werden. Um das Ganze noch märchenhafter zu gestalten, kann farbiger Bastelkarton verwendet und mit einem schönen Rand verziert werden.

Bei den Bilderrätseln gibt es zwei Möglichkeiten. Das Arbeitsblatt wird einfach ausgedruckt und die Kinder müssen die Zahlen in die Kästchen schreiben oder die Bilder werden aus der Bildergalerie im A4-Format ausgedruckt und die Kinder sollen versuchen, diese in die richtige Reihenfolge zu bringen. Das hat den Vorteil, dass die Kinder häufiger probieren können. Laminiert man die Bilder, halten sie länger und sind flexibel einsetzbar.

 

Rollenspiele

Rollenspiele sind bei Kindern sehr beliebt. In andere Rollen zu schlüpfen und sich zu verkleiden, bereitet ihnen viel Spaß. Gleichzeitig wird in Rollenspielen das Gesehene verarbeitet. Die Kinder müssen sich an einzelne Szenen aus dem Film erinnern, müssen sich Gedanken über Handlung, Dialoge und Kulisse machen. Zudem zeigen sie in ihrem Spiel, wie sie den Film wahrgenommen haben, was für sie wichtig war oder was sie geängstigt hat. In einem Rollenspiel können die Szenen, die den Kindern am wichtigsten sind, nachgespielt werden. Dazu muss im Vorfeld besprochen werden, welche Szenen gespielt werden sollen. Je nach Anzahl der Kinder und der genannten Szenen können nun Gruppen gebildet werden. Für das Spiel können bereits ein paar Requisiten bereitgestellt werden. Hat man mehr Zeit, ist es schön, die Kinder einige Requisiten selbst basteln zu lassen (die Krone der Prinzessin oder des Königs, eine goldene Kugel, eine Froschmaske u.s.w.). Wurde für die Raumatmosphäre bereits eine Szene aufgebaut, kann diese natürlich genutzt werden. Wenn nicht, lässt sie sich mit einfachen Mitteln (siehe oben) aufbauen. Das Schloss kann aus Stühlen und Tischen gebaut werden. Besonders aufregend wird es für die Kinder, wenn sie Kostüme tragen können. Eventuell lassen sich im Theaterfundus der Schule alte Hosen, Mützen, Schürzen und Kleider ausleihen. Die Häuser können aus Tischen und Stühlen zusammengebaut werden. Gibt es Zuschauer, könnten auf einer Wäscheleine zwei Bettlaken oder lange Stoffe als Theatervorhang aufgehängt werden. Die Rollenspiele können auch auf Video aufgezeichnet und im Anschluss daran gemeinsam angeschaut werden.

Variante:
Die Kinder können sich ein alternatives Ende für das Märchen ausdenken und es im Rollenspiel darstellen.

Was wäre passiert, wenn der Vater nicht so streng gewesen wäre?

Was könnte noch passieren, nachdem die Prinzessin den Frosch an die Wand geworfen hat?

Je nach Anzahl der Kinder werden Gruppen eingeteilt, die sich ein alternatives Ende ausdenken. Die einzelnen Varianten können dann den anderen Gruppen präsentiert werden. Gibt es Zuschauer, könnten auf einer Wäscheleine zwei Bettlaken oder langer Stoff als Theatervorhang aufgehängt werden. Gemeinsam wird über die verschiedenen Geschichten gesprochen und die Kinder sollen versuchen, zu begründen, warum das Märchen so ausgehen könnte.


Märchenhafte Geschichten

Wie wäre es für die Kinder, einmal ein eigenes Märchen zu erfinden? Je nach Anzahl der Kinder können Gruppen von jeweils fünf bis zehn Kindern gebildet werden. Jede Gruppe erhält eine Märchentruhe. Der Spielleiter/die Spielleiterin verteilt Märchenkarten. Auf den Märchenkarten sind verschiedene märchenhafte Symbole zu finden. Die Märchenkarten werden gemischt. Von jeder Gruppe werden jeweils drei Karten verdeckt von einem Kind gezogen und in eine Märchenschatztruhe gelegt. In der Geschichte müssen die drei Gegenstände vorkommen. Stehen mehrere Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen zur Verfügung ist zu empfehlen, jede Gruppe mit einem Spielleiter zu besetzen. Gibt es nur einen Spielleiter/eine Spielleiterin, müssen die Kinder genau auf diese Person achten. Auf Kommando zieht in jeder Gruppe das jüngste Kind (kann auch ausgewürfelt werden) eine Märchenkarte und die Kinder überlegen sich dazu den Anfang ihrer Geschichte und schreiben sie auf. Nach einer Weile fordert der Spielleiter/die Spielleiterin die Kinder auf, die nächste Karte zu ziehen. Das Bild auf der dritten Karte soll dann in den Schluss der Geschichte münden. Nun können die Kinder noch einen Titel finden und anschließend ihre märchenhaften Geschichten den anderen präsentieren.

Falls ein Kopiergerät in der Nähe ist, können die Geschichten auch kopiert und jedem Kind mitgegeben werden. Die Geschichten können auf ein besonders schönes Papier oder in einen schönen Rahmen geschrieben werden.

Variante 1:
Der Spielleiter/die Spielleiterin verteilt Märchenkarten. Auf den Märchenkarten sind verschiedene märchenhafte Symbole zu finden. Die Märchenkarten werden gemischt. Jeweils drei Karten werden verdeckt von einem Kind gezogen und in eine Märchenschatztruhe gelegt. Mit einem Würfelspiel wird nun entschieden, wer das Schatzkästchen öffnen und eine Geschichte erzählen darf. In der Geschichte müssen die drei Gegenstände vorkommen. Dann wird neu gewürfelt und ein anders Kind darf dazu eine Geschichte erzählen. Zwischendurch können die Kinder auch noch einmal neue Märchenkarten ziehen. Beim Spiel mit jüngeren Kindern reicht es aus, wenn sich jedes Kind zu einem Gegenstand einen vollständigen Satz ausdenkt. Eventuell ergeben die Sätze am Ende auch eine richtige Geschichte.

Variante 2:

Bei einer weiteren Variante dieses Spiels können beliebig viele Karten in einer Reihe auf den Tisch gelegt werden. Das älteste Kind beginnt die Geschichte mit einem Satz zum Gegenstand auf der ersten Karte. Dann erzählt der Mitspieler rechts von ihm die Geschichte weiter, indem er den Gegenstand auf der zweiten Karte in die Erzählung einbaut usw..

Hinweis zu alle drei Varianten:
Die Märchenkarten können auch durch die Kinder selbst hergestellt werden. Zunächst kann besprochen werden welche besonderen Gegenstände, Personen oder Tiere in dem gesehenen Märchen vorgekommen sind. Dann wird weiter überlegt, welche besonderen Gegenstände, Personen oder Tiere den Kindern aus anderen Märchen einfallen. Diese werden auf DIN A5 oder DIN A6 große Karten (farbiges Kartonpapier) aufgeschrieben. Die Kinder suchen daraus eine Karte aus und malen den Gegenstand oder die Figur. Bei großen Gruppen können alle Karten doppelt gemalt werden und die Kinder erzählen die Geschichten gruppenweise. Das erfordert allerdings zumindest eine weitere betreuende Person.

 

Basteln, Malen, Spielen

Stationsspiele: In vier aktionsreichen Spielen können wichtige Stationen des Filmes nachgespielt werden. Diese Aktion geht nur, wenn genügend Personen zur Verfügung stehen. Wenn dies nicht der Fall ist, können die Spiele je nach Anzahl der Kinder auch nacheinander gespielt werden. Die Spiele können auch einzeln herausgenommen und gespielt werden. Vor allem aber bei großen Gruppen eignet sich die Stationsarbeit.

 

Verzauberte Frösche
Vor Beginn des Spieles erhalten alle Mitspieler ein Tuch, mit dem sie sich die Augen verbinden. Ein Kind wird zum Zauberer oder zu einer bösen Fee ernannt. Es erhält einen kleinen Stab oder eine zusammengerollte Zeitung. Das ist sein „Zauberstab". Jetzt gehen alle Spieler auf das Spielfeld. Die Größe des Feldes muss natürlich vorher festgelegt werden, damit die Spieler dem Zauberer nicht einfach wegrennen. Außerdem muss das Spielfeld so gewählt werden, dass sich niemand verletzen kann. Die Mitspieler sehen ja nichts. Der Zauberer versucht nun möglichst viele Mitspieler mit seinem Zauberstab zu berühren. Wer berührt wird, bleibt wie versteinert stehen und quakt wie ein Frosch. Er darf sich nicht mehr bewegen. Die nicht verzauberten Spieler können einen „verzauberten Frosch" aber dadurch befreien, indem sie ihn an beiden Oberarmen fassen und etwas schütteln. Natürlich ist dabei die Gefahr sehr groß, selbst verzaubert zu werden. Wenn alle Mitspieler in Frösche verwandelt sind, ist das Spiel zu Ende.

 

Prinzessin, fang deine Kugel!
Die Kinder stehen in einem Kreis. Das sind alles Freunde und Verwandte der Prinzessin. Ein Kind stellt die Prinzessin dar, stellt sich in die Mitte und versucht, den Ball bzw. die goldene Kugel, den sich die Kreis-Spieler zuwerfen, abzufangen. Jedes Mal, wenn die Prinzessin den Ball erwischt, werden die Rollen getauscht: Jetzt wird der Spieler, der den Ball geworfen hat, die Prinzessin.
Variante: Eine Prinzessin und ein Frosch sind in der Mitte. Das ist eine tolle Abwechslung. Dann kommt es umso mehr auf gute Würfe an. Doch auch die beiden in der Mitte müssen sich genau absprechen, damit sie sich nicht gegenseitig behindern.

Kugeln aus dem Wasser angeln

Material für die Herstellung: Büroklammern, 4 Magnete, 4 Stöckchen, Bindfaden, Buntstifte, Karton / Papier, Kleber, Klebeband, Goldpapier.

Bauanleitung: Ein Bassin oder ein großer Karton wird mit blauem Papier ausgelegt.

Aus Karton werden Kreise ausgeschnitten und mit Goldpapier beklebt. Das sind die goldenen Kugeln. Auf einen weiteren Karton wird eine Konservendose gemalt. An den Stöckchen werden nun Bindfäden mit Klebeband befestigt. Ans Ende des Fadens wird jeweils ein Magnet geklebt. An jedem ausgeschnittenen Kreis wird eine der Büroklammern befestigt. Jetzt werden die Kugeln und die Konservendose in den Teich geworfen. Reihum wird nun geangelt. Jede Kugel ist ein Punkt. Wird die Konservendose geangelt, wird ein Punkt wieder abgezogen. Die Konservendose wird dann auch wieder ins Aquarium geworfen.

Wer die meisten Punkte / Kugeln geangelt hat, ist der Angelmeister und erhält einen kleinen Preis.

 

Spiel: Froschkönig
Requisiten:
ein grüner Blumenübertopf in Froschform
eine goldene Kugel (Tennisball mit Goldfolie überzogen)
eine goldene Mütze oder Krone
Augenbinde

Spielidee: In dem Märchen muss der Froschkönig die goldene Kugel der Prinzessin aus dem Teich holen, da die Prinzessin sie beim Spielen fallen gelassen hat.

Ablauf: Die Gruppe bildet den Teich, indem sie sich im Kreis hinsetzt. Per Abzählreim ermittelt sie einen Frosch und eine Prinzessin. Dem Frosch werden die Augen verbunden. Anschließend wird er zur Desorientierung ein paar Mal im Kreis gedreht. Dann muss er auf dem Boden kriechend erst die Kugel suchen und diese dann in den ebenfalls gefundenen Übertopf legen. Die Prinzessin hilft, indem sie je nach Bedarf heiß oder kalt sagt. Haben Frosch und Prinzessin erfolgreich zusammengearbeitet, werden zwei neue Kinder ausgelost und das Spiel kann vor vorn beginnen

Belohnung: Ein Gummifrosch oder eine goldene Kugel.

 

Frösche werfen/ Zielwerfen

Zu Beginn wird eine Wurflinie markiert, auf der die Kinder stehen. Der Abstand zum Froschteich kann z. B. fünf Schritte betragen. Als Froschteich kann ein aufgeblasenes Badebassin dienen oder auch verschiedene Eimer. Kleine Frösche aus Plastik oder Gummi eigenen sich besonders gut zum werfen. Jeder Spieler oder jede Gruppe erhält eine bestimmte Anzahl von Fröschen, die dann abwechselnd in das Bassin oder die Eimer geworfen werden. Wird das Spiel in Gruppen gespielt, wechseln sich die Gruppenmitglieder beim Werfen ab. Ziel ist es, den Frosch direkt in die Mitte des Teiches (markiert durch den Rettungsring) oder in die aufgestellten Eimer zu werfen. Dafür müssen die Kinder gut zielen. Landet ein Frosch direkt im Eimer oder in der Mitte des Bassins, bekommt der Spieler oder die Gruppe einen Punkt. Nach jedem Wurf darf der nächste Spieler weitermachen. Wenn alle Frösche geworfen wurden, müssen die Spieler sie zurückholen – und schon kann weitergespielt werden. Es gewinnt der Spieler oder die Gruppe, die zuerst zehn Punkte erreicht. Pro Punkt erhalten die Spieler z. B. kleine goldene Kugeln aus Schokolade, die sie nach dem Spiel behalten und essen dürfen.

 

Weitere Spiel- und Bastelideen sind unter „Märchenhafte Spielideen“ zu finden.

 

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