
Durchblick 12+ – Knowledge is the Beginning – P. Smaczny – D 2006 – 115 min.
| 1942 | Geboren in Buenos Aires/Argentinien, als Kind russisch-jüdischer Einwanderer. |
| 1947 | Erster Klavierunterricht durch die Mutter, dann durch den Vater, der sein einziger weiterer Lehrer bleibt. |
| 1950 | Buenos Aires: Klavierdebüt Wien: Besuch der Dirigierklasse von Igor Markevich Umzug der Familie nach Israel. |
| 1954 | Salzburg: Jüngstes Mitglied der Meisterklasse von Igor Markevich. Begegnung mit Wilhelm Furtwängler. |
| 1955-56 | Paris: Studien mit Nadia Boulanger; Paris-Debüt, Begegnung mit Leopold Stokowski, der ihn einlädt, mit ihm zu spielen. |
| 1956-57 | New York: Klavierdebüt mit Stokowski in der Carnegie Hall. |
| 1960 | Tel Aviv: Aufführung des vollständigen Zyklus der Beethoven Sonaten |
| 1962 | Tel Aviv: Dirigierdebüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra Manchester (UK). |
| 1964 | Berlin: Klavierdebüt mit den Berliner Philharmonikern. |
| 1966 | London: Trifft Jacqueline du Pré. Heirat in Jerusalem 1967 während des Sechstagekrieges. J. du Pré stirbt 1987. |
| 1969 | Berlin: Debüt als Dirigent mit den Berliner Philharmonikern, ausgedehnte Arbeit mit Dietrich Fischer-Dieskau. |
| 1971-73 | Leitung des Israel Festival. |
| 1975-89 | Paris: Musikalischer Direktor des L'Orchestre de Paris. |
| 1978 | Berlin: Erste Dirigate an der Deutschen Oper Berlin |
| 1980 | München: Konzerte als Pianist mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache, danach jährlich Konzerte mit Celibidache in München. |
| 1981 | Bayreuth: Debüt mit einer Neuproduktion von Tristan und Isolde. |
| 1988 | Bayreuth: Dirigat der Neuproduktion von Der Ring des Nibelungen, bis 1992 Repertoire. |
| 1989 | Chicago: Musikalischer Direktor des Chicago Symphony Orchestra (ab 1991 Nachfolger von Sir Georg Solti). Berlin: Dirigent der Berliner Philharmoniker im Konzert aus Anlass des Falls der Berliner Mauer (Beethoven Klavierkonzert No. 1 und 7. Symphonie). |
| 1990 | Autobiografie: „A Life in Music“ veröffentlicht. |
| 1991 | Berlin: Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden. |
| 1999 | West Bank: Konzert an der Birzeit University in Ramallah Weimar: Leitet das West-Eastern Divan Projekt, einen Workshop für junge Musikstudenten aus dem Nahen und Mittleren Osten. |
| 2001 | Chicago: West-Eastern Divan Workshop und Orchester. Berlin: Neuer Fünfjahresvertrag mit der Staatskapelle Berlin. |
| 2002 | Sevilla: West-Eastern Divan Workshop und Orchester finden in Sevilla statt als Gäste der Fundación Tres Culturas del Mediterráneo. Ramallah: Klavierkonzert in Ramallah; Die Autobiografie Daniel Barenboims, „A Life in Music“, wird mit sechs neuen Kapiteln wieder aufgelegt. „Parallels and Paradoxes: Explorations in Music and Society“, geschrieben zusammen mit Edward Said, erscheint. Prince of Asturias Award for Concord zusammen mit Edward Said; Bundesverdienstkreuz; Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing. |
| 2003 | Ramallah: Beethoven-Zyklus an der Friends School in Ramallah; Sevilla: West-Eastern Divan Workshop; Chicago: Gedenkkonzert für Edward Said mit dem CSO und Mitglieder des West-Eastern Divan Workshop. Leitet das Palästinensische Jugendorchester in seinem ersten Konzert und gibt ein Konzert mit Beethoven-Sonaten an der Friends School in Ramallah; Verleihung des Wolf-Preises in Jerusalem. Das Preisgeld von $50.000 spendet Barenboim für musikpädagogische Projekte in Israel und Ramallah. |
| 2005 | Erste Edward Said Vorlesung an der Columbia University in New York. Eröffnet einen Musikkindergarten in Berlin. Tour des West-Eastern Divan Orchestra nach Spanien in die Schweiz, nach Uruguay, Brasilien, Argentinien, England, Schottland und Ramallah. |
| 2006 | Am Ende seiner Amtszeit als Musikalischer Direktor des Chicago Symphony Orchestras (1991-2006) wird er von den Musikern des CSO zum “Honorary Conductor for Life” ernannt. Erhält den Robert Schumann Preis. Erhält den Preis für Verständigung und Toleranz des Berliner Jüdischen Museums. Erhält den hessischen Friedenspreis. Leitet das West Eastern Divan Orchestra auf einer U.S.A.-Tournee mit vier Konzerten, einschließlich des Abschiedskonzerts für den UN Generalsekretär Kofi Annan in der UN. |
| 2007 | Barenboim wird die Goethe-Medaille verliehen. Ehrendoktorwürde für Musik der Universität Oxford. Mitglied der Ehrenlegion (Commandeur dans L’Ordre National de la Legion d’Honneur in France). Friedensbotschafter der Vereinten Nationen. Verleihung des Praemium Imperiale in Japan. |
| 2008 | Aufführungen in Europa mit dem West-Eastern Divan Orchestra. Der Essayband „Everything is Connected“ erscheint. Dirigiert die Welterstaufführung von Elliott Carters Flötenkonzert mit Emmanuel Pahud in Jerusalem. Konzert mit Mitgliedern des West-Eastern Divan Orchestras in der großen Versammlungshalle der Vereinten Nationen aus Anlass des 60. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte. |
| 2009 | Barenboim dirigiert das erste Mal in Kairo. Im Juli dirigiert er die erste palästinensische Opernproduktion „Die Sultanin von Cadiz“ in Ramallah. |
| 2010 | Barenboim erhält den Deutschen Kulturpreis. |