
Durchblick 6+ – Knut und seine Freunde – M. Johnson – D 2008 – 90 min.
Der Bär
Frankreich 1988, Regie: Jean-Jacques Annaud
92 Minuten, Farbe, FSK: ab 6, Altersempfehlung: ab 9 Jahre
Der inszenierte Tierfilm erzählt die fiktive Geschichte eines mutterlosen Bärenjungen, das in einem erwachsenen Kodiak-Bären einen Freund und Weggefährten findet. Diese Freundschaft wird jedoch durch zwei Trapper empfindlich gestört.
Der weiße Planet
Frankreich/Kanada 2006, Regie: Thierry Ragobert, Thierry Piantanida
78 Minuten, Farbe, FSK: frei ohne Altersbeschränkung; Altersempfehlung: ab 10 Jahre
Ausleihbar in der BJF-Clubfilmothek mit dem Recht zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung, z. B. in Jugendarbeit und Schule.
Der Lebensraum des Polarkreises mit seiner Artenvielfalt: Eisbären, Wölfe, Füchse, Moschusochsen, Rentiere, Wale, Delfine, Robben, Krabben und andere kleine und Kleinsttiere mehr bevölkern die Arktis, die als Lebensraum von der Klimaerwärmung nachhaltig bedroht ist.
An dieser Stelle wird darauf verzichtet, aus der Vielzahl fiktiver literarischer Bärengeschichten eine Auswahl zu treffen – denn damit würde man derart vielen wirklich guten Büchern nicht gerecht werden.
Es bietet sich gerade zum Thema Bären sowohl auf der literarischen als auch auf der Sachbuchebene ein Besuch mit den Schülerinnen und Schülern in einer Bibliothek an. Einige Sachbücher möchten wir an dieser Stelle allerdings doch empfehlen:
Der weiße Bär
von Nicola Davies
Ein Sachbuch mit vielen Bildern, das aus der Sicht des Volkes der Inuit, die sich mit dem Eisbären die Landschaft um den Nordpol teilen, das Leben dieser großen Raubtiere beschreibt. Wie kämpft der Eisbär, warum haben Eisbären so kleine Ohren und warum erfriert er, trotz des vielen Eises, nicht?
Auf jeweils zwei Doppelseiten wird ein Themenbereich behandelt. Nach einer kurzen Einleitung durch die Inuit wird z. B. beschrieben, dass der Eisbär unter anderem deshalb nicht friert, weil seine Haare hohl sind und so die Wärme nicht entweichen lassen.
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Verlag: Sauerländer; Auflage: 1 (Juni 2006), Gebundene Ausgabe: 27 Seiten
ISBN-10: 3794151194, ISBN-13: 978-3794151196
Das Bären-Kinder-Buch
von Michio Hoshino
Von der Frühlingsschneeschmelze über den arktischen Sommer, die malerischen Farben des kurzen Herbstes bis hin zu den schweren Schneefällen des polaren Winters folgte Michio Hoshino einer Familie von Grizzly-Bären in Alaska und hielt ihr aufregendes Leben in großartigen Naturfotografien fest.
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Verlag: Findling; Auflage: 1 (August 2004), gebundene Ausgabe: 56 Seiten
ISBN-10: 3937054634, ISBN-13: 978-3937054636
Bären
von Michael Bright
Ob nun der mächtige Grizzly oder der niedliche Panda – Bären faszinieren den Menschen seit Urzeiten und bieten viel Stoff für Sagen und Legenden. Dieses Buch gibt einen Einblick in ihre natürliche Lebensweise.
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1 (September 2003),
Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
ISBN-10: 3440096513, ISBN-13: 978-3440096512
Was ist was? Bären (Band 115)
von Dr. Udo Gansloßer
Welche Bärenarten gibt es und wo leben sie? Halten alle Bären Winterschlaf? Wie orientieren sie sich? Im WAS IST WAS Band 115 Bären berichtet Zoologe Dr.Udo Gansloßer über Grizzlybären, Pandabären, Waschbären und viele weitere Groß- und Kleinbären. Er erklärt, warum Eisbären ohne Probleme bei Minustemperaturen leben können oder warum nicht alle Bären in Höhlen wohnen. Eine Fülle von Informationen über Lebensraum und Lebensweise dieser beeindruckenden Landraubtiere, über Körperbau, Beutefang, Familienleben und vieles mehr.
Verlag: Tessloff Verlag; Auflage: 1. Aufl. (Februar 2003),
Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
ISBN-10: 3788615028, ISBN-13: 978-3788615024
Was macht der Bär im Museum? – Tiere in der Kunst
von Claire D’Harcourt
Auch wenn dies kein spezifisches Bären-Buch ist, es behandelt doch ein Thema, das im Kontext mit dem Film im Unterricht Beachtung finden kann. Neben den Bären werden in diesem gut gestalteten Buch eine Reihe von Tieren vorgestellt, die von berühmten Künstlern auf bemerkenswerte Art verewigt wurden.
Claire D’Harcourt stellt in ihrem Buch jeweils zwei dieser künstlerisch verfremdeten Artgenossen gegenüber und vermittelt so einen neuen Blick auf Kunst – und ihren Gegenstand.
Verlag: Knesebeck; 1. Aufl. (Oktober 2006),
Gebundene Ausgabe: 94 Seiten
ISBN-10: 3896603817, ISBN-13: 978-3896603814
Sehr gute Möglichkeiten zur Recherche bieten auch die Webseiten der Zoologischen Gärten:
Außerdem finden sich für Lehrerinnen und Lehrer viele weiterführende Links zum Thema Bären auf dem Bildungsserver von Hessen unter lernarchiv.bildung.hessen.de/.... Einige dieser Links können auch von Schülerinnen und Schülern für die selbstständige Recherche genutzt werden.