
Durchblick 6+ – Knut und seine Freunde – M. Johnson – D 2008 – 90 min.
Der Bär von BernDas Wahrzeichen der Stadt und des Kantons Bern ist bereits auf Münzen aus dem 13. Jahrhundert zu finden. Die genauen Hintergründe seiner Entstehung kann heute niemand mehr mit Sicherheit sagen. Der Überlieferung nach soll Herzog Berchtold bestimmt haben, dass das erste im Wald erlegte Tier der Stadt den Namen geben soll – und das war ein Bär.
Eine andere Geschichte erzählt, dass Herzog Berchtold, der Gründer der Stadt, seinen Zeitgenossen Albrecht „den Bären“, Markgraf von Brandenburg, so bewundert habe, dass er ihm zu Ehren dessen Wappen wählte. Denn alle von Albrecht abstammenden Wappen zeigen den schwarzen Bären auf Gold.
Nachdem schon seit 1480 in den Stadtgräben gelegentlich Bären gehalten worden waren, wurde der erste Bärengraben 1513 am Bärenplatz eröffnet.
Der Berner Bärengraben ist auch heute noch ein beliebter Ort der Stadt. Wie in früheren Jahrhunderten werden die Bären vegetarisch mit Brot und Rübli gefüttert.
Man geht allerdings davon aus, dass der Bär in der Region schon viel früher eine Kultfigur war.
In der Nähe von Bern wurden sechs Bronzestatuetten aus der römisch-keltischen Zeit gefunden, die Bären darstellen. Darunter ist auch eine Statuette der Bärengöttin Dea Artio.
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| Theodor Roosevelt,
der Namenspate des Teddys |
Ein Teddybär der Firma Steiff |
Der amerikanische Präsident Theodore Roosevelt mochte nach tagelanger Jagd einen – ihm von einem Jagdgehilfen quasi auf dem Tablett servierten – Braunbären nicht schießen. Die Geschichte machte die Runde und der Karikaturist Clifford Berryman zeichnete den Präsidenten mit einem kindlich-rundlich geratenen Bären. Die Leser mochten die Karikatur und Berryman zeichnete ihn wieder und wieder – immer in Zusammenhang mit Theodore Roosevelt. Bald wurde der Bär von den Amerikanern nur noch „Teddy’s Bear“ genannt. Zufällig wurde in diesem Jahr von der Firma Steiff ein Plüschbär hergestellt, der auch nach Amerika verkauft wurde. Dieser Bär erhielt nun ebenfalls den Namen „Teddy“, unter dem er bis heute berühmt ist.
Bär und Bulle vor der Börse in Frankfurt am Main.
Der Bulle steht für die "Hausse" (steigende Kurse), der Bär für die "Baisse" (sinkende Kurse).
... und diese Bären kennt wohl jedes Kind!