
Durchblick 10+ – Die Mauerbrockenbande – K.H. Lotz – BRD/DDR 1990 – 90 min.
Der Film in Sequenzen und Bildern
Hinweis: Dokumentarische Szenen sind fett markiert
Kapitel 1: Mauerloch
Länge: 2 Min.
Der Kamerablick fällt durch ein „Mauerspechtloch“ von West-Berlin auf den Ost-Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. Ein metallisch-hallendes Hämmern ist zu hören. Der Filmtitel erscheint. Ein Grenzsoldat auf Ostseite ist im Mauerspalt zu sehen. Eine Kamerarückfahrt holt Marion und Sibylle ins Bild, die gut gelaunt und unbeirrt mit Hammer und Meißel der Berliner Mauer zu Leibe rücken. Mit Marions euphorischen Worten in Berliner Dialekt: „Ick kann es nicht glauben, wa? Noch vor einem Jahr …“ blendet der Film zurück in die Vergangenheit.
Beginn Rückblende
Kapitel 2: Flucht aus der DDR
Länge: 3 Min.
Lautes Hundegebell, Schüsse und wachsame Grenzpolizisten. Durch Wiesen und über Seeufer fliehen Marion und ihre Eltern im Sommer 1989 über die „grüne Grenze“ von Ungarn in den Westen. Marion ist wütend auf ihre Eltern, da sie nicht in die Fluchtpläne eingeweiht wurde. Freiwillig, so beteuert sie, wäre sie niemals mitgekommen.
Kapitel 3: Ankunft in West-Berlin
Länge: 3 Min.
Bei ihrer Ankunft in West-Berlin wird die Familie mit einem „Test the West“-Schriftzug an einer Häuserfassade begrüßt. Orientierungslos und nervös starten die Jehrings ihre Erkundungstour auf der geschäftigen West-Berliner Shoppingmeile rund um den Kurfürstendamm und den Tauentzien. Hier gibt es unbegrenzte Konsummöglichkeiten. Im Schaufenster-TV wird von der Belagerung der Deutschen Botschaft in Prag berichtet. Während Marions Vater von technischen Geräten wie Fernsehern und Videokameras fasziniert ist, verhilft ein neues Paar Turnschuhe auch Marion zu Luftsprüngen – so richtig freuen will sie sich aber deswegen noch lange nicht, im Westen zu sein.
Kapitel 4: „Keine Westkontakte, hab‘ ich gesagt!“
Länge: 5,5 Min.
Marion telefoniert vom Westen aus mit ihrer besten Freundin Sibylle in Ost-Berlin. Sibylle ist enttäuscht, weil Marion ihr nichts von den Fluchtplänen erzählt hat. Marion wird vom vor der Zelle drängelnden Jacek immer wieder darum gebeten, das Telefonat zu beenden, da sich eine immer größere und ungeduldiger werdende Menschenschlange bildet. Marion weist ihn immer wieder schroff ab. Als Marions Freund Gerd zum Hörer greift, beendet Sibylles Vater den unerlaubten Westkontakt. Es kommt zum Streit. Sibylle wirft ihren Eltern vor, Schuld an der Flucht der Nachbarsfamilie zu sein, da diese seit dem Ausreiseantrag vom ganzen Haus – allen voran ihre Eltern – schikaniert wurde. Die Freundschaft zwischen Sibylle und Marion zu zerstören, ist ihnen aber nicht gelungen. Sibylles Mutter hält dagegen, dass sie kein Verständnis für Eltern hat, die ihre Tochter in eine ungewisse Zukunft mitnehmen, ohne sie zu fragen. In der DDR habe es den Jehrings schließlich an nichts gefehlt.
Kapitel 5: Die DDR feiert ihren 40. Geburtstag
Länge: 1 Min.
Bei der Festveranstaltung zum 40. Jahrestag der Gründung der DDR winken Erich Honecker und Michael Gorbatschow den Jugendlichen des FDJ-Fackelzugs zu.
Kapitel 6: Neue Freundschaft, gleiches Schicksal
Länge: 1,5 Min.
Marion und Jacek stellen erste Gemeinsamkeiten fest: Beide mussten in ihrer Heimat geliebte Menschen zurücklassen. Marion ihre Freunde in Ost-Berlin, Jacek seine Oma in Polen. Jacek möchte mit viel Geld zu seiner Oma zurückkehren. Woher er das Geld bekommen will, macht er zu seinem Geheimnis.
Kapitel 7: „Freiheit? Das darf doch nicht wahr sein!“
Länge: 5 Min.
In der Deutschen Botschaft in Prag wird die Ausreise der DDR-Flüchtlinge bewilligt. Die Strucks stellen zum Leidwesen von Sibylles Mutter fest, dass sie wohl zu den Letzten gehören, die noch in der DDR bleiben. Zu seinem Entsetzen entdeckt Herr Struck vor seiner Haustür einen großen FREIHEIT-Schriftzug, den er umgehend überpinselt. In West-Berlin befreit Marion Jacek, der nach einer Diebestour an einem Drahtzaun hängen geblieben ist. Marions Mutter macht sich Gedanken, ob es wirklich richtig war, die Tochter mit in den Westen genommen zu haben. Ihr Mann ist sich sicher: „Gerade ihretwegen mussten wir gehen, damit sie nicht drüben in ’ner Lüge leben muss. Ich will, dass sie’s mal besser hat als wir.“ Die Antwort der Mutter: „Besser? Wir leben hier in ’nem Blechstall. Das ist auch kein Zustand.“ Marion kommt und kriecht zu ihren Eltern ins Bett.
Kapitel 8: Kaviar, Polenmarkt und Zigarettenschmuggel
Länge: 7 Min.
Jacek blickt einem Flugzeug am Himmel nach. Marion bringt Frischkäse, den Jacek mit Schmutz zu falschem Kaviar anrührt. Jacek erzählt von seiner Oma in Polen und von seinen Plänen, einmal in den polnischen Bergen einen Skilift zu bauen. Dazu braucht er jedoch viel Geld. Auf dem Polenmarkt in Berlin-Kreuzberg verkauft Jacek den falschen Kaviar. Nach dem Verkauf heißt es jedoch schnell verschwinden, bevor der Betrug auffällt. Ein polnisches Ganoven-Duo fängt Jacek ab. Er soll für sie Zigaretten schmuggeln. Marion rettet Jacek aus der verfahrenen Situation.
Kapitel 9: Blicke nach „drüben“
Länge: 1 Min.
Kläusi, Sibylle und Dirk blicken durch ein Fernglas nach West-Berlin, in der Hoffnung, Marion zu sehen. Marion zeigt Jacek über die Mauer hinweg, wo sie in Ost-Berlin gewohnt hat und erwähnt ihre Freunde. Jacek wird traurig. Auch er vermisst seine Heimat.
Kapitel 10: Maueröffnung
Länge: 1,5 Min.
Marions Eltern verfolgen die Pressekonferenz von Günter Schabowski am Fernsehschirm: „Die zuständigen Abteilungen Pass- und Meldewesen der VP, ähh, der Volkspolizei-Kreisämter in der DDR sind angewiesen, VISA zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne dass darin noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen.“ Dokumentarbilder der Grenzöffnung: DDR-Bürger werden mit großem Jubel und offenen Armen in West-Berlin begrüßt. Es herrscht emotionale Auflösung, Höchstbetrieb auf den Straßen. „Die Mauer muss weg!“-Appelle sind zu hören.
Kapitel 11: Kein Zurück in den Osten
Länge: 4,5 Min.
Marions Mutter beschwert sich über die schmutzigen Sanitäranlagen im Lager. Marion und Jacek kommen sich zaghaft näher. Ein Fernsehteam interviewt Familie Jehring zur aktuellen Situation der sich abzeichnenden Wende. Die Jehrings machen deutlich, dass es für sie trotzdem kein Zurück gibt: „Die obersten Bonzen sitzen. Aber was ist mit allen anderen Funktionären? Den vielen kleinen und mittleren Kadern, die uns das Leben zur Hölle gemacht haben? Mein Nachbar, der Bonze, zum Beispiel?“ Marion wird gefragt, ob sie lieber zurückgehen oder lieber in West-Berlin bleiben würde, wenn die Grenzen jetzt für immer aufbleiben. Sie möchte auf alle Fälle bei den Eltern bleiben, vermisst im unwirtlichen Containerlager jedoch ihre Freunde und die Vorzüge einer „anständigen“ Wohnung.
Kapitel 12: Begrüßungsgeld
Länge: 1,5 Min.
Sibylles Eltern verfolgen die Nachrichten über das Chaos beim Austeilen des Begrüßungsgeldes: „Schon lange vor 8 Uhr standen die Gäste aus dem 'anderen' Deutschland Schlange, um das sogenannte 'Begrüßungsgeld' in Empfang zu nehmen. Einzige Voraussetzung, um die 100 Mark zu bekommen, ist die Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses der DDR. Die Mitarbeiter in den Ämtern, Sparkassen und Bankfilialen schrieben sich fast die Finger wund, denn schließlich musste auch alles schriftlich festgehalten werden, damit kein Manko auftritt. [Off-Ton:] Dass ich das noch erleben kann! Wir sind och ganz überrascht. Hier ist alles so großzügig!“ Herr Struck weigert sich, mit seiner Familie nach West-Berlin zu gehen und versteht nicht, warum seine Frau unbedingt das „Bettelgeld“ abholen möchte, da sie doch fast alles haben.
Kapitel 13: West-Ost-Besuche & Enttäuschungen
Länge: 21 Min.
Sibylle und Kläusi besuchen Marion im Containerlager. Die Freundinnen freuen sich über ihr Wiedersehen, doch Sibylle macht Marion immer noch Vorwürfe wegen der verschwiegenen Flucht. Sibylle überreicht Marion vorwurfsvoll ein Foto von Gerd: „Den haste wohl schon vergessen?“ Sibylle überredet Marion, mit nach Ost-Berlin zu gehen. Jacek verkauft Mauerbrocken an amerikanische Touristen. Marion geht mit Sibylle über die Grenze nach Ost-Berlin. Herr Struck verweigert Marion die Gastfreundschaft, weil sie „illegal“ in Ost-Berlin ist. Marion geht in ihre alte Wohnung. Herr Struck hört in der Wohnung der Jehrings Wasser laufen. Sibylle dreht das Radio lauter. Frau Struck präsentiert ihre neu erworbene Jacke. Marion spielt Halma in der Badewanne. Ihr Freund Gerd klingelt, die beiden feiern glückliches Wiedersehen, in das sich jedoch Gerds Trauer und Nachdenklichkeit mischt. Er will aber nicht mit der Sprache rausrücken, weil er sich schämt für das, was ihm passiert ist. Nächtlicher Blick auf einen Wachturm im Prenzlauer Berg. Marion und Gerd frühstücken. Gerd erzählt, dass sich seine Mutter ohne Verabschiedung in den Westen abgesetzt hat. Er braucht Geld, um sie im Westen ausfindig machen zu können. Bei Marions Rückkehr nach West-Berlin wird sie von der Polizei und ihren aufgebrachten Eltern in Empfang genommen. Es hagelt Vorwürfe und Unverständnis, dass Marion ohne zu fragen in Ost-Berlin war. Marion erzählt, dass Herr Struck entlassen wurde. Vom Misstrauen ihrer Eltern enttäuscht, moniert sie die unerträgliche Situation und merkt an, dass es im Osten viel schöner war. Jacek wird von einem fremdenfeindlichen Deutschen angegriffen, der ihm unterstellt, Wasser klauen zu wollen. Marion befreit ihren Freund aus der heiklen Situation. Mauerspechte hämmern an der Mauer. Marion tröstet Jacek.
Kapitel 14: Das Stasi-Gefängnis „Lindenhotel“
Länge: 2,5 Min.
Ungläubig verfolgt Herr Struck eine Radiomeldung über die Auflösung des Stasi-Gefängnisses „Lindenhotel“ in Potsdam: „Gestern hat das Bürgerkomitee in Potsdam das Staatssicherheits-Gefängnis, das mitten in der Stadt liegt und im Volksmund ’Lindenhotel’ genannt wird, in einer spontanen Aktion besetzt. Wegen der kürzlich erlassenen Amnestie waren die Zellen leer. Hier müssen Haftbedingungen wie im vorigen Jahrhundert geherrscht haben. Ehemalige Häftlinge sagten aus, ein ausgeklügeltes Signalsystem habe dafür gesorgt, dass jegliche Kontaktaufnahme der Häftlinge untereinander verhindert wurde. Potsdamer Bürgern wurde bei der Besichtigung der U-Haft klar, dass die hier Inhaftierten in totaler Isolation gehalten wurden. Aufgebrachte Bürger konnten nur mit Mühe daran gehindert werden, Einrichtungen, die solchen Psychoterror ermöglichten, zu zerstören. Es ist beabsichtigt, diese Stasi-Anstalt in ein Heimatmuseum umzuwandeln.“
Herr Struck wird von seiner Familie gedrängt, sich mit eigenen Augen von der Existenz des Gefängnisses zu überzeugen. Außenansichten der Haftanstalt. Die Strucks laufen durch die Räumlichkeiten der Haftanstalt. Kläusi löchert seinen Vater mit Fragen.
Kapitel 15: Die Mauerbrockenbande
Länge: 2 Min.
Marion schlägt Mauerbrocken aus der Berliner Mauer, die Jacek an Touristen verkauft. Als er von einem Passanten darauf hingewiesen wird, dass die Steine ein paar Meter vor ihm viel billiger angeboten werden, entdeckt Jacek, dass Gerd ihm Konkurrenz macht. Es beginnt eine Rangelei, die von Marion mit dem Vorschlag geschlichtet wird, doch gemeinsame Geschäfte zu machen. Die Mauerbrockenbande ist geboren.
Kapitel 16: Mobbing & Honeckers „Drachenflug“
Länge: 8 Min.
Marion, Sibylle und Kläusi essen Hamburger auf der Berliner Mauer. Marion bemerkt, dass Sibylles Tasche mit einem SED-Schriftzug beschmiert wurde. Sibylle erzählt, dass sie in der Schule gemobbt wird, weil ihr Vater in der Partei war: „Was ich meinem Vater abgewöhnt habe, krieg ich jetzt in der Schule. Von der ganzen Klasse.“ Marion beschließt, der Klasse die Meinung zu sagen. Marions ehemalige Lehrerin berichtet, dass in letzter Zeit manche Schüler tagelang nicht erscheinen, weil sie im Westen das Begrüßungsgeld abholen und einkaufen. Als Marion ihr früheres Klassenzimmer betritt, wird sie mit einer Mischung aus Jubel und Buhrufen begrüßt. Marion erteilt den Klassenkameraden eine Lektion und zieht sie wegen der Schulhofschikanen zur Verantwortung. Sie sollen nicht wie die Erwachsenen zusehen, wenn Unrecht passiert. Auf dem Schulhof gibt es einen Flugblätter-Regen. Die Schüler schreien: „Nieder mit der SED!“ und „Stasi in die Folterkammer!“ Marion nimmt ihren Mut zusammen, ohrfeigt den „schönen Peter“, der Sibylle schikaniert, und warnt ihn vor weiteren Angriffen auf ihre beste Freundin. Ein Schüler lässt einen Lenkdrachen in die Lüfte steigen, auf dem das Gesicht Erich Honeckers abgebildet ist. Ein aufgebrachter Lehrer versucht, den Schüler abzuhalten. Die DDR-Nationalhymne in schräg verzerrten Tönen begleitet die Szene.
Kapitel 17: Panorama-Erklärung: „Nicht nach Bayern!“
Länge: 0,5 Min.
Jacek diktiert Marion eine Kontaktanzeige, in der er eine Traumfrau mit blonden Haaren beschreibt. Marion reagiert beleidigt. Jacek rechtfertigt sich damit, dass es doch üblich sei, in Annoncen nicht die Wahrheit zu sagen. Marions Eltern teilen ihrer Tochter auf einer Panorama-Plattform mit, dass sie wegen einer Arbeitsstelle der Mutter nach Bayern ziehen wollen. Marion wehrt sich energisch gegen die erneute „Zwangsversetzung“. Sie will nicht nach Bayern, sondern nach Hause. Der Streit eskaliert, und Marion rennt davon. Marion werden von einer Straßenbande die Turnschuhe geklaut, Jacek wird festgehalten und kann ihr nicht helfen. Jacek wird erneut von der polnischen Schmuggler-Bande abgefangen. Gerd wird von der Polizei aufgehalten, die ihn auf einem Foto identifiziert hat, auf dem auch das Schmuggler-Duo zu sehen ist. Als Gerd angibt, dass er aus Ost-Berlin kommt, wird er wieder freigelassen. Marion teilt Jacek ihren Entschluss mit, wieder zurück in den Osten zu gehen, weil sie zu großes Heimweh hat und mit Gerd zusammen sein will.
Kapitel 18: Jahreswechsel in die Freiheit
Länge: 18 Min.
Marion feiert den Silvesterabend mit ihren Freunden in ihrer Ost-Berliner Wohnung. Während Kläusi sich unablässig bei einem Jungen nach Bundeskanzler Helmut Kohl erkundigt, verteilt Sibylles beschwipster Vater Kanapees, wird mit einem militärischen Marschtakt auf dem Schlagzeug aber umgehend wieder der Party verwiesen. Sibylle schämt sich für ihren Vater und drängt ihn zu gehen. Jacek erscheint verzweifelt auf der Party. Er wird von den Drogenschmugglern verfolgt und bittet Marion um Hilfe. Marion entdeckt Koks in den Zigarettenschachteln, die Jacek dabei hat und spült die Drogen in den Waschbeckenabfluss. Der FREIHEIT-Schriftzug ziert wieder gut lesbar die Mauer vor dem Haus. Am Brandenburger Tor feiern Hunderte Ost- und West-Berliner den ersten gemeinsamen Jahreswechsel. Auf Marions Party herrscht gute Stimmung. Ein Kran hebelt ein Grenzschild von der Berliner Mauer. Der FREIHEIT-Schriftzug füllt erneut das Bild. Herr Struck verschläft betrunken den Jahreswechsel. Als er aufwacht, entdeckt er, dass der von ihm übermalte FREIHEIT-Schriftzug wieder unversehrt vor seinem Fenster prangt. Er spricht ein „Prost auf die Freiheit“. Sibylle offenbart, dass sie Angst hat. Sie möchte nicht in den Westen, wo sich alles nur ums Geld dreht. Allerdings möchte sie auch nicht länger die Prügel für ihren Vater in Ost-Berlin einstecken. Jacek will bald wieder zu seiner Oma nach Polen zurück. Marion will zu Hause, bei Gerd bleiben. Vor der Tür schläft das polnische Gaunerduo. Gerd verabschiedet sich von Marion, schenkt ihr seine Turnschuhe und bricht auf, um seine Mutter im Westen zu suchen. Marion hält Gerd fest und erklärt ihm, dass er nicht gehen kann, weil er keine Schuhe hat. Gerd antwortet, dass er schon irgendwo welche finden wird.
Ende Rückblende
Kapitel 19: Mauerloch
Länge: 2 Min.
Der Kamerablick fällt durch ein Mauerspechtloch von West-Berlin auf den Ost-Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. Ein metallisch-hallendes Hämmern ist zu hören. Der Abspann beginnt.
Abspann