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Misa Mi

Spielfilm von Linus Torell, Schweden 2003

Credits, Auszeichnungen, Kurzinhalt

Regie: Linus Torell
Drehbuch: Martina Stöhr
Kamera: Anders Bohman
Musik: Johan Söderqvist
Schnitt: Sofia Lindgren
Szenenbild: Mathias Lindgren
Produzenten: Maritha Norstedt & Peter Holthausen
Produktion: Sweetwater AB, FilmHaus

Darsteller(innen):  
Kim Jansson Misa
Lena Granhagen Großmutter
Per Nilja Gustav
Magnus Krepper Vater
Jessica Forsberg Camilla
Sverre Porsanger Gustavs Vater
Thomas Kärrstedt Nijla
Anna-Marie Blind Akku
Pierre Lindstedt Herman Andersson

 

FSK: ab 6 Jahren
BJF-Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Spielfilm, Farbe, 80 Min.

 

Auszeichnungen u.a.:

Begründung der Lucas-Jury: „Wo ist meine Mama?“ ist die Frage, die Misa nach dem Tod ihrer Mutter am meisten be­wegt. In wunderschön stimmigen Landschaftsaufnahmen der Weite und Kargheit Nordschwedens eingebettet, erlebt der Zuschauer die Suche des Mädchens nach der Antwort auf diese Frage. Das intensive Spiel der Darsteller, vor allem die Annäherung des Mädchens zu den Wölfen, ermöglicht einen Film, dessen Kraft weniger durch Worte als durch Blicke und Bilder entsteht.


Kurzinhalt

Nachdem ihre Mutter gestorben ist, stellt die zehnjährige Misa fast erstaunt fest, dass die Welt nicht untergeht, und findet es doch schwer zu verstehen, dass das Leben einfach weitergehen soll. Sie kann nicht mehr schlafen und vor allem nachts kreisen ihre Gedanken beständig um den Tod der Mutter auf der Suche nach Antworten. Wo ist sie jetzt? Was bedeutet es, wenn alle sagen, sie sei auf die andere Seite gegangen? Von ihrem Vater fühlt sich Misa letztlich im Stich gelassen, denn er hat sich in eine neue Frau verliebt und plant einen gemeinsamen Familienurlaub. Da kann und will Misa nicht mit. Stattdessen fährt sie zu ihrer Großmutter, die in der Weite des Nordens ein zurückgezogenes Leben führt. Das Stadtkind Misa sieht sich in eine andere Welt versetzt. Die nächsten Nachbarn ihrer Großmutter sind Sami und leben von der traditionellen Rentierzucht. Statt mit dem Walkman auf dem Kopf den eigenen Rekord beim Computerspiel zu brechen, begleitet die darüber nicht sonderlich begeisterte Misa den etwa gleichaltrigen Gustav und seine Familie auf einem langen Fußmarsch zu den Sommerweiden der Rentiere. Aber das naturverbundene Leben der Rentierzüchter ist nicht ohne Konflikte. Ein Wolf treibt sich in der Gegend herum und hat bereits mehrere Rene gerissen. Als Misa sich eines Tages zu weit vom Haus der Großmutter in den Wald hineinwagt und verirrt, begegnet sie dem Wolf. Gefährlich erscheint er ihr nicht, im Gegenteil führt er sie auf den Weg nach Hause. Am nächsten Tag kehrt Misa in den Wald zurück. Der Wolf lässt ihre Annäherung geschehen und zwischen dem Kind und dem Tier entsteht eine Freundschaft, in deren Verlauf Misa bald entdeckt, dass der Wolf eine Wölfin ist und zwei Junge hat. Die Rentierzüchter haben unterdessen Wilderer angeheuert, obwohl das Abschießen von Wölfen gesetzlich verboten ist. Misa kann den Tod der Wölfin nicht verhindern, doch sie verspricht dem toten Tier, sich um ihre Jungen zu kümmern. Mit Gustavs Hilfe kann Misa die Wilderer, die ihr und den Welpen schon hart auf den Fersen sind, abschütteln und die kleinen Wölfe zu einem geheimnisvollen See bringen, von dem Gustavs weise Großmutter sagte, er sei eine Art durchlässige Grenze zur anderen Seite. Ein Wunder geschieht dort nicht, zumindest nicht in dem Sinne, dass die Wölfin oder sogar Misas Mutter erscheinen würden. Und trotzdem geschieht etwas mit Misa, dort, an diesem magischen Ort, das sie wieder mit dem Leben versöhnt. Und auch für die Welpen tut sich ein Weg auf, denn ihr Vater erscheint, dem sie sich anschließen.


Stimme zum Film

Ich finde den Film super schön. Er ist abenteuerlich und manchmal lustig.
Melissa H. (13 Jahre alt) auf www.spinxx.de

 

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