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Durchblick 14+ – One Way Ticket to Mombasa – Hannu Tuomainen – FIN 2002

Die Geschichte des Films in 17 Kapiteln

Kapitel 1: No Future
Länge ca. 6 Min.

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„No Future“ heißt die Band, mit der Pete so gerne im Sommer nach der Schule auf Tournee gehen würde. Als Gitarrist hat er viel drauf und überzeugt die Jungs beim Vorspielen. Die Musik von „No Future“ fasziniert Pete, obwohl er auf den ersten Blick nichts mit dem Lebensgefühl der Punker gemein zu haben scheint. Er spielt „nette“ Musik in einer Schulband. Sein Zuhause ist behütet und liegt in einer typischen Eigenheimsiedlung. Sein Vater, Musiklehrer und in den „wilden 60ern“ selbst einmal Musiker, rät ihm von der Tournee ab: „Mach nach dem Abitur erst eine Ausbildung!“

 

Kapitel 2: „Verdammt, ich bin doch erst 17“
Länge ca. 6 Min.

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Vor dem Schulkonzert taucht Kata auf. Sie ist sauer auf ihren Freund und schreit ihn an „Hat man dich jemals schon als Objekt behandelt?“. Pete hilft ihr, ihn los zu werden. Sie küsst ihn. Beim Auftritt singt er den ersten Song nur in ihre Richtung: „Ich sehne mich so nach dir. Ich würde alles tun, um deine Stimme zu hören“ Doch dann bewegt sich für Pete plötzlich alles wie in Zeitlupe. Die Welt um ihn herum verschwimmt. Im Krankenhaus wacht er wieder auf. Die Röntgenbilder zeigen die niederschmetternde Diagnose: „Lymphdrüsenkrebs auf beiden Seiten“. Das Röntgenbild ähnelt dem Totenkopf, dem „Wahrzeichen“ der Band. Pete sagt darüber nichts zu seinen Freunden. Die Jungs von der Band haben sich schon bei ihm gemeldet: „Wie geht es dem Schuljungen“. Pete antwortet nur knapp: „No Future“. Kata geht den Sommer über nach Lappland, um nachzudenken. Sie lädt Pete dorthin „auf einen Gig“ ein.

 

Kapitel 3: Mombasa
Länge ca. 8 Min.

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Nach der Operation, bei dem Pete der Tumor entfernt wird, überwältigen ihn Traumbilder: karibische Klänge, das Rauschen des Meeres, nackte Frauen und ein Chor Eingeborener. Als er erwacht sieht er einen Jungen mit nacktem Körper, schwarz beschmiert und mit einer Kette aus Papierblumen. Um das Bett drapiert sind Poster mit nackten Schönheiten. Die Krankenschwester schimpft und Pete ist wieder in der tristen Realität des Krankenzimmers. Der „Schwarze“ ist Jusa, sein Zimmernachbar. Die Eltern sprechen Pete Mut zu. Die Ärztin sagt, es sei nicht hoffnungslos, er müsse allerdings eine Therapie machen, die einen Monat dauert. Pete fragt: „Im Herbst werde ich 18, oder?“

 

Kapitel 4: Jusa hat Geburtstag
Länge ca. 4 Min.

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Jusa hat Geburtstag. Für die Feier besorgt er sich heimlich Schnaps und stößt mit Pete an: „Auf Mombasa“. Er erzählt, warum das ferne Land in Afrika eine solche Bedeutung für ihn hat. Als er nach seiner ersten Operation aus der Narkose langsam zu sich kam, hörte er das Lied mit dem Titel „Mombasa“. Als er die Augen aufschlug, saß an seinem Bett ein weiblicher Engel, der ihm einen Kuss gab – die Krankenschwester. Er war wie in Ekstase. Dann kommt die Krankenschwester und schimpft wegen der lauten Musik. Die Jungs fühlen sich unverstanden. Sie hauen ab und gehen an den Strand.

 

Kapitel 5: One Way Ticket
Länge ca. 5 Min.

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Jusa liegt im Wasser, eine Muschel am Ohr. Er sehnt sich nach einem anderen Leben, ohne Krankheit und ständigem Frust. Er muss unbedingt nach Mombasa fliegen, dann wird alles gut. Pete geht nach Hause und holt heimlich seine Gitarre. Im Reisebüro bittet Jusa darum, dass Pete ihn nach Mombasa begleitet. Kata könne er ja mitnehmen. Doch das Geld reicht nur für zwei one-way Tickets. Als Pete versucht, Kata anzurufen, kauft Jusa die Tickets ohne zu fragen. In einer Woche geht der Flug. Bis dahin begleitet Jusa seinen Freund nach Lappland, zu Kata.

 

Kapitel 6: Träume
Länge ca. 3 Min.

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Ohne Geld steigen beide in den Zug nach Lappland – und werden hinausgeworfen. Sie stranden auf dem Bahnhof in KUOPIO. Pete erzählt Jusa nun von seinen Träumen. Früher dachte er, dass die Erfüllung seiner Träume wäre, ein Auto fahren zu können, sich zu betrinken und zu „vögeln“. Jetzt ist es sein größter Wunsch, als Musiker auf der Bühne zu stehen. Das bringt Jusa auf die Idee, wie sie Geld verdienen könnten.

 

Kapitel 7: Straßenmusik
Laufzeit ca. 3 Min.

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Pete spielt auf der Gitarre „Honey Baby“. Doch ohne Erfolg. Niemand bleibt stehen. Doch dann bringt Jusa mehr Schwung in die Performance und um die beiden Jungs bildet sich sofort ein Kreis. Das erste verdiente Geld reicht noch nicht für die Weiterfahrt, aber für zwei Perücken. Jusa ist überzeugt: „Alles ist gut, wenn du Haare hast.“

 

Kapitel 8: Streit und Versöhnung
Länge ca. 7 Min.

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Das Geld reicht bald für die Fahrkarten. Doch dann verpassen sie den Zug – wegen Jusa. Pete wird richtig wütend. Denn er spürt, dass Jusa eigentlich nicht will, dass er mit Kata zusammenkommt. Jusa ist eifersüchtig. Pete geht wütend weg. Jusa will sich mit ihm versöhnen und fährt ihm mit dem Taxi nach. Mitten auf der Strecke ist das Geld verbraucht und sie müssen laufen. Jusas Schmerzen werden stärker. Er nimmt Pillen, will aber tapfer sein – so wie die Inkas. Er schneidet sich mit einer Flaschenscherbe in den Handteller und fordert Pete auf, das gleiche zu tun: Sie sollen Blutsbrüderschaft schwören – „Blutsbrüder nach Mombasa“. Als Pete sein Handy über die rechte Schulter wirft, damit ein Wunsch in Erfüllung geht, hält ein Auto an.

 

Kapitel 9: „Wir haben alle Zeit der Welt“
Länge ca. 8 Min.

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Kata wartet mit ihrem Onkel im Restaurant. Die Touristen kommen gerade herein, um die Vorstellung zu sehen, als endlich auch Pete und Jusa eintreffen. Ihre Performance „Ethnische Heimatklänge“ kommt beim Publikum gut an. Kata gibt den beiden den Schlüssel zu ihrer Blockhütte. Pete zögert, Kata die Wahrheit zu sagen. Er fühlt sich von ihr angezogen, er ist verliebt. Die beiden kommen sich langsam näher, gehen am Strand spazieren. Die erste Umarmung und der erste Kuss. Dann geht es Kata zu schnell. „Wir haben alle Zeit der Welt.“, sagt sie zärtlich zu ihm. Doch nachts hört sie zufällig das Gespräch der beiden Jungs mit an und ist entsetzt. Nun weiß sie, was wirklich los ist.

 

Kapitel 10: On the road – zu dritt
Länge ca. 4,5 Min.

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Nach einem traurigen Abschied von Kata im Regen stehen die Jungs wieder auf der Straße. Sie versuchen, zu trampen. Bald hält ein rotes Auto an. Kata sitzt am Steuer. Sie hat es sich von ihrem Onkel ausgeliehen.Die Reise geht nun zu dritt weiter. Doch Kata sagt Pete, dass sie nicht mit nach Mombasa kommen wird. Die Stimmung wechselt von heiter zu bedrückt. Jusa geht es immer schlechter. Bald ist auch der Tank leer und abwechselnd schieben sie das Auto bis zur nächsten Tankstelle.

 

Kapitel 11: An der Tankstelle
Länge ca. 3 Min.

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An der Tankstelle versuchen sie es erneut mit der Performance. Kata läst sich anstecken und tanzt mit. Doch dann zieht Jusa sich zurück. Ihm schwinden die Kräfte. Er möchte vor den anderen seine blutende Nase verstecken. Da kommt ein rothaariges Mädchen und setzt sich zu ihm in den Wagen. Jusas Stimmung wird sofort besser. Nun sind sie zu viert und fahren zu einem Konzert.

 

Kapitel 12: Der verhinderte Auftritt
Länge ca. 7 Min.

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Pete ist aufgeregt. Das Konzert ist von „No Future“. Die Gruppe bietet ihm an, beim Auftritt mit dabei zu sein. Doch Jusa steckt in Schwierigkeiten. Das rothaarige Mädchen klaut ihm seine Pillen und gibt sie an ihren Freund weiter. Es kommt zu einer Schlägerei. Pete springt kurz entschlossen von der Bühne und kommt seinem Freund zu Hilfe. Wieder im Auto realisiert Pete langsam, wie ernst es um Jusa steht. Er lacht, aber aus Bitterkeit: „Palmen, Mädchen, die man flach legt, es fehlt nur noch der Engel!“ ruft er höhnisch und verzweifelt. Jusa denkt nach und wirft die Flugtickets aus dem Wagen. Zu Pete sagt er: „Ihr seid zu zweit, ihr versteht das nicht.“ Pete erwidert: „Ich habe dich nicht im Stich gelassen...“

 

Kapitel 13: Der Einbruch
Länge ca. 3 Min.

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Pete muss etwas für seinen Freund tun. Um neue Schmerzmittel zu besorgen, bricht er in eine Tierarztpraxis ein. Er ruft seine Mutter an, die selbst Ärztin ist, um das richtige Medikament zu finden. Draußen im Auto warten Kata und Jusa. Von Ferne hört man schon die Polizeisirene. Endlich kommt Pete zurück. Er versucht komisch zu sein und fragt: „Warum läuft der Motor nicht?“ Nur knapp entkommen sie der Polizei. Dann wird Kata das Geplänkel der Jungs über die „Lustpillen“ zu viel. Sie erträgt die Anspannung nicht mehr: „Was ich fühle, interessiert Euch überhaupt nicht, oder?“

 

Kapitel 14: Kata und Jusa
Länge ca. 6 Min.

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Kata versteht plötzlich, was sie für Jusa tun kann. Sein größter Wunsch ist es, einmal mit einem Mädchen zu schlafen. Pete ist eifersüchtig. Doch sie sagt zu ihm: „Du wirst nichts verlieren.“. Kata legt sich zu Jusa in die Scheune. Pete denkt nach. Dann bindet er einen Blumenkranz und legt sich zu den beiden.

 

Kapitel 15: Mombasa in Lappland
Länge ca. 2 Min.

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Die drei fahren an den Strand und sind plötzlich in Jusas „Mombasa“ angekommen. Wie in seinem Traum findet Jusa dort endlich Ruhe. Er genießt den Traum von Liebe, Wasser und Sonne – aber nicht mehr um aufzuwachen, sondern um einschlafen zu können.

 

Kapitel 16: Geburtstag
Länge ca. 3,5 Min

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Der „Film im Film“ wird von Pete´s Vater gedreht. Er hält einen großen Tag für seinen Sohn fest, der vor der Kamera wieder mit Haaren zu sehen ist. Pete wird 18 Jahre alt und feiert den Geburtstag mit der Familie und mit Freunden. Auch Kata ist bei ihm. Von ferne kommt langsam ein Auto immer näher und bleibt vor der Einfahrt stehen. Es bringt ihn zu seinem Auftritt. Sein Traum, Musiker zu werden, ist in Erfüllung gegangen.

 

Kapitel 17: Das Konzert
Länge ca. 7 Min.

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Diesmal kommt nichts mehr dazwischen. Pete steht mit „No Future“ auf der Bühne. Es ist auch der Augenblick, den er seinem Freund widmen möchte: er spielt „Mombasa“, nur für Jusa. „Mombasa“ ist nun für Pete – dank Jusa – zu einem sehr lebendigen Traum von Freundschaft und Lebensfreude geworden.

 

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