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Durchblick 14+ – One Way Ticket to Mombasa – Hannu Tuomainen – FIN 2002

Glossar

Biopsie Die Biopsie ist eine mikroskopische Untersuchung von kleinen Gewebeproben des menschlichen Körpers. Sie wird zum Beispiel zur Untersuchung von Krebs, Nierenerkrankungen oder Blutkrankheiten angewendet. Wichtige Methode vor allem zur Therapieplanung.
Chemothera-
peutikum
Eine große Gruppe von Wirkstoffen, durch die sowohl Krebszellen als auch Krankheitserreger (wie z.B. Bakterien) in ihrem Wachstum gehemmt werden können.
Karzinom Unter einem Karzinom versteht man ganz allgemein einen malignen (bösartigen) Tumor, der aus sogenanntem Epithelgewebe hervorgeht. Man unterscheidet je nach Organ oder je nach Zelltyp, welches Karzinom vorliegt.
Krebs Krebs bezeichnet in der Medizin einen bösartigen Tumor. Im engeren Sinn sind die malignen epithelialen Tumore (Karzinome), die malignen mesenchymalen Tumore (Sarkome) und bösartigen Hämoblastosen, wie z.B. Leukämien, gemeint. Krebs ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Sammelbegriff für eine Vielzahl verwandter Krankheiten, bei denen Körperzellen unkontrolliert wachsen, sich teilen und gesundes Gewebe verdrängen und zerstören können. Krebs hat unterschiedliche Auslöser, die letztlich alle zu einer Störung des genetisch geregelten Gleichgewichts zwischen Zellzyklus (Wachstum und Teilung) und Zelltod (Apoptose) führen.
Metastasen Dies sind kleinere Zellen oder Zellverbände, die sich vom Primärtumor ablösen und sich über das Blut und die Lymphgefäße auf Wanderschaft durch den Körper begeben, bis sie sich an einer beliebigen Stelle im Körper ansiedeln und ebenso zu einem großen Tumor heranwachsen können.
Nachsorge Konnte durch die Operation der Tumor ganz entfernt werden und ist keine weitere Therapie mehr erforderlich, so wird geraten, regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen. Diese haben vor allem das Ziel, einen örtlichen Rückfall - falls er eintritt - möglichst früh zu erkennen, um ihn damit erfolgreicher behandeln zu können.
Onkologie Als Onkologie (griech.: όνκος, männl.: Anschwellung, λόγος: Lehre) bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Im engeren Sinne ist Onkologie der Zweig der Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen widmet.
Osteosarkum Vom Knochen ausgehender bösartiger Tumor; am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen, meist im Bereich der langen Röhrenknochen.
Rehabilita-
tion
Nach erfolgter Heilbehandlung werden Krebspatienten Maßnahmen der Rehabilitation unterzogen. Unter Rehabilitation versteht man alle Maßnahmen, die darauf gerichtet sind zu verhindern, dass Aktivitätseinschränkungen aufgrund von Funktionseinschränkungen zu Einschränkungen der Teilhabe an Lebensbereichen führen.

Quelle: www.krebs-kompass.de (20.1.09)

 

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