
Durchblick 8+ - Paulas Geheimnis - Deutschland 2006 - 95 min.
Deutschland 2006
PAULAS GEHEIMNIS ist eine Produktion der FILMAUTOREN AG im Verlag der Autoren und der element e filmproduktion GmbH in Zusammenarbeit mit dem ZDF. Gefördert von FilmFörderung Hamburg, FFA, BKM, MFG Baden-Württemberg, Nordmedia, Kuratorium junger deutscher Film und MSH.
Ausgezeichnet mit dem LUCAS beim 29. Internationalen Kinderfilmfestival 2006 in Frankfurt am Main
Empfehlung des Arbeitskreises Filmbildung
| Drehbuch und Regie | Gernot Krää |
| Kamera | Eeva Fleig |
| Ausstattung | Karin Betzler |
| Herstellungsleitung | Ralf Zimmermann |
| Schnitt | Sören Görth |
| Tonmeister | Volker Zeigermann |
| Komposition | Max Berghaus, Dirk Reichardt, Stefan Hansen |
| Kostümbild | Anke Wahnbaeck |
| Maske | Petra Löber, Jeanette Kellermann |
| Kindercasting | Sandra Görth |
| Redaktion | Dagmar Ungureit – ZDF |
| Produzenten | Ingo Fliess, Bernd T. Hoefflin, Lars Büchel |
| Deutscher Filmstart | 13. September 2007 |
| Verleih | farbfilm verleih GmbH |
| FSK-Freigabe | ab 6 Jahren |
| FBW | Besonders wertvoll |
| Empfohlen | ab 8 Jahren |
| Länge | 95 Minuten |
Thelma Heintzelmann (Paula), Vincent Paul de Wall (Tobi), Constanze Spanger (Jenny), Albert „Alberto“ Berisa (Radu), Jülide Girisken (Ioana), Claudia Michelsen (Susanne Steinhof, Paulas Mutter), Christian Leonard (Wolf Steinhof, Paulas Vater), Jürgen Vogel (Klaus Pröllinger, Tobis Vater), Karina Krawczyk (Silvie Pröllinger, Tobis Mutter), Martin Kiefer (Märchenprinz), Miriam Fiordeponti (Elsa), Marek Harloff (Lehrer Blank), Leslie Malton (Frau Meyer), Imke Büchel (Frau Jensen), u.a.
Endlich Sommerferien – und dann das: Aus Paulas Rucksack wird ihr Tagebuch gestohlen. Für Paula bricht eine Welt zusammen und ihr ist sofort klar: das Tagebuch muss zurück!
Ihr Mitschüler Tobi, in Englisch eine Niete und zur Nachprüfung verdonnert, hat eine heiße Spur und schlägt ihr einen Deal vor: Englischnachhilfe gegen gemeinsame Verbrecherjagd. Doch das für Paula bevorstehende Feriencamp droht ihre Pläne in letzter Sekunde zu durchkreuzen. Da hat Tobi eine geniale Idee: wie wäre es, wenn seine kleinere Schwester Jenny an Paulas Stelle ins Feriencamp führe und Paula dafür in Hamburg bleibt?
Schnell ist der Plan in die Tat umgesetzt, doch die Folgen sind abenteuerlicher als erwartet. Nicht nur, weil die „Tagebuchdiebe“ zu einer Straßenkindergang gehören, aus der sie nicht entkommen können, sondern auch, weil sich Paula in Tobis Welt ebenso mühevoll zurechtfinden lernen muss, wie Jenny im feudalen Feriencamp auf Sylt.
Es werden Ferien, die allen beteiligten Kindern sehr viel mehr als geheimnisvolle Abenteuer bescheren.
„Gernot Krää ist mit 'Paulas Geheimnis' der Glücksfall eines Kinder- bzw. Jugendfilms gelungen, der einen spannenden Krimi-Plot à la „Pünktchen und Anton“ mit der sensibel erzählten Geschichte des Entwicklungs- und Reifungsprozesses seiner jungen Heldin vereint und obendrein auch noch einiges zu sozialen Missständen zu sagen hat, ohne dabei in einen belehrenden Duktus zu verfallen.“
Filmdienst 19/07
„Der eher seltene Glücksfall eines Kinderfilms mit kritischer Haltung, realistischem Setting, eindrucksvollen Darstellern, guten Dialogen.“
Neue Presse, 13.09.2007
„…erzählt leicht und liebevoll eine moderne Erich Kästner Geschichte über Freundschaft, Verbrecher, Gerechtigkeit und dem Zurechtfinden in fremder Umgebung.“
Berliner Zeitung, 13.09.2007
„'Paulas Geheimnis' verblüfft mit toller Kamera, Tempo, Witz, Dramatik. Vor allem aber mit zwei überragenden Nachwuchsdarstellern: Thelma Heintzelmann und Vincent Paul de Wall.“
Cinema 09/07
„Ernsthaft und zugleich humorvoll erzählt Gernot Krää die Geschichte eines Mädchens, das sich allmählich von ihrem perfekten Märchenprinzen verabschiedet und zunehmend die Eigenheiten ihrer realen Mitmenschen zu schätzen lernt. Damit bietet der Film eine spielerische Grundlage zur Auseinandersetzung mit Wunschbildern und scheinbar idealen Mädchen/Frauen und Jungen/Männern, gerade wenn es um die erste Liebe geht. Zudem greift der Film das Bedürfnis von Kindern auf – spätestens im Alter von Paula – endlich von den Erwachsenen ernst genommen zu werden, Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Ziele zu verfolgen: Paula will nicht länger das "Püppchen" sein, und Tobi teilt die Zukunftspläne seines Vaters für ihn nicht. Anhand der Entwicklung von Paula und Tobi lassen sich diese Veränderungen gut nachvollziehen und mit den eigenen Wünschen in Verbindung setzen.“
Vision Kino – Filmtipp (Stefan Stiletto)