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Bundesverband Jugend und Film e.V. - DVD-Edition - Durchblick Filme - www.durchblick-filme.de

Durchblick 10+ – Rot wie der Himmel – Cristiano Bortone – Italien 2006 – 96 min

Die Geschichte des Films in 18 Kapiteln

Kapitel 1 – Der Unfall
Länge ca.6 Min.

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Mirco und seine Freunde spielen „Blinde Kuh“ auf einem toskanischen Feld. Es ist Sommer, die Freunde sind unbeschwert. Am Abend geht Mirco mit dem Vater nach Hause. Er erinnert ihn daran, dass sie ins Kino wollen und fragt, ob sie nicht einen Fernseher kaufen könnten. Der Vater lacht, denn die Geräte sind noch teuer. Aber der Kinobesuch geht klar. Am nächsten Morgen geht Mirco beim Spiel mit den Freunden eine Kugel für ihr Geschicklichkeitsspiel kaputt. Er geht nach Hause, um sie zu reparieren und kann dort der Versuchung nicht widerstehen: er steigt auf eine wackelige Konstruktion aus Stuhl und Hocker, um das Gewehr des Vaters von der Wand zu nehmen. Als er es zurückhängen will, verliert er das Gleichgewicht, ein Schuss löst sich und trifft einen Teller. Mirco bekommt die Splitter ins Gesicht und in die Augen. Sein Vater, der den Schuss gehört hat, bringt ihn sofort ins Krankenhaus.
Der Filmtitel erscheint.

 

Kapitel 2 – Das Ende des bisherigen Lebens
Länge ca. 3 Min.

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Mirco ist wiederhergestellt, allerdings stimmt mit seinen Augen etwas nicht. Er kann nur sehr verschwommen sehen. Der Arzt teilt dem Vater mit, dass Mircos Augen nicht zu retten sind, dass sich der Zustand verschlimmern und Mirco in kurzer Zeit erblinden wird. Außerdem erklärt er dem Vater, dass Mirco nicht in seine alte Schule zurückkehren kann, weil es nicht erlaubt ist, sehbehinderte oder blinde Kinder mit sehfähigen Kindern zusammen zu unterrichten. Der Vater versucht, dem Arzt zu erklären, dass Mirco den Lehrstoff schon lernen wird, doch das nützt nichts: Mirco wird in ein Internat für blinde Schüler überwiesen.
Vor seiner Abreise sitzt Mirco auf der Wiese und sieht verschwommen, wie seine Freunde spielen. Sie fordern ihn auf, mitzumachen, doch Mirco winkt ab. Das geht wohl nicht mehr. Er lässt sich ins Gras fallen und schaut in die Wolken, deren helle Flecken er noch sehen kann.

 

Kapitel 3 – Ankunft im Internat
Länge ca. 4 Min.

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Mircos Eltern bringen ihn in das von Nonnen geleitete Internat nach Genua. Der Direktor ist ein strenger Mann, der selbst blind ist und für seine Schüler eine Zukunft in einer Weberei oder Korbflechterei im Sinn hat.
Der Abschied naht viel zu schnell. Mirco steht am Fenster eines Schlafraumes, in dem er ab jetzt die Nächte gemeinsam mit vielen fremden Jungen verbringen wird, aber er kann seine Eltern kaum erkennen. Sie stehen unter dem Fenster, sehen ihn und winken, doch seine Wahrnehmung ist schon zu getrübt. Als er winkend die Hand hebt, sind sie schon fort.
Im Speisesaal wird Mirco den anderen Schülern vom Direktor vorgestellt. Sein Tischnachbar Felice betastet Mircos Gesicht, was Mirco unangenehm berührt. Felice möchte jedoch nur wissen, wie Mirco aussieht. Mirco wirkt misstrauisch während des Essens.

 

Kapitel 4 – Erste Freundschaft und erste Prügelei
Länge ca. 4 Min.

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Nach dem Essen gehen die Schüler alle in den Pausenhof. Trotz ihrer Sehbehinderung können sie sich dort gut bewegen. Offenbar kennen sie sich aus. Mirco tastet sich über den Hof und kommt zu einem Baum. Auf dem Baum sitzt Felice und lädt ihn ein, zu ihm hinaufzuklettern. Mirco soll ihm erklären, wie Farben aussehen, denn Felice ist bereits seit seiner Geburt blind. Felice erklärt ihm im Gegenzug, dass er sich vor Valerio in Acht nehmen soll, der sei ein Raufbold. Doch Mirco ist wütend genug, um es mit jedem aufzunehmen und gerät prompt in eine Prügelei. Als die Nonne die beiden Jungen trennt, flucht Mirco. Deshalb wird er zur Strafe in den Schlafraum geschickt.

 

Kapitel 5 – Ein schwieriger Start
Länge ca. 7 Min.

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Mirco tobt im Schlafraum seine Wut aus. Während die übrigen Kinder weben, ist er dort allein. Nach und nach erkundet er den Raum anhand der Klänge. Er klopft auf dieses und schlägt auf jenes und erzeugt dadurch unterschiedliche Töne. In einem Schrank entdeckt er ein Tonbandgerät und probiert aus, wie es funktioniert.
Bald darauf ist Schlafenszeit und Mirco verbringt die erste Nacht im Internat. Zum Tagesabschluss sagt er seinen Fluch vom Nachmittag mehrmals vor sich hin.
Am nächsten Morgen hat er das erste Mal Unterricht. Bei Don Giulio, einem netten, jungen Lehrer. Er setzt Mirco nach vorn und gibt ihm ein Tablett, mit dessen Hilfe er die Brailleschrift schreiben kann. Doch Mirco wirft das Tablett wütend auf den Boden. Don Giulio gibt vor, dass er an ein Versehen glaubt und gibt den Schülern Tannenzapfen, Blätter, Früchte und Baumrinde, damit sie die natürlichen Materialien fühlen können. Er erzählt ihnen von den Jahreszeiten und gibt ihnen die Aufgabe, bis zum nächsten Mal eine Arbeit über die vier Jahreszeiten anzufertigen.

 

Kapitel 6 – Begegnung mit Francesca
Länge ca. 4,5 Min.

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Mirco geht allein hinaus in den Pausenhof und tastet sich bis an das äußerste Ende vor, als er ein Radio wahrnimmt. Er setzt sich hin und lauscht, als ihn etwas trifft. Denn Francesca, gleich alt wie Mirco, hat ihn vor dem Fenster ihrer Wohnung entdeckt. Sie wirft ihm ein Bonbon zu und erzählt ihm, dass ihre Mutter ihr verboten hat, mit den Jungen zu sprechen. Aber sonst ist niemand da. Sie fragt Mirco, ob er ein bisschen sehen kann und den Weg in den Keller findet.
Im Keller zeigt Francesca Mirco ihr Fahrrad. Es ist kaputt, die Kette ist abgesprungen. Mit geschickten Fingern hat Mirco den Schaden schnell behoben. Anschließend setzen sich Francesca und Mirco auf den Kellerboden und unterhalten sich.

 

Kapitel 7 – Fahrradausflug
Länge ca. 7 Min.

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Die Lust, mit dem Fahrrad herumzufahren, bringt Mirco auf eine Idee. Francesca zeigt ihm ein Loch im Zaun und steigt auf den Gepäckträger während Mirco in die Pedale tritt. Die Fahrt ist nicht ganz ungefährlich, aber Mirco freut sich über die neue Freiheit. Als sie an einem Kino vorbeikommen verspricht ihm Francesca, dass sie dort einmal hingehen.
Auf einem Platz in der Stadt treffen sie auf eine Demonstration der Arbeiter aus dem Stahlwerk. Weil sie inzwischen nicht mehr wissen, wo sie sind und wie sie wieder nach Hause kommen, verweisen sie Arbeiter an Ettore. Ettore ist blind und war früher selbst auf dem Internat. Er bringt Francesca und Mirco nach Hause und erzählt, was er inzwischen macht.

 

Kapitel 8 – Der Regen ist vorbei – hier kommt die Sonne
Länge ca. 6 Min.

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Mirco nimmt mit einem Mikrophon Vogelzwitschern auf, als Felice ihn entdeckt. Auf Felices Frage erklärt er, dass er an dem Vortrag über die Jahreszeiten arbeite. Felice soll ihm helfen, ein Tonbandgerät zu nehmen, mit dem er seine Aufnahmen machen kann. Felice weiß Rat und schon kurz darauf ziehen er und Mirco durch das Internat – auf der Suche nach Tönen, Klängen, Geräuschen. In der Dusche nehmen sie das Brausen des Regens auf, auf dem Boden des Duschraums die feinen letzten Tropfen. Der Donner entsteht in der Großküche, das Hummelgesumm durch Felice im Schulhof.
Mit Hilfe der Braille-Schablone, die er eigentlich zum Schreibenlernen benutzen soll, klebt Mirco die Tonspuren zu einem Hörstück zusammen.

 

Kapitel 9 – Experimente mit Klängen und Tönen
Länge ca. 3,5 Min.

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Das Hörstück hat Mirco für Francesca gemacht. Er nennt es „Der Regen ist vorbei, hier kommt die Sonne“. Francesca ist voller Bewunderung, vor ihrem inneren Auge sieht sie genau, was er meint. Doch der Direktor findet Mircos Arbeit alles andere als erbaulich. Erstens, weil Mirco einfach ein Tonbandgerät benutzt hat, zweitens, weil er unter ordentlicher Arbeit etwas anderes versteht. Mirco wird vor der ganzen Klasse getadelt, auch Don Giulio kann dagegen nichts tun.

 

Kapitel 10 – Heimweh
Länge ca. 6 Min.

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Nachts im Schlafsaal ist Mirco unruhig. Es ist so dunkel, dass er es nicht aushält. Deshalb geht er zur Toilette und macht das Licht an – aber er sieht immer noch nichts. Er glaubt, die Lampe sei kaputt, doch am Lichtschalter oder der Birne liegt es nicht. Mirco ist erblindet.
Weil ihn das so mitnimmt, wird er krank. Er bleibt im Schlafsaal und rührt sich nicht. Seine Eltern, die zu Hause davon erfahren, machen sich Vorwürfe und Sorgen. Doch eine Lösung wissen sie nicht, denn Geld, um ihn privat unterrichten zu lassen, haben sie nicht.
Don Giulio besucht Mirco im Schlafsaal, doch der verkriecht sich unter einem Bett. Aber Don Giulio weiß, wie es um den Jungen steht und hat ihm ein Tonbandgerät mitgebracht. Wenn Mirco wieder zum Unterricht kommt, wird das Gerät ihr Geheimnis bleiben. Mirco lässt sich auf den Handel ein und wirkt zum ersten Mal wieder lebendiger.
Am Besuchstag kommt seine Mutter und bringt ihm frische Wäsche mit. Sie verspricht, dass er in den Sommerferien nach Hause kommen darf. Seine Freunde würden oft nach ihm fragen, sagt sie. Aber Mirco glaubt nicht, dass er jemals wieder mit seinen Freunden spielen kann. Nur auf seine Eltern freut er sich, alles andere ist in weite Ferne gerückt.

 

Kapitel 11 – Ein Märchen beginnt
Länge ca. 3,5 Min.

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Gemeinsam mit Francesca überlegt Mirco, was für ein Hörstück er machen könnte. Francesca beginnt, ein Märchen zu erzählen und Mirco sucht passende Geräusche aus, um die Geschichte akustisch zu illustrieren. Endlich hat er etwas gefunden, was ihn interessiert.

 

Kapitel 12 – Zwei Aufführungen werden vorbereitet
Länge ca. 6 Min.

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Im großen Saal des Internats wählen der Direktor und eine Nonne Schüler für das Theaterstück aus, das jedes Jahr am Ende des Schuljahrs aufgeführt wird. Mirco und Felice langweilen sich, denn sie haben keine Lust, als Zuschauer den Proben des Stückes zuzuhören. Mirco nimmt Felice mit zu Francesca, denn er findet, sie könnten ihr eigenes Stück aufführen. Allerdings möchte Felice keine Frauenrollen sprechen und Francesca kann nicht gleichzeitig die Erzählerin und die Prinzessin sein. Dafür gelingen die Aufnahmen der Geräusche immer besser. Francesca und Mirco unternehmen heimlich einen weiteren Ausflug – zum Stahlwerk, denn Ettore hatte ihnen gesagt, sie könnten ihn ruhig besuchen kommen. Jetzt nehmen sie die Einladung an, denn die gruseligen Geräusche, die im Stahlwerk zu hören sind, können sie gut für ihren Drachen gebrauchen.
Als Mirco die Aufnahmen im Schlafsaal vorspielt, wollen noch mehr Jungen bei dem Hörstück mitmachen. Bald sitzt die ganze Gruppe im Keller zusammen und Mirco erklärt, wie manche Töne entstehen.

 

Kapitel 13 – Der Kinobesuch
Länge ca. 7 Min.

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Als Mirco den Jungen erläutert, dass die Geräusche bei Filmen ähnlich gemacht werden, erinnert er sich wieder daran, dass er mit Francesca ins Kino gehen wollte. Zu diesem Ausflug wollen allerdings auch alle anderen mit.
Abends nach dem Zubettgehen schleichen sie sich heimlich nach draußen und treffen Francesca, die sie zum Kino führt und ihnen mit einem Trick den Eintritt ermöglicht. Von dem Geschehen auf der Leinwand sehen zwar die meisten nichts, die Ausflügler amüsieren sich jedoch bestens. Mirco, der den Film bereits mit seinem Vater gesehen hat, erklärt den anderen, worum es geht und warum die Zuschauer im Kinosaal lachen. Das verstehen nicht alle, doch die Stimmung im Saal überträgt sich auch auf die Zuhörer. Vor allem das dröhnende Gelächter eines Mannes erregt bei Mircos neuen Freunden große Heiterkeit.
Der Kinobesuch ist ein voller Erfolg. Während die übrigen Jungen schon ins Internat zurückkehren, bleibt Mirco noch kurz bei Francesca.

 

Kapitel 14 – Mirco und Francesca
Länge ca. 2,5 Min.

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Im dunklen Keller unterhalten sich Mirco und Francesca über den gelungenen Kinoabend. Schließlich geben sie sich einen vorsichtigen Kuss und beschließen, dass sie zusammengehören.

 

Kapitel 15 – Der Kampf mit dem Drachen
Länge ca. 8 Min.

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Die nächsten Tage sind mit intensiven Aufnahmearbeiten gefüllt. Alles ist gut durchgeplant und funktioniert ausgezeichnet, als der Direktor entdeckt, dass bei seinem Stück nur noch die Hälfte der Schüler im Zuhörerraum sitzt. Als er die übrigen Schüler suchen geht, entdeckt er diese mitten in den Tonaufnahmen der großen Abschlussschlacht, die sich die Prinzen des Märchens mit dem Drachen liefern. Leider verplappert sich Felice auch noch wegen des Kinos, der Direktor ist außer sich vor Zorn.
Der Direktor beschließt, Mirco der Schule zu verweisen. Ein Versuch Don Giulios, den strengen Leiter des Internats doch noch umzustimmen, scheitert. Währenddessen fällt Francesca Ettore ein. Wenn jemand helfen kann, dann er.

 

Kapitel 16 – Entscheidungen
Länge ca. 5 Min.

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Mirco weiß, dass er die Schule verlassen soll. Don Giulio versucht, ihn zu trösten. Doch Mirco kann sich nicht vorstellen, dass er in seinem Leben noch jemals etwas Bedeutsames auf die Beine stellen kann. Don Giulio rät ihm eindringlich, seinen innersten Wünschen zu folgen.
Von anderer – unerwarteter- Seite naht Unterstützung. Francesca hat Ettore alles erzählt. Er mobilisiert daraufhin seine sowieso streikbereiten Kolleginnen und Kollegen und zieht mit ihnen vor das Internat. Ihr Protest gegen das Verhalten des Schuldirektors ist nicht zu überhören.
Doch der Direktor bleibt stur. Er reagiert weder auf den Protest noch auf Don Giulio, der noch einmal sein Glück versucht, ihn umzustimmen. Da platzt Don Giulio der Kragen und er entscheidet sich gegen den Schulleiter und für die Schüler. Er wird in diesem Jahr das Abschlussstück nach der Idee der Jungen einüben. Der Direktor bleibt allein an seinem Schreibtisch zurück. Seine Zeit scheint vorbei.

 

Kapitel 17 – Die Aufführung
Länge ca. 8 Min.

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In großer Eile wird das Hörstück für die Bühne umgearbeitet und alle Schüler sind mit Feuereifer bei der Sache. Auch Francesca darf bei dem Stück mitmachen – überhaupt scheint die gelockerte Strenge auch die Erwachsenen aufzumuntern.
Als die Eltern eintreffen, erhalten sie am Eingang Augenbinden. Als das Stück beginnt, werden sie gebeten, die Binden anzulegen und die Aufführung als Blinde zu genießen. Ein ganzer Saal Nicht-Sehender verfolgt gebannt das Märchen von der Prinzessin, die von einem Drachen entführt wird, ihren Brüdern, die den Drachen besiegen, weil sie seinen Anblick nicht fürchten und der wundersamen Verwandlung aller in weiße Tauben. Nicht nur die Kinder, die gerade die Show ihres Lebens gestaltet haben, sind nach der Veranstaltung aufgewühlt.

 

Kapitel 18 – Die Folgen
Länge ca. 2 Min.

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Die Kinder, die das Stück entwickelt haben, stehen glücklich auf der Bühne. Über dem Bild erscheint eine Texttafel, auf der steht, dass 1975 das Gesetz geändert wurde und blinde Kinder von da an in normale Schulen gehen konnten.
Mirco sitzt zwischen seinen Eltern und fährt in die Toskana zurück. Es sind Sommerferien. In seinem Heimatort angekommen trifft er auf dem Feld seine Freunde. Sie spielen gerade „Blinde Kuh“ und fragen Mirco, ob er mitspielt. Er muss allerdings die „blinde Kuh“ sein. Mirco macht das nichts und er schlägt die Jungen einen nach dem anderen ab. Als sie anschließend den Hügel herunter laufen, ist er – wie früher – dabei.

 

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