
Durchblick 12+ – Kurzfilm-Satiren gegen Rechtsradikalismus – 4 Filme, 48 min.
Es geht hier nicht darum, welche Dialoge im Film zu hören sind, sondern wie Dialoge hier filmisch umgesetzt werden (es gibt selbstverständlich noch weitere Möglichkeiten). Der Kurzfilm nutzt das Stilprinzip, das unter dem Fachbegriff „Schuss-Gegenschuss-Technik“ bekannt ist, allerdings äußerst konsequent (zumal Peder Norlund sowohl die Regie führte als auch die Kamera übernahm). Er verweist auf diese Weise im Bildaufbau und der Kameraperspektive auf den Konflikt zwischen „Schwarz“ und „Weiß“.
Welcher Bildschirm gehört zu welcher Person? Was verrät die Blickrichtung der Kamera und die Anordnung der Gegenstände rund um den Bildschirm über die jeweilige Person?
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Die beiden Personen führen hier einen über das Internet vermittelten Dialog miteinander. Sara schaut dabei nach rechts, Bernt dagegen nach links (also im übertragenen Sinn zurück in die Vergangenheit). Wie wirkt – unter Einbeziehung der Lichtführung und der Farben – diese Gesprächssituation auf dich? Fällt dir eine weitere Szene am Computer ein, in der die Kamera noch stärker einen unmittelbaren Dialog zwischen den beiden vortäuscht?
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