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Bundesverband Jugend und Film e.V. - DVD-Edition - Durchblick Filme - www.durchblick-filme.de

Durchblick 8+ – 7 oder Warum ich auf der Welt bin – Starost, Grotjahn – D 2010

3.11 Warum ich auf der Welt bin

Albrecht: „Das weiß ich nicht so richtig… Das ist wirklich 'ne gute Frage: Warum bin ich auf der Welt? Das frage ich mich auch manchmal…“

Albrecht trifft den Kern des Films. Eine gute Frage, die er sich auch manchmal fragt und die er (auf Anhieb) nicht beantworten kann. Macht nichts. Dieser Film stellt eine Frage, aber die Antworten sind jeden Tag neu und für jeden Menschen anders. Eine allgemeingültige Antwort kann es (glücklicherweise) nicht geben.
Die Antwort von Albrecht ist zugleich Programm des Films. Wer eine oder gar die Antwort erwartet, der wird enttäuscht.

Vici: „Ich hab keine Vorstellung darüber. Ich weiß es nicht. Weil… wozu bin ich auf der Welt? Na, weil meine Mama mich geboren hat. Und vielleicht wegen meinem Bruder, weil er ja gestorben ist.“

Basile: „Ich bin geboren, weil Mama und Papa miteinander das Glück gefunden haben.“

Vanessa: „Ich denke, meine Eltern haben sich entschieden, ein Wesen zu haben. Und dann haben sie mich erschaffen.“

Jonathan: „Aber man weiß ja auch nicht, warum du geboren bist. Weil, man kann es nicht wissenschaftlich beweisen, du kannst es nicht sagen, es nicht erklären…“

Chrysanthi: „Auf der Welt sind wir auch, weil… die Welt ist schön. Der Gott, o.k., wenn er ´ne Welt gemacht hat, müssen wir auch auf der Welt leben…“

Albrecht: „…und weil man ja auch jemanden braucht, der Musik macht.“

Jonathan: „Also von meiner Sicht aus bin ich auf der Welt, weil ich auch versuchen soll, die Welt besser zu machen. Und das soll jeder Mensch. Und dazu, aus meiner Sicht, ist er geboren. Um etwas zu verbessern. Aber, es kommt darauf an, ob er es schafft oder nicht.“

Vivi: „Also ich glaub, man muss aus seinem Leben was machen. Und glücklich sein. Und Freunde haben. Und halt so wie ein Mensch sein muss. Und nicht klauen und solche Sachen und sein halbes Leben im Gefängnis verbringen, sondern man muss aus seinem Leben was machen.
Zum Beispiel jeder hat eine Mission. Gelt? Oder eigentlich nicht? Eigentlich schon. Das hab ich jetzt von der Vici...“

Basile: „Ja, ich bin da, um das Glück zu finden. Wie alle anderen auf dieser Erde. Aber was mein Glück sein wird, das weiß ich wirklich nicht.“

Auf diese Frage eine Antwort finden, das ist eine Aufgabe für das ganze Leben.

 

Fragen:

Was würdest Du heute antworten?

Was ist Glück für Dich? Wann bist Du glücklich?

Gibt es Antworten auf diese Frage, die für jeden Menschen, egal ob Kind oder Erwachsener, egal wo er lebt, die für alle Menschen auf der Welt gelten?

Haben Erwachsene einen anderen Grund auf der Welt zu sein als Kinder?

Wem würdest Du diese Frage gern stellen?

 

(Siehe auch Arbeitsblatt 9)

 

Zum Ausdrucken:

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