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Bundesverband Jugend und Film e.V. - DVD-Edition - Durchblick Filme - www.durchblick-filme.de

Durchblick 8+ – 7 oder Warum ich auf der Welt bin – Starost, Grotjahn – D 2010

4. Der Film im praktischen Einsatz

4.1 Erfahrungen der Filmemacher bei den Vorführungen mit ihrem Film

Die Fragen sind Beispiele und können bei jedem Filmgespräch variieren. Oft ist es interessant, Fragen als Gesprächsanlass in die Gruppe zurückzugeben.

Die häufigsten Fragen der Kinder – und die Antworten

Warum 7?

Eine magische Zahl: 7 Weltwunder, die Woche hat 7 Tage, 7 auf einen Streich, Schneewittchen und die 7 Zwerge, usw… Eine magische Zahl: Darum wollten wir 7 Kinder in unserem Film.

 

Wie seid Ihr auf den Titel gekommen?

Wenn man einen Film 7 nennt, dann kann sich der Zuschauer nicht sehr viel darunter vorstellen. Also haben wir einen zweiten Titel gewählt: Warum ich auf der Welt bin. Eine große Frage, auf die die sieben Kinder in dem Film ihre Antwort suchen.

 

Ist die Mutter von Basile gestorben?

Nein. Basiles Mutter ist nicht gestorben. Sie hat sich nur auf Basile geworfen, als das Auto angerast kam und hat ihn gerettet. Beiden ist nichts passiert.

 

Habt ihr allen Kindern die gleichen Fragen gestellt?

Wir hatten keinen festen Fragenkatalog. Wir haben versucht, im Gespräch herauszufinden, was jedes Kind interessiert, was eine besondere Bedeutung hat. Dem sind wir dann im Gespräch und in den Fragen nachgegangen. Deshalb erzählen alle Kinder in unserem Film ihre ganz eigenen persönlichen Geschichten und Gedanken.

 

Wie habt ihr die Kinder kennengelernt?

Wir haben keine Kinder genommen, die wir vorher gekannt haben. Jedes Kind, das wir interviewt haben, war für uns ganz neu. Wenn man sich nicht kennt, dann kann man ganz von vorne anfangen und hat keine Vorurteile. Man hat keine Vorlieben, sondern man ist ganz neugierig darauf, einen neuen Menschen kennenzulernen.

 

Kannten sich die Kinder?

Die Kinder kannten sich untereinander nicht, weil sie an ganz verschiedenen Orten leben. Sie haben sich zum ersten Mal bei der Filmpremiere in Berlin gesehen.

 

Habt ihr noch Kontakt zu den Kindern?

Ja, wir haben noch sehr guten Kontakt zu allen Kindern. Weil es einfach so eine intensive Zeit war, die wir miteinander verbracht haben.

 

Wie lange habt ihr an dem Film gearbeitet?

Mehr als vier Jahre, von der ersten Idee und von den ersten Interviews angefangen bis zur Fertigstellung des Films.

 

Wie lange habt ihr mit jedem Kind gedreht?

Ganz unterschiedlich. Es gab Kinder, die wir sehr früh kennengelernt haben und mit denen wir dann in Etappen über drei Jahre gedreht haben. Und mit Albrecht zum Beispiel, den wir zuletzt gefunden haben, haben wir dann ganz konzentriert in drei Wochen gedreht. insgesamt wurde mit jedem Kind ungefähr 12-14 Tage gedreht.

 

Spielen alle Kinder ein Instrument?

Nicht alle Kinder in dem Film spielen ein Instrument. Für uns war es nicht wichtig zu fragen, ob ein Kind ein Instrument spielt, ob es einen besonderen Sport macht, ob es eine besondere Begabung hat usw. Das war uns für das Thema dieses Films nicht wichtig. Aber durch Zufall spielen drei Kinder ein Instrument. Vivi Schlagzeug, Albrecht Cello, Jonathan Trompete.

 

Was bedeutet die Feder?

Frage an die Kinder zurückgeben, da gibt es fast immer sehr schöne Antworten.

 

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