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Durchblick 8+ – Stella und der Stern des Orients – E. Schmidt – D 2008 – 83 min

Stella und der Stern des Orients

Deutschland 2008

Regie: Erna Schmidt

FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung
BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren
Länge: 83 Minuten

Screenshot. Zum Vergrößern bitte anklicken!

Silvester 2005 wird für Stella unvergesslich. An diesem Tag erlebt sie ein Abenteuer, das für ihr weiteres Leben sehr folgenreich sein wird. Der „Stern des Orients“, ein Amulett mit der Form des Sternbildes der Kassiopeia, das von ihrer Uroma stammt, führt sie ins vergangene Jahrhundert. Schauplatz ist die alte Familienvilla. Am Ende ist Stella sehr stolz auf die Frauen in ihrer Familie. Sie beschließt, deren Tradition weiter zu führen. Sie möchte, wie ihre Uroma Clementine, ihre Oma Clara und ihre Mutter, beides: auf alle Fälle Medizin studieren und Ärztin werden und zugleich eine eigene Familie.

 

Einsatzmöglichkeiten

Fächerzuordnung: Deutsch, Geschichte, Fächerverbund „Mensch, Natur und Kultur“, „Heimat und Sachunterricht“, Gemeinschaftskunde, Geschichte/Sozialkunde, Kunst

Eignung: Primarstufe ab 4. Klasse,, Sekundarstufe I, Lehrerfortbildung, Multiplikatorenfortbildung.

Stichworte: Familie, Freundschaft, Abenteuer, Geschlechterrollen, soziale Rolle von Mädchen und Frauen; Technikgeschichte, Industrialisierung, Filmanalyse (Science Fiction).

 

Kurzbeschreibung

Stella, gerade zehn Jahre alt, hat einen großen Wunsch, der ihrem Namen alle Ehre macht. Sie möchte später eine berühmte Astronautin zu werden. Mit der Sternkunde kennt sie sich jetzt schon gut aus. Am Silvestertag 2005 fährt sie mit ihrer Mutter zu Oma Clara, die allein in der großen Familienvilla auf dem Land lebt. Die Frauen der Familie müssen einen wichtigen Entschluss fassen: Nach dem letzten Willen der Urgroßmutter Clementine soll während der Jahreswende 2005/2006 darüber entschieden werden, ob die Villa im Familiensitz bleiben soll. Warum die Uroma gerade diesen Tag festgelegt hat, versteht Stella kurze Zeit später. Auf dem Dachboden stößt sie auf verstaubte Zeugen einer längst vergangenen Zeit. Behutsam berührt sie einen verrosteten Sextanten, blättert in einem vergilbten Sternenatlas und entdeckt das Tagebuch ihrer Uroma. Auf einem Foto trägt diese das Amulett, das Stella als Schmuckstück an einer Halskette trägt. Es zeigt das Sternbild der Kassiopeia. Plötzlich glimmt einer der Sterne magisch auf. An einem alten Schrank entdeckt sie einen Abdruck ihres Amuletts. Sie steckt es hinein und der Schrank wird zu einer geheimnisvollen Zeitmaschine.

Als sie wieder aus dem Schrank steigt, steht sie ihrer Uroma und deren Bruder Gustav gegenüber. Allerdings ist es auf den Tag genau Silvester vor 100 Jahren und ihre Uroma Clementine war damals etwa so alt wie Stella jetzt. Stella kommt gerade zur rechten Zeit, um den beiden Kindern bei der Suche nach Onkel Antons verborgenem Schatz zu helfen. Die Familie hat große Sorgen. Vater hat sich und seine Familie mit dem Bau der Eisenbahnlinie hinab ins Tal in gewaltige Schulden gestürzt. Seine letzte Hoffnung setzt er in einen Kredit von Dr. Lodeus und dessen Assistent Kleinheinz. Doch diese beiden sind Betrüger. Das magische Amulett von Onkel Anton weist den Kindern den Weg zum Schatz. Die Betrüger sind ihnen dicht auf den Fersen. Gustavs Erfindungsreichtum, Clementines analytischer Verstand und ihr Talent, auch mit dem Herzen zu denken, gepaart mit Stellas Mut und ihrem unerschütterlichen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, setzen ungeahnte Kräfte frei. Sie finden den „Stern des Orients“ und schlagen die Verbrecher in die Flucht. Stella hat ihre Mission erfüllt. Im letzten Moment gelingt es ihr, mit der Zeitmaschine im Schrank wieder in die Gegenwart zu gelangen.

Zur großen Verwunderung ihrer Mutter und ihrer Großmutter ist Stella der Verkauf des Familienbesitzes plötzlich nicht mehr egal: Das Haus ist voller Erinnerungen. In ihm ruhen die Wurzeln der Familiengeschichte – und das hat Stella in dieser Nacht entdeckt.

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