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Bundesverband Jugend und Film e.V. - DVD-Edition - Durchblick Filme - www.durchblick-filme.de

Durchblick 8+ – Stella und der Stern des Orients – E. Schmidt – D 2008 – 83 min

Making of – das Team, die Darsteller und die Presse

Produktionsteam

Ingelore König (Produzentin Kinderfilm GmbH)
Nach dem Studium war Ingelore König u.a. als Medienpädagogin tätig, bevor sie Geschäftsführerin und Produzentin der Kinderfilm GmbH in Erfurt wurde. Sie verantwortete u.a. die Filme „Wer küsst schon einen Leguan?“, „Die Blindgänger“, „Unsere Zehn Gebote“, „Blöde Mütze!“

 

Erna Schmidt (Regie)

 

Andreas Hoge (Musik)
Komponist, schrieb für viele Krimis die Musik so u.a. für „Polizeiruf 110“ und „Soko Leipzig.

 

Karola Mittelstädt ( Schnitt)
Karola Mittelstädt ist u.a. als Cutterin tätig. Sie arbeitete u.a. mit an „Die Blindgänger“ und „Du bist nicht allein“.

 

Annekathrin Heubner (Casting Kinderdarsteller)
Annekathrin Heubner arbeitet seit einigen Jahren u.a. im Bereich des Castings von Kinderdarstellern. Sie suchte u.a. für die Filme „Die Blindgänger“, „Blöde Mütze!“ und „Unsere Zehn Gebote“ die Kinder aus.

 

Martin Dolejš - (Drehbuch)
1969 in der CSSR geboren, siedelte Martin Dolejš 1980 nach Deutschland über, wo er 1990 sein Abitur ablegte. 1997 schloss er sein Magisterstudium der Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Pädagogik an der Friedrich Alexander Universität Erlangen/Nürnberg ab. Anschließend besuchte er die Drehbuchakademie der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) in Berlin. Martin Dolejš arbeitet als Drehbuchautor und Regisseur.
Auszeichnungen: „Triumph des Nichtschwimmers“ Prädikat wertvoll. Drehbuch/Regie

 

Andreas Höfer - (Kamera)
Geboren 1964 in Potsdam, nimmt Andreas Höfer ein Kamerastudium an der HFF Potsdam-Babelsberg auf. Seit 1991 erstreckt sich das Wirken des Diplom-Kameramanns vom fiktionalen Kinofilm über das klassische Fernsehspiel bis hin zum Dokumentarfilm. Vor allem Höfers spezielle Erfahrungen mit der Handkamera prägen seinen Stil, den Regisseure wie Andreas Dresen oder Volker Schlöndorff für die visuelle Umsetzung ihrer Produktionen schätzen. Andreas Höfer erhält 1999 den Spezialpreis des polnischen Filmverbandes auf dem Camerimage-Festival in Torún für „Nachtgestalten“ und im Jahr 2000 die Goldene Kamera des Internationalen Filmkamera-Festivals Manaki Brothers in Bitola/Mazedonien für „Die Stille nach dem Schuss“. Neben seiner Tätigkeit als Kameramann arbeitet er als Dozent für Kamera und Fotografie an verschiedenen Filmhochschulen.

 

Darsteller

Stella, gespielt von Laura Berschuck
Geboren 1993 in Aurich, lebt Laura Berschuck mit ihren Eltern und den Geschwistern Sahra und Nils in der Kleinstadt Esens, direkt an der deutschen Nordseeküste. Nachdem ihr Talent bereits beim Thüringer Mediensymposium 2001 von der Kinderfilm GmbH entdeckt wurde, steht Laura in „Stella und der Stern des Orients“ zum ersten Mal für einen Film vor der Kamera. Mit ihrer offenen und freundlichen Art geht das Mädchen auf Menschen zu und hat dadurch viele Freunde, mit denen sie ihre Freizeit verbringt. Ihre zahlreichen Interessen unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer leicht. Inzwischen hat sie sich auf zwei wesentliche Dinge beschränkt: Fußball und Handball. Beide Sportarten trainiert sie seit mehreren Jahren im Verein. Später möchte Laura einmal als Journalistin arbeiten.

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Clementine, gespielt von Hanna Schwamborn
1992 geboren, lebt Hanna Schwamborn mit ihren Eltern und den beiden Schwestern Sophia und Lotti in Berlin-Kreuzberg. Hanna liest gern. Sie spielt Gitarre, Block- und Altflöte und trainiert wöchentlich Bodenturnen, Einrad fahren und Leichtathletik. Hanna stand schon mehrfach vor der Kamera: erstmalig 2002 für den Film „Good Bye Lenin“ als kleine Schwester an der Seite von Daniel Brühl, inzwischen in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen. Was sie später einmal werden will, das weiß sie noch nicht. Ihre kleine Schwester Lotti ist jedoch jetzt schon überzeugt davon: Hanna wird einmal Schauspielerin.

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Gustav, gespielt von Julius Römer
Julius Römer wurde 1995 in Bissendorf geboren. Seit vielen Jahren lebt er mit seinen Eltern und Geschwistern am Stadtrand von Hamburg. Im Spielfilm „Gott, Petrus und die Sache mit der Liebe“ hatte er 2004 sein Filmdebüt an der Seite von Schauspielerin Ann Kathrin Kramer. Auch in der Fernsehserie „Da kommt Kalle“ (2005/2007) war er in einer Protagonistenrolle zu sehen. Julius mag Sport in allen Varianten, seine besondere Leidenschaft gilt dem Inline-Hockey. Außerdem liebt Julius Musik, er spielt Gitarre und Klavier. Häufig vertieft er sich stundenlang in Comics, liest Krimis oder stöbert in Sachbüchern. Ähnlich wie seine Filmrolle Gustav hat Julius eine natürliche wissenschaftliche Neugier und begeistert sich für Flugobjekte jedweder Art. So will er später einmal als Pilot Menschen durch die ganze Welt fliegen.

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Dr. Lodeus, gespielt von Hans-Martin Stier
Geboren 1950 in Bad Ems, geht Hans-Martin Stier im Alter von 17 Jahren zur Handelsmarine. 1973 kommt er nach Münster, um Sozialarbeit zu studieren. 1977 wird er Frontmann und Sänger der Törner Stier Crew. Das Schauspiel erlernt er an renommierten Theatern in Hamburg und Berlin. Neben seiner Film-, Fernseh- und Sprechertätigkeit tritt er auch heute noch als Rock- und Bluessänger auf.

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Kleinheinz, gespielt von Axel Prahl
Geboren 1960 in Eutin, besucht Axel Prahl die Schule für Schauspiel in Kiel. Nach Abschluss des Studiums wirkt er in zahlreichen Kino-, Fernseh- und Theaterproduktionen mit. Seine bekannteste Rolle spielt er im Münsteraner „Tatort“ als Komissar Frank Thiel. Trotz seiner großen Erfolge vor der Kamera zieht es den Schauspieler auch immer wieder auf die Bühnen des Grips- und des Renaissance-Theaters in Berlin.

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Vater von Clementine, gespielt von Uwe Kockisch
Geboren 1944 in Cottbus, erlernt Uwe Kockisch sein Metier an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Mehr als zwanzig Jahre spielte er viele Hauptrollen unter Regisseuren wie Thomas Langhoff, Luc Bondy und Robert Wilson. Seit 1974 ist Kockisch in Kino- und Fernsehrollen zu sehen.

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Mutter von Clementine, gespielt von Edda Leesch
Geboren 1962 in Feuchtwangen, absolviert Edda Leesch ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach Theater-Engagements kommt die heute in Berlin lebende Schauspielerin 1990 vor die Kamera und begeistert seither das deutsche Publikum mit ihrem außergewöhnlichen Spiel.

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Mutter von Stella, gespielt von Gabriela Maria Schmeide
Geboren 1965 in Bautzen, absolviert Gabriela Maria Schmeide ihr Schauspielstudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Bekannt wird sie durch ihre Titelrolle im Kinofilm „Die Polizistin“, wofür sie den Adolf-Grimme-Preis 2001 in Gold erhält.

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Oma Clara, gespielt von Ruth Glöss
Geboren 1928 in Dresden erhält Ruth Glöss Schauspielunterricht im Schauspielstudio Max Eckhart und Alfons Mühlhofer in ihrer Heimatstadt. 23 Jahre lang ist sie an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin zu sehen. Darüber hinaus wirkte sie in vielen Hörspielen mit. Ruth Glöss spielte in unzähligen Fernsehspielen, Mehrteilern und Kinofilmen sehr unterschiedliche Rollen.

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Pressestimmen

„Stella und der Stern des Orients“ – Zeitreise in die Vergangenheit – Liebevoll inszenierte Fantasy
„Stella und der Stern des Orients“ erzählt eine spannende Reise aus der Gegenwart in eine Zeit, in der Mädchen noch keine Hosen trugen und das Studieren für sie noch nicht selbstverständlich war.(…) Regisseurin Erna Schmidt hat die Produktion der Kinderfilm GmbH mit originellen Ideen unterhaltsam und spannend in Szene gesetzt. Nebenbei lernen nicht nur die Kinder auf der Leinwand, die plötzlich selbst ein Auto fahren und ein Flugzeug fliegen können, etwas. Die Zuschauer erfahren auch, dass es damals nicht nur einige gute Dinge nicht gab. „Gestresst ist, wenn man keine Zeit hat und sich immer beeilen muss. Das kommt in hundert Jahren andauernd vor, vor allem bei den Erwachsenen“, erklärt Stella ihren Freunden aus der Vergangenheit.“ (Naumburger Tageblatt, 18.12.2008)

 

Axel Prahl spielt für seine Kinder den Bösewicht
„Ich habe mir vorgestellt, dass meine Zwillinge den Film eines Tages sehen und habe mir überlegt: wie würde ich die Rolle für sie spielen“, sagt Schauspieler Axel Prahl (48) über seine Rolle in dem Kinderfilm „Stella und der Stern des Orients“. (…) In dem 83-minütigen Streifen ist der vierfache Vater, dessen zwei jüngste Kinder Helene und Theodor jetzt drei Jahre alt sind, als Bösewichte zu sehen. Eine ungewöhnliche Rolle, kennt man den Berliner doch sonst als gutmütigen „Tatort“-Kommmissar Frank Thiel. (…) „Aber das Schwierigste war, dass ich so spielen musste, dass ich zwar als Schurke erkennbar bin, die Kinder aber über mich lachen können“, sagt Prahl. Außerdem kam erschwerend hinzu, „dass die Füße beim Dreh so kalt wurden“. Denn das Abenteuer um ein junges Mädchen, das in die Vergangenheit ihrer Familie reist und damit die Zukunft verändert, wurde (…) bei oft minus 15 Grad gedreht. (…) Die Produktionskosten lagen bei 1,7 Millionen Euro. „Gerade weil nicht so viel Geld zur Verfügung stand, ist der Film gut“, sagt Axel Prahl. „Diese modernen Computeranimationen und Special Effects waren nicht möglich, deswegen sieht das Flugzeug aus Holz so aus, wie es wirklich ist.“ Das wecke bei ihm Kindheitserinnerungen: „Wenn ich als Kind so etwas Authentisches gesehen habe, dachte ich, das kann ich nachbauen. Das regt also die Fantasie an.“ (Berliner Morgenpost, 22. 12. 2008)

 

Warum Urgroßmutter Hosen trug: „Stella und der Stern des Orients“
Wie in der „Narnia“-Sage ist auch in „Stella und der Stern des Orients“ ein Schrank die Tür zu einer anderen Welt: Die achtjährige Stella klettert in den Kleiderschrank ihrer Urgroßmutter, und als sie ihn wieder verlässt, sieht das Haus anders aus – sie ist in einem Kinderzimmer des Jahres 1905 gelandet. (…) Die Abenteuer, die (die Kinder) zu bewältigen haben, sind vergleichsweise harmlos. Dennoch gerät „Stella und der Stern des Orients“ dank seinem Mädchenpower-Ethos und seiner liebenswerten jungen Schauspieler nie langweilig. (Die Welt, 24.12.2008)

 

Gehorsam ist total beknackt
Der Film hat einiges zu bieten. Etwa eine Betrachtung zur Rolle der Frau in der Gesellschaft. Stella erfährt eingangs über ihre Uroma, dass diese als eine der ersten Frauen Medizin studiert hat. Beim Silvesteressen in der Vergangenheit sagt der Vater dem Jungen eine große Zukunft voraus. Von Clementine verlangt er „Fleiß, Ehrlichkeit und unbedingten Gehorsam“. „Das ist total beknackt“, rutscht es Stella raus. Das Wort muss sie später erklären, auch dass man sich als Mädchen gut in Hosen bewegen kann und Frauen durchaus studieren dürfen. (Berliner Zeitung, 24.12.2008)

 

Silberstiefel im falschen Jahrhundert
Gute Darsteller und eine originelle Geschichte, die nebenbei kulturelle Entwicklungen zum Beispiel in Sachen Frauenbild thematisiert, machen „Stella und der Stern des Orients“ zu einem prima Kinderfilm voll packender Momente, der zwar in der Silvesternacht endet, aber auch 2009 noch vielen jungen Kinogängern Vergnügen bereiten dürfte. (Hamburger Abendblatt, 24.12.2008)

 

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