
Durchblick 8+ – Stella und der Stern des Orients – E. Schmidt – D 2008 – 83 min
Im Film unternimmt Stella eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert. Möglich ist dies mittels einer „Zeitmaschine“ – so bedient sich der Film einer Gerätschaft, die das Genre des Science-Fiction-Films bereichert. Die „Zeitmaschine“ ermöglicht es den Protagonisten einen alten Menschheitstraum wahr werden zu lassen und aus der vierten Dimension – der Zeit – auszubrechen. Die drei Bilder zeigen die Skizzen des „Zeitfahrstuhls“, mit dem Stella 100 Jahre zurück in der Vergangenheit reisen konnte:
Gustav, Clementines Bruder erklärt den beiden Mädchen das Prinzip der „Zeitmaschine“, das Onkel Anton vorhergesagt hat: Ermöglicht wurde die Zeitreise durch einen Kometen, der nur alle 100 Jahre die Erde streift. Durch die Berührung verändert sich die Raumzeitkrümmung und ein Zeitfenster öffnet sich, allerdings nur für zwölf Stunden. Dieser Zusammenstoß wirkt wie ein Zeitfahrstuhl, mit dem Stella in die Vergangenheit reisen konnte. Zwölf Stunden nach ihrem Eintreffen kreuzen sich die Zeitschleifen wieder und Stella muss wieder zurück. Sonst würde sie für immer in der neuen Zeit bleiben und nie wieder zurückkommen.
Die „Zeitmaschine“ ist charakteristisch für das Science-Fiction-Genre in der Literatur wie im Film. Denn ihre Funktionsweise muss dem Leser bzw. Zuschauer erklärbar und damit vernünftig nachvollziehbar sein. So zählt es zum Wesen des Science-Fiction-Genres, dass „dessen Geschichten, auch wenn sie nicht in der Zukunft angesiedelt sind, Möglichkeiten und denkbare Situationen durchspielen. In der Logik der Storys ist die Anleihe beim Übernatürlichen anders als beim Fantasyfilm) ausgeschlossen: bezogen auf die Bedingungen der modellhaften Geschichte, muss alles erklärbar bleiben.“ (Rainer Rother (Hg.), Sachlexikon Film, 1997, S. 264).
Die „Zeitmaschine“ existiert in der Literatur seit mehr als 100 Jahren. Sie ist auch ein „Kind“ der Begeisterung über den technischen Fortschritt des 19. Jahrhunderts, mit dem man hoffte, alle gesellschaftlichen Schranken – auch die der Zeit- und Menschheitsprobleme – überwinden zu können. Meist gelingt die Zeitreise mittels einer Zeitmaschine. Bei Zeitreisen in die Vergangenheit gilt es oft ein wichtiges Problem zu lösen, das sich sonst sehr negativ auf die weitere Entwicklung auswirken und unter Umständen auch die Nicht-Existenz des Zeitreisenden bewirken könnte. So war es für Stella auch hinsichtlich ihrer eigenen Zukunft wichtig, den Schatz von Onkel Anton in der vorgegebenen Zeit zu finden. Mit dem Bestehen des Abenteuers wurde ein Zeitkreis geschlossen. Verbunden mit der „Zeitmaschine“ ist meist auch die Idee der „Zeitschleife“, in der sich die Zeitreisenden bewegen können.
Zu einem der berühmtesten „Pioniere“ der „Zeitreisen“- Literatur zählt der Roman von H.G. Wells „Die Zeitmaschine“ (1895). Auch in dieser Geschichte ist es der Silvesterabend, diesmal im symbolhaften Jahr der Jahrhundertwende 1899, an dem der Erfinder George seine Zeitreise antritt. Er landet schließlich 1917 im Ersten Weltkrieg. Dort trifft er auch auf einen Verwandten eines Menschen aus seinem engen Umfeld – auf den inzwischen 18 Jahre älteren Sohn seines Freundes David. Dies ist im Film der Beweis, dass die Zeitmaschine funktioniert. George reist noch ein paar Jahrzehnte weiter in die Zukunft. Er wird entsetzter Zeuge von der Zerstörung der Erde durch einen Atom-Satelliten. Im allerletzten Moment gelingt ihm die Reise zurück in seine Zeit. Der Roman wurde mit Rod Taylor in der Hauptrolle verfilmt. (The Time Machine, USA 1960)
Bei der Filmanalyse muss nicht der gesamte Film untersucht werden. Man kann sich auch auf einzelne Filmabschnitte, die Sequenzen genannt werden, konzentrieren.
Was untersucht wird, sind folgende Gestaltungselemente des Films: Kamera (Einstellung, Perspektive und Bewegung), Licht/Ton, Montage, und die Geschichte (Genre, Darsteller, Dialoge etc.).
Die Bestandteile des Films: Einstellung, Szene, Sequenz
Als kleinste filmische Einheit wird in der Regel nicht das fotografische Einzelbild gesehen, sondern die Einstellung, also der Filmabschnitt, der zwischen einem Ein- und Ausschalten der Kamera entsteht, oder anders gesagt, zwischen zwei Schnitten liegt. Die Einstellung besitzt eine Einstellungslänge und zeigt, dem Filmformat/ Bildschirmformat entsprechend, einen bestimmten Bildausschnitt – die Einstellungsgröße.
Der Begriff Szene bezeichnet einen Teil des Films, der durch Einheit von Ort und Zeit charakterisiert werden kann. Eine Szene kann so aus mehreren Einstellungen bestehen.
Als Syntagma oder Sequenz bezeichnet man den inhaltlich geschlossenen Abschnitt einer Filmhandlung. Der Unterschied zur Szene besteht darin, dass eine Sequenz auch aus einer Verknüpfung mehrerer Handlungsorte bestehen kann.
Analyse der Kamera-Einstellungen
Die Kamera-Einstellungen können nach ihren Einstellungsgrößen untersucht werden. Die Einstellungsgröße bestimmt, was von einer Person oder einem Objekt im Bild zu sehen ist. Somit ist die jeweilige Einstellungsgröße entscheidend für die Wirkung der Bildaussage. Folgende Einstellungsgrößen sind hier zu unterscheiden: Totale, Halb-Totale, Halb-Nahe, Nahe, Detail.
Bei der Totalen liegt die Bedeutung in der Regel auf der Vermittlung eines Überblicks über den Ort der Handlung und das Handlungsgeschehen. Entsprechend dieser Funktion gibt die Länge ausreichend Zeit zur Aufnahme der Situation.
Die Halb-Totale zeigt die agierende Person in voller Größe und legt damit den Bedeutungsakzent auf die Aktion, also die ganze Figur.
Ist die Aktion reduziert auf den gestischen (und mimischen) Ausdruck, so eignet sich hierfür insbesondere beim Bildschirmformat von Video die Größe Halb-Nahe (oder Amerikanische) besser, bei der die Figur etwa bis zum Knie gezeigt wird. Die Bezeichnung ‚Amerikanische’ kommt von den typischen Einstellungen, die im Western gewählt wurden, bspw. bei der Darstellung des klassischen Duells zwischen Sheriff und Outlaw.
Zur Verdeutlichung seelischer Regungen und des am Gesicht ablesbaren Ausdrucks innerer Regungen eignen sich Nahe und Großeinstellung besser, bei denen die Gestikulation der Hände weitgehend abgeschnitten wird (Brustbild - Kopfbild). Was in den Personen vorgeht, übermittelt sich durch eine Bewegung der Augen, das Zucken eines Muskels. Im Gegensatz zum Theater liegen hier die Stärken von Film und Fernsehen.
Detaileinstellungen greifen Einzelheiten groß heraus. Auf die menschliche Figur bezogen wären ein Auge, ein Ausschnitt der Hand oder ein Kleidungsdetail Format füllende Objekte dieser Einstellungsgröße. Für sich allein schneidet das Detail den Betrachter ab von der Aktion des dargestellten Subjekts. Es weckt im Betrachter die Empfindung, eine Schwelle der persönlichen Intimität überschritten zu haben, und liefert die dargestellte Person den Blicken des Betrachters schonungslos aus. In der Regel wird bei erzählender Kamera das Detail die kürzeste Einstellung bleiben.
Wichtiger als der Name für die Einstellungsgröße ist im Unterricht die Einschätzung der filmischen Absicht. Was soll ins Bild gerückt werden, worauf soll sich der Blick konzentrieren. Wird unsere Neugier gestillt oder der Zeitpunkt dazu hinausgezögert? An eine Erläuterung der Einstellungsgrößen sollte man gemeinsame Übungen anschließen, in denen man gemeinsam die Einstellungen einer Sequenz zählt, benennt, ihre Dauer misst und die jeweiligen Absichten der Regie untersucht.
Die innere Montage: Die 'Gruppierung von Personen und Objekten im Bildraum': "Stellt man eine Person in den Vordergrund, eine andere in den Mittel- und eine dritte in den Hintergrund, so gibt man damit im allgemeinen zu erkennen, dass die erste Person in dieser Szene eine besonders wichtige Rolle spielt." Eine besondere Form ist die des symbolischen Bildes. Die Bildkomposition kann der Art sein, dass sie seelische Stimmung verdeutlicht oder sogar versinnbildlicht.
Beispiele für typische Kameraeinstellungen im Film
Analyse der Kamera-Perspektive
Normalsicht – Untersicht (Froschperspektive) – Obersicht (Vogelperspektive)
Die Kamera lenkt den Blick des Zuschauers durch die Wahl einer bestimmten Perspektive bzw. eines Standpunktes gegenüber dem Geschehen oder den Protagonisten. Als Normalsicht empfindet man eine Kamera, die sich etwa auf Augenhöhe der agierenden Personen befindet. Eine Untersicht suggeriert Erniedrigung, Unterlegenheit, aber auch Belauern. Die extreme Form der Untersicht nennt man „Froschperspektive“. Die Aufsicht – ihre extreme Form nennt man „Vogelperspektive“ – lässt den Betrachter über der Sache stehen oder schafft Überlegenheit bis sachliche Distanz.
Beispiele für typische Kameraperspektiven im Film
| Aufsicht: Große Höhle und kleine Abenteurer | Untersicht: Heimlicher Aufbruch |
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Analyse der Kamera-Bewegung
Schwenk, Fahrt, Zoom, Fokus
Die Bewegung der Kamera ist zu unterscheiden von den Bewegungen, die Bildgegenstände oder Personen im Bild vollziehen. Drehbewegungen der Kamera mit dem Stativ bezeichnet man als Schwenk. Bewegungen auf Wagen, Dolly oder mit dem Kran nennt man Fahrt. Durch die Entwicklung von Zoomobjektiven ist es möglich geworden, bei fixer Kamera über die Änderung der Brennweite des Objektivs eine Bewegung in die Bildtiefe (Tele) und umgekehrt (Weitwinkel) zu simulieren. Eine solche Bewegungssimulation nennt man Zoom. Auch der Wechsel von Unscharf zu Scharf, das Fokussieren, wird als Bewegung empfunden, die ein Objekt ins Visier nimmt.
Auch bei der Analyse von Perspektive und Bewegung geht es eigentlich mehr um die Wirkung, die diese beim Zuschauer auslösen können. Denn sie weisen dem Betrachter eine Position zum Handlungsgeschehen zu. Sie beziehen ihn ein, z. B. als Ansprechpartner, sie distanzieren ihn zum Zuschauer, Beobachter, Mitwisser, Vorauswisser etc., sie lassen ihn über seine Position im unklaren oder lösen gezielt Gefühle aus.
Analyse des Film-Tons
Sprache, Geräusche und Musik
Der Ton ist entweder Originalton, Untermalung, kommt von einer im Bild sichtbaren Quelle (On screen) oder von einer Quelle außerhalb des Sichtfeldes der Einstellung (Off screen). Musikalische Akzentuierung und Bildschnitt wirken sehr eng zusammen, Lautstärke, Crescendo und Decrescendo sind in ihrer Wirkung mit der Standzeit einer Einstellung verknüpft.
Im Film hat die Stimme aus dem „off“(„off screen“, außerhalb des Bildes) eine sehr wichtige Bedeutung. Sie wird nicht direkt von den Protagonisten in der Form eines Dialoges oder Monologes gesprochen. Die Stimme aus dem off klingt eindeutig wie die Stimme Stellas. Sie führt den Zuschauer in das Geschehen ein und zieht am Ende ein Fazit. So hat der Off-Kommentar im Film die Funktion des „Prologs“ und des „Epilogs“.
Neben der Sprache ist die Musik das wichtigste Element des Zeichensystems Ton. Musik kann unterschiedlich starken Einfluss nehmen, je nachdem ob sie nur eine die Bilder verstärkende oder auch diese interpretierende und kommentierende Funktion hatte. Folgende Gestaltungselemente der Musik können unterschieden werden:
Musik illustriert bzw. kommentiert den Handlungsablauf des Films und die Gefühle seiner Hauptfiguren, dies schließt mögliche Kontrapunktierung und Leitmotivik ein.
Musik etabliert Raum und Zeit des Films. Musik emotionalisiert die Rezipienten des Films.
Musik strukturiert den Film, verdeutlicht Zäsuren bzw. Kontinuität in der Handlung.
Musik dient – insbesondere als Titellied – der Filmwerbung und Kanonisierung.
Analyse des Lichts
Jede Raumdarstellung ist durch das Licht geprägt. Ohne Licht entsteht keine Plastizität des Gezeigten. Auch für die Darstellung des Menschen im Raum spielt das Licht eine entscheidende Rolle, weil die Beleuchtung unterschiedliche Stimmungen erzeugt und diese als Eigenschaften einer Situation oder auch eines Charakters verstanden werden. Die Ausleuchtung des Raums setzt Stimmungen, schafft Atmosphäre. Sie gibt vor, was wir von diesem Raum sehen, sie verändert ihn. Vor die real gebaute Raumarchitektur schiebt sich die Architektur des Lichts. Sie verändert, modifiziert den Raum.
Beispiele für den Lichteinsatz zur Erzeugung von Stimmungen und Charakterisierung
| In der Höhle | Nachtflug |
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Analyse der Film-Montage
Die Verbindung zweier Einstellungen erfolgt durch Schnitt entweder hart, d. h. nahtlos oder weich durch Blende (ein-/ausblenden) oder Überblendung. Letztere ist im Film eher die Ausnahme und vor allem als Überleitung zwischen zeitlich oder räumlich auseinander liegenden Handlungsbereichen im Gebrauch.
Unter Plansequenz versteht man die ungeschnittene Sequenz eines Films. Gemeint ist eine „autonome“ Einstellung, eine Handlungseinheit, die den „Status“ einer Sequenz besitzt. Meistens versucht der Begriff „Plansequenz“ einen long-take zu beschreiben, wobei Bewegung in der ununterbrochenen Einstellung und Dynamik nicht durch die Montage erzeugt werden.
Die Montage bezeichnet die unterschiedlichen dramaturgischen Formen der Schnitt-Technik, die wiederum spezifische Wirkungen beim Zuschauer erzielen. Die „lineare“ oder „erzählende“ Montage ist die gebräuchlichste Form, einen Film zu gestalten. Sie orientiert sich an den Wahrnehmungsgewohnheiten und Bewegungen der Menschen. Die Szenen werden so aneinander geschnitten, dass sich das Auge an das Geschehen und die Personen annähern kann. So wird zuerst mit einer „Totalen“ oder „Halbtotalen“ der gesamte Handlungsort mithilfe eines Überblicks vorgestellt. Die Details, auf die der Zuschauer achten soll, und die handlungsentscheidend sind, werden vorgestellt. Danach folgt eine Annäherung an die handlungsrelevanten Personen („Halbnahe“ Einstellungen). Dann erst schließen sich Nah- und Großaufnahmen an. Mithilfe von Überblickseinstellungen wird dem Zuschauer immer wieder eine Gesamtorientierung ermöglicht. Ganz im Gegensatz zur „erzählerischen“ Montage arbeitet die „Kontrastmontage“, die auch charakteristisch ist für das gesteigerte Tempo in der filmischen Erzählweise und den Veränderung der Sehgewohnheiten. Bei einer Kontrastmontage werden gegensätzliche Einstellungen oder Motive montiert. Überblickseinstellungen oder das langsame Hinführen auf eine thematische oder zeitliche Veränderung fallen weg. Sehr anschaulich lässt sich die Kontrastmontage bspw. bei Musicclips aufzeigen. Hier arbeitet man auch mit der „rhythmischen“ Montage. Der Rhythmus der Filmmusik wird auf den Filmschnitt übertragen. Durch das Cross-cutting, das „kreuzweise“ Hin- und Herschneiden verschiedener Einstellungen (Entsprechung von Zeit und/oder Raum), wird dem Bedürfnis nach Abwechslung und Wiederholung gleichermaßen entsprochen. Ein Beispiel wäre hier eine Verfolgungsjagd. Eine weitere häufig vorkommende Montageform ist die Verknüpfung von zwei zeitlich oder räumlich getrennten Handlungsabläufen, die man Parallelmontage nennt und z. B. zum Aufbau von Spannung verwendet werden.
Unter der Ellipse als Montageform versteht man die Kunst der Auslassung bzw. wenn alles, was nicht zum Grundverständnis der Szene benötigt wird, weggeschnitten wurde. Auch das cross-cutting ermöglicht die Montage von Teilereignissen, wenn beispielsweise jeweils nur die informativsten und spannendsten Momente einer Verfolgungsjagd gezeigt werden.
Match-cuts sind eine Sonderform der kontinuierlichen Bewegungsmontage. Meistens bewegt sich dabei eine Figur kontinuierlich durch mehrere Einstellungen hindurch bzw. über mehrere Schnitte hinweg, während hinsichtlich der Räume und damit auch der Zeit große „Sprünge“ stattfinden. Der Jump-cut ist das Gegenteil des Match-cuts. Unter dem Zwischenschnitt oder der insertiven Montage versteht man das „Dazwischen- oder Unterschneiden“ von Inserts wie Zeitungsüberschriften, Briefen, Landkarten, Dokumenten, manchmal auch das Einfügen von Zwischentiteln. Meist hat der Zwischenschnitt die Funktion, ein Geschehen „als-ob-kontinuierlich“ zu zeigen, wobei in Wirklichkeit bei den Dreharbeiten Pausen, Auslassungen oder Veränderungen passierten. Oft kommt der Zwischenschnitt bspw. bei dokumentarischen Genres vor.
In „Stella“ werden unterschiedliche Montagetechniken angewandt, doch vorherrschend ist das „Cross Cutting“ – die Bewegung aus verschiedenen Perspektiven. Damit ist die Grundlage des Films, die auch seine Spannung ausmacht, gelegt. Denn im Film sind die Figuren immer in Bewegung: Stella streift durch die alte Villa und stöbert auf dem Dachboden. Dann unternimmt sie die Zeitreise ins vergangene Jahrhundert. Die Kinder bewegen sich durchs Haus, wechseln die Räume und damit die Schauplätze der wichtigen Ereignisse. Dann folgt die Jagd nach dem Schatz, die wegen der Diebe zur Verfolgungsjagd wird. Am Ende überwinden die Kinder die Gesetze der Schwerkraft und fliegen aus der Höhle nach Hause.
Beispiele für die Montagetechnik „Cross-Cutting“ im Film
Der gefährliche Gang auf der Hängebrücke über die Schlucht
Das Gespräch
„Parallelmontage“ – Die Verfolgung