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Bundesverband Jugend und Film e.V. - DVD-Edition - Durchblick Filme - www.durchblick-filme.de

Durchblick 4+  –  Wenn der Winter zu Ende geht ...  –  Filme und Bilderbuchkinos

3. Die Kurzfilme

3.1 Zum Kurzfilm „Besucher aus dem All“

„Besucher aus dem All“

Credits

Animationsfilm, Deutschland
4 Min., Farbe
Redaktion: Dr. Irene Wellershoff
I.A. des ZDF

Inhalt

Drei Außerirdische fliegen mit ihrem Raumschiff in Richtung Erde. Sie wollen die Bewohner hier mal so richtig erschrecken. Doch dann geraten sie mitten in einen Faschingsumzug. Sie wähnen sich auf dem falschen Planeten. Denn keiner fürchtet sich. Alle Zweibeiner um sie herum johlen, lachen und loben sie für ihre Verkleidung. Ganz mulmig wird’s den grünen Wesen, als einige sich an ihrem Raumschiff zu schaffen machen, so dass es die Straße hinabkollert und schließlich in einem See zum Halten kommt. So schnell es geht, düsen sie wieder ab. Unten winken die Menschen und rufen „Schade, ihr hättet bestimmt den ersten Preis für eure Kostümierung erhalten!“

Zu Inhalt und Gestaltung

Mit minimalen Animationen, einer Bildergeschichte nicht unähnlich, entwickelt sich die dennoch rasante Handlung. Die drei erst so draufgängerischen Außerirdischen sind witzig gezeichnet mit ihren langen Antennenohren. Für Kinder vergnüglich anzuschauen, legen sie eine Bruchlandung auf dem Acker hin und sehen nichts mehr durch ihre nun durch Kartoffelmatsch verdreckten Scheiben. Ein Traktor lädt das seltsame Ding auf seinen Anhänger und kurvt es hinein in den tobenden Karnevalsumzug. Hier schrauben die drei kurz entschlossen die Fenster weg, um zu sehen, was um sie herum vorgeht. Die bunt maskierten, fröhlichen Menschen vermögen sie mit ihrem wunderlichen Aussehen nicht zu erschrecken. Eher sind sie es, die es mit der Angst zu tun kriegen wegen der tobenden Masse. Das funktioniert aus einer gewissen Erwachsenensicht, in der Narren auch nichts anderes als „Außerirdische“ sind, wie ein ironischer, sehr amüsanter Moment. Kindern leuchtet die Situation aber durchaus ein. Als die drei ganz fix wieder „nach Hause“ wollen, intoniert der Sprecher das genüsslich, denn es handelt sich um ein Zitat aus dem berühmten Film „E.T“ von Steven Spielberg, in dem der niedliche kleine Außerirdische immer „nach Hause telefonieren“ will. Ob die winkenden (und möglicherweise Alkohol seeligen) Menschen so ganz begriffen haben, dass sie extraterrestrischen Besuch hatten, bleibt in der Schwebe. Ihr gutmütiges Nachrufen lässt anderes vermuten.

Zum Einsatz

Zielgruppen: Elementarbereich, Grundschule
Fächerzuordnung: Sachkunde, Deutsch
Eignung: ab 5 Jahren
Stichworte: Winter, Fasching, Maskerade

Den Film geheimnisvoll einleiten: „Jetzt schauen wir uns eine ganz seltsame Begegnung an.“

Nach dem Betrachten des Films einfache Verständnisfragen stellen wie:

Fragen, ob manche der Kinder Faschingsumzüge kennen, aus eigenem Erleben oder aus dem Fernsehen. Dann mit Hilfe von Infobogen 5.4 und Arbeitsbogen 6.17 (beide s.u.) auf Fasching-, Fastnachts- und Karnevalstraditionen zu sprechen kommen.

Spielerischer Faschingsumgang

Mit Schminke malen sich die Kinder wechselseitig gruselige Gesichter. Alle werden für eine Fotogalerie im Gruppenraum fotografiert.

Stuhlkreisspiel „Masken werfen“

Die Kinder sitzen im Kreis. Ein Kind verzieht sein Gesicht zu einer bitterbösen Grimasse und ruft: „Ich werfe meine Maske zu ....“ Das genannte Kind schaut nun seinerseits so drein wie das erste Kind, sucht dann nach einem anderen Gesichtsausdruck und nennt wieder ein anderes Kind beim Namen, das so dreinschauen soll etc.

Luftballon

Zu lustiger Musik müssen zwei Kinder während des Tanzens einen aufgeblasenen Luftballon zwischen ihre Bäuche gepresst halten. Das Paar, das seinen Luftballon fallen lässt, scheidet aus. Anstelle der Luftballons kann der Tanz auch mit Apfelsinen oder verschieden großen Bällen stattfinden.

Tastspiel

Ein Kind soll mit verbundenen Augen das Kostüm eines anderen Kindes durch Abtasten erraten und setzt sich in die Mitte des Raumes. Die anderen Kinder tanzen zur Musik um das Kind herum; dabei dürfen sie ruhig laut sein. Wenn der Spielleiter die Musik stoppt, werden alle mucksmäuschenstill. Das Kind, das dem ratenden Kind am nächsten stehen bleibt, setzt sich diesem gegenüber. Es darf keinen Laut von sich geben, während es abgetastet wird. Ist das Kostüm richtig erraten worden, werden die Plätze getauscht.

Welches Faschingspaar gehört zusammen?

Jeweils ein Kostümname, wie Hexe, Pirat oder Ritter, wird auf zwei Zettel geschrieben. So gibt es von jedem Kostümnamen ein Pärchen. Die Anzahl der Pärchen richtet sich nach der Anzahl der Kinder, die mitspielen. Der Spielleiter mischt die Zettel gut durch. Anschließend darf jedes Kind einen Zettel ziehen, aber nicht verraten, welches Kostüm auf seinem Zettel steht. Nun tanzen alle Kinder zur Musik durch den Raum. Wird die Musik gestoppt, müssen sich die Kostümpärchen finden und zwar rein pantomimisch.

Bewegungsspiel

Alle Kinder tanzen zu lustiger Musik durch den Raum. Der Spielleiter stoppt nun die Musik und ruft: „Alle Hexen stehen auf einem Bein!“ Nun sollen die Kinder im Hexenkostüm auf einem Bein stehen. Im nächsten Durchgang ruft der Spielleiter: „Alle Cowboys und Piraten heben die Hände hoch!“ oder „Alle Prinzessinnen stellen sich schlafend!“. Wer keine Anweisungen des Spielleiters zu befolgen hat, darf sich setzen.

Weiteres Material, das sich zur Aufarbeitung dieses Mediums eignet

Auf der ROM-Ebene dieser Durchblick-DVD:

5. Hintergrundinformationen

6. Arbeitsmaterialien und weitere methodische Anregungen

7. Bildergalerie

Zum Ausdrucken:

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