Durchblick 4+ – Wenn der Winter zu Ende geht ... – Filme und Bilderbuchkinos
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Sprechertext |
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Titelbild
„Frosch im Winter“ |
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Als Frosch eines Morgens aufwachte, merkte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Die Welt hatte sich verändert. |
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Er ging zum Fenster und staunte: Alles war vollkommen weiß. |
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Verwirrt rannte er hinaus. Überall lag Schnee. Es war sehr glatt. Plötzlich fiel er auf den Po… |
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…und rutschte über das Ufer, in den Fluss. Aber der Fluss war zugefroren, und Frosch lag auf dem Rücken auf dem kalten, harten Eis.
„Wenn es kein Wasser mehr gibt, kann ich mich nicht mehr waschen“, dachte er erschrocken. |
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Zitternd vor Kälte setzte er sich auf die Böschung. |
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Da kam Ente auf ihren Schlittschuhen angefahren. „Was für ein herrliches Wetter!“ sagte sie. „Kommst du mit Schlittschuhlaufen?“ „Nein, mich friert“, antwortete Frosch. „Aber das Schlittschuhfahren wird dir Spaß machen“, sagte Ente. „Ich zeige es dir.“ |
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Ente gab Frosch ihre Schlittschuhe und ihren Schal. Sie schob ihn an und er glitt schnell über das Eis. Allerdings nicht lange. Dann fiel er hin. „Na, macht es dir Spaß?“, sagte Ente. Aber Frosch war fast erstarrt vor Kälte und seine Zähne klapperten. |
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„Du hast ein wunderbares warmes Federkleid, aber ich bin nur ein nackter Frosch“, sagte er. „Du hast recht“, sagte Ente, „da behältst du besser meinen Schal, aber ich muss jetzt weiter.“ |
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Dann kam Schwein vorbei mit einem Korb voller Brennholz auf dem Rücken. „Frierst du nicht, Schwein?“ fragte Frosch. „Frieren? sagte Schwein. „Nein, ich genieße diese frische, gesunde Luft. Winter ist die allerschönste Jahreszeit.“ |
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„Du hast eine schöne Schicht Fett, die dich warm hält. Aber was habe ich?“ „Armer Frosch“, dachte Schwein. „Ich wollte, ich könnte ihm helfen.“ |
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„Eins, zwei! Eins, zwei!“ Hase kam gerannt. Er joggte im Schnee. „Hurra!“ rief er voller Freude. „Sport macht dich gesund! Ein Hurra dem Sport! Dreimal hoch der Sport!“ |
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„Warum machst du nicht mit, Frosch? Es macht großen Spaß, sich fit zu halten.“ „Mich friert“, sagte Frosch. „Du hast ein warmes Fell, aber ich habe gar nichts.“ Traurig ging er nach Hause. |
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Am nächsten Tag luden ihn seine Freunde zu einer Schneeballschlacht ein. Aber Frosch konnte gar keinen Spaß daran finden. |
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„Mich friert“, murmelte er. „Ich bin nur ein nackter Frosch“, und unglücklich stapfte er nach Hause. |
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Für den Rest des Tages setzte er sich ganz nah ans Feuer und träumte von Frühling und Sommer. Er verheizte das ganze Holz bis zum letzten Span. |
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Als das Feuer verlosch, ging er hinaus, um neues Holz zu sammeln. Aber er konnte im Schnee kein Holz finden. |
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Er ging und ging bis er sich verirrte. Alles war weiß. Erschöpft legte er sich in den Schnee. Ein armer, nackter Frosch. |
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Und so fanden ihn seine Freunde. „Mich friert“, flüsterte Frosch. „Es wird schon wieder“, sagte Hase und vorsichtig trugen sie ihn nach Hause und legten ihn ins Bett. |
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Hase sammelte Holz und machte ein Feuer. Schwein kochte eine kräftige Suppe und Ente heiterte Frosch auf. |
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An den Abenden saßen sie beieinander und Hase las ihnen wunderbare Geschichten von Frühling und Sommer vor. Schwein strickte Frosch einen warmen Pullover in zwei Farben. Frosch genoss die Aufmerksamkeit seiner Freunde. Der Winter ist wunderbar, wenn du ihn im Bett verbringen kannst! |
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Endlich kam der Tag, an dem es Frosch so gut ging, dass er wieder aufstehen konnte. Ohne Fell, Fett oder Federn, aber eingehüllt in seinen neuen Pullover machte er die ersten Schritte im Schnee. „Na, wie geht’s? fragte Hase neugierig. „Wunderbar“, antwortete Frosch tapfer. |
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So verging der lange Winter. Aber eines Morgens, als Frosch die Augen öffnete, merkte er sofort, dass etwas anders war. Helles Licht strömte durch das Fenster. Schnell sprang er aus dem Bett und lief hinaus. |
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Die Welt war zartgrün, und die Sonne schien am Himmel. „Hurra!“ rief er. „Es ist schön, ein Frosch zu sein. Wie wunderbar. Ich kann die Sonnenstrahlen auf meinem nackten Rücken spüren.“ Seine Freunde waren glücklich, Frosch so fröhlich zu sehen. |
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Was sollten wir bloß ohne Frosch machen?“ lachte Hase. „Ich weiß es nicht“, sagte Schwein. „Nein“, stimmte Ente zu, „das Leben wäre ohne ihn nur halb so schön.“ |