
Durchblick 4+ – Wenn der Winter zu Ende geht ... – Filme und Bilderbuchkinos
Grasfrösche leben in feuchten Wiesen, Gräben und dichten Gebüschen. Sie jagen nach Insekten, Regenwürmern und Schnecken. Frösche atmen nicht nur über die Lungen wie wir, sondern auch über die Haut und die Mundhöhle.

(Quelle: Wikipedia, © Jörg Hempel)
Der Grasfrosch ist wie alle Amphibien wechselwarm. Das bedeutet, dass die Körpertemperatur des Frosches ungefähr der Außentemperatur entspricht. Wird es zum Winter hin kälter, bewegt er sich langsamer. Er verkriecht sich unter Baumstämmen oder in Mäuselöchern oder im Schlamm der Laichgewässer. Hier überdauert er die kalte Jahreszeit regungslos in der Winterstarre.
Die Nahrung des Laubfrosches sind Insekten, Spinnen und Tausendfüßler. Sein Lebensraum sind große Feuchtgebiete mit Teichen, Gebüschstreifen und Wald, Kies- und Lehmgruben mit einer reichhaltigen Uferbepflanzung und Buschwerk.
In die Winterstarre fallen die Frösche etwa von Oktober bis März, unter Moos, unter dem Wurzelwerk von Bäumen oder im Schlamm.
Eichhörnchen leben auf Bäumen. Sie klettern am Stamm in die Baumkronen und springen von dort auf die Äste der Nachbarbäume. Mit ihren langen Krallen der Füße haken sie sich in der Rinde ein. Haftballen unter den Fußsohlen verhindern ein Abrutschen.
Sie ernähren sich von Eicheln, Nüssen, Pilzen, Haselnüssen und Beeren.
Das Eichhörnchen sorgt für die eisigen Tage schon im Herbst vor. Lange bevor der erste Schnee fällt, hortet es riesige Wintervorräte. Etwa 10.000 Eicheln, Nüsse und Tannenzapfen buddelt es dann ein. So viele Verstecke muss es anlegen, damit es wenigstens einige wiederfindet. Die kleinen Nager sind nämlich total vergesslich. Bei der Suchaktion sind sie allerdings klüger. Speisekammern, die sie bereits geleert haben, markieren sie mit einer Duftnote. Dann wissen sie beim nächsten Mal: Hier gibt es nichts mehr zu knabbern! Minustemperaturen machen Eichhörnchen zu Stubenhockern. Dann verschlafen sie etwa 22 Stunden des Tages in ihrem kleinen Baumnest, Kobel genannt. Den Kobel hat sich das Eichhörnchen aus Blättern, Moos und Zweigen angelegt und hält darin eine so genannte Winterruhe. Das heißt: Herzschlag und Körpertemperatur sind beinahe unverändert, es schränkt nur seine Bewegungen ein und spart dabei seine Energien. Und damit es nicht frieren muss, deckt es sich mit seinem buschigen Schwanz zu.
Bei Walt Disney überwintern A-Hörnchen und B-Hörnchen gemeinsam und sind die dicksten Freunde. In Wirklichkeit aber sind Eichhörnchen sture Einzelgänger. In ihrem Winterquartier wohnen sie als Single.
Eichhörnchen halten Winterruhe.
Fledermäuse sind die einzigen flugfähigen Säugetiere. Eine gut durchblutete Flughaut ist zwischen Vorder- und Hinterbeinen verspannt. Fledermäuse bewegen ihre Flügel sehr schnell: sie flattern.
Sie jagen nachts und orientieren sich mit Ultraschall, auch bei völliger Dunkelheit. Mit der Ultraschallorientierung können sie auch ihre Beute ausfindig machen.
Für das Fliegen benötigen sie sehr viel Energie. Diese Energie bekommen sie aus ihrer Nahrung, die aus Nachtinsekten besteht.
Den Winter verbringen die Tiere an Frost geschützten Plätzen, zum Beispiel in Höhlen oder in Baumhöhlen. In dieser Zeit müssen sie sehr sparsam mit ihrem angefressenen Fettpolster umgehen. Sich warm zittern, wie wir es im Winter tun, verbraucht zu viel Energie. Daher haben sie ein spezielles Fettgewebe mit einem geringeren Energieumsatz, welches sie aufwärmt, wenn die Körpertemperatur fällt.
Fledermäuse halten Winterschlaf.