
Durchblick 4+ – Wenn der Winter zu Ende geht ... – Filme und Bilderbuchkinos
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Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.
Komm, setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.
Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in friedlicher Ruh'.
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal,
dann bau'n wir den Schneemann
und werfen den Ball.
Volkslied
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A B C,
Die Katze lief im Schnee.
Und als sie wieder raus kam,
Da hat sie weiße Stiefel an.
O jemine!
Die Katze lief im Schnee.
A B C,
Die Katze lief zur Höh!
Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein
Und putzt sich auch die Stiefelein
Und ging nicht mehr,
Ging nicht mehr in den Schnee
Karl Simrock 1848; nach Fritz M. Böhme ähnlich 1840 aus Thüringen.
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Und in dem Schneegebirge,
Da fließt ein Brünnlein kalt;
Und wer das Brünnlein trinket
Bleibt jung und wird nicht alt.
Ich hab daraus getrunken
Gar manchen frischen Trunk,
Ich bin nicht alt geworden,
Ich bin noch allzeit jung.
Ade, mein Schatz, ich scheide,
Ade mein Schätzelein!
Wann kommst du aber wieder
Herzallerliebster mein?
Wenn's schneiet rote Rosen
Und regnet kühlen Wein.
Ade, mein Schatz, ich scheide,
Ade, mein Schätzelein.
Es schneit ja keine Rosen
Und regnet keinen Wein:
So kommst du auch nicht wieder,
Herzallerliebster mein!
Aus dem Glatzer Bergland - Text: in verschiedenen älteren Fassungen bis in das 16. Jahrhundert reichend, Melodie: umgesungene Fassung eines alten schlesischen Volksliedes mit gleichem Titel.
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Der Winter ist ein rechter Mann,
Kernfest und auf die Dauer;
Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an,
Und scheut nicht süß noch sauer.
War je ein Mann gesund wie er?
Er krankt und kränkelt nimmer,
Er trotzt der Kälte wie ein Bär
und schläft im kalten Zimmer.
Er zieht sein Hemd im Freien an
und lässt´s vorher nicht wärmen
und spottet über Fluss im Zahn
und Grimmen in Gedärmen.
Aus Blumen und aus Vogelsang
weiß er sich nichts zu machen,
Hasst warmen Drang und warmen Klang
und alle warmen Sachen.
Doch wenn die Füchse bellen sehr,
wenn´s Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;
Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich und Zehen krachen:
Das klingt ihm gut, das hasst er nicht,
dann will er tot sich lachen.
Sein Schloss von Eis liegt ganz hinaus
Beim Nordpol an dem Strande;
Doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.
So ist er denn bald dort, bald hier;
gut Regiment zu führen;
und wenn er durchzieht, stehen wir
und sehn ihn an und frieren.
Text: Matthias Claudius (1740 - 1815). Melodie: Johann Friedrich Reichardt (1752 - 1814) oder Volksweise: anonym aus Sachsen, u.a. in „Deutsches Lautenlied“ (1914)
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Winter ade!
Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
Dass mir das Herze lacht!
Winter ade!?
Scheiden tut weh.
Winter ade!
Scheiden tut weh.
Gerne vergess ich dein,
Kannst immer ferne sein.
Winter ade!
Scheiden tut weh.
Winter ade!
Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
Lacht dich der Kuckuck aus!
Winter ade!
Scheiden tut weh.
Text: Hoffmann von Fallersleben, 1835; Musik: nach einem alten fränkischen Volkslied: „Schätzchen ade“, zuerst bei Friedrich Silcher, 1827; vielfach als Kinderlied eingeordnet, ist dieses Lied doch auch politisch deutbar. Der „Kuckuck“ als Freiheitssymbol der 1848er-Revolution ist hinlänglich bekannt; und es gibt viele weitere Gedichte, in denen Hoffmann die politischen Verhältnisse in Deutschland als „Winter“ bezeichnet. Das Lied entstand drei Jahre nach dem Hambacher Fest (1832). Offensichtlich war und ist der politische Zusammenhang aber nicht: Dieses Lied war in Preußen vor dem ersten Weltkrieg für den Unterricht in der ersten Klasse vorgeschrieben.
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Der Winter ist vergangen,
Ich seh des Maien Schein.
Ich seh die Blümlein prangen,
Des ist mein Herz erfreut.
So fern in jenem Tale
Da ist gar lustig sein,
Da singt Frau Nachtigalle
Und manch Waldvögelein.
Ich gehe, ein Mai zu hauen
Hin durch das grüne Gras.
Schenk meinem Buhl die Treue,
Die mir die Liebste was.
Und bitt, dass sie mag kommen
All an dem Fenster stahn.
Empfang´n den Mai mit Blumen,
Er ist gar wohl getan
Er nahm sie sonder Trauern
In seine Arme blank,
Der Wächter auf der Mauern,
Hub an ein Lied und sang:
Ist jemand noch darinnen,
Der mag bald heimwärts gan!
Ich seh den Tag herdringen
Schon durch die Wolken klar.
Ach, Wächter auf der Mauern,
Wie quälst du mich so hart!
Ich lieg in schweren Trauern,
Mein Herze leidet Schmerz.
Das macht die Allerliebste,
Von der ich scheiden muss,
Das klag ich Gott, dem Herrn,
Dass ich sie lassen muss.
Ade, mein Allerliebste,
Ade, schön Blümlein fein,
Ade schön Rosenblume,
Es muss geschieden sein.
Bis dass ich wiederkomme,
Bleibst du die Liebste mein
Das Herz in meinem Leibe
Gehört ja allzeit dein.
Text: anonym, niederländisches Volkslied aus dem 16. Jahrhundert, um 1539; Musik: in dem Lautenbuch des Thysius, um 1600.
Lasst uns den Fasching loben,
Und ihn lobpreisen heut';
Wir haben viele Proben
Von seiner Freundlichkeit:
Er schloss heut' allem Leide
Hienieden unser Herz,
Und öffnet es der Freude
Allein nur und dem Schmerz.
Die Weisheit hüllt nicht immer
In Falten ihr Gesicht,
Der Freude Rosenschimmer
Entstellt ihr Antlitz nicht:
Drum trat an ihre Stelle
Heut' Scherz und froher Mut;
Denn auch die Narrenschelle
Ist oft zum Lachen gut.
Es leb' in unserm Kreise
Die Weisheit, welche lacht,
Und die des Lebens Reise
Uns angenehmer macht!
Es leben alle Brüder,
Die Hand an Hand in Reih'n
Auch dieses Jahr sich wieder
Wie wir, des Faschings freu'n!
Aloys Blumauer (1755-1798)
Am Aschermittwoch
Ist alles vorbei.
Die Schwüre von Treue
Sie brechen entzwei,
Von all deinen Küssen
Darf ich nichts mehr wissen.
Wie schön es auch sei,
Dann ist alles vorbei.
Trinke die Freude, denn heut ist heut.
Das, was erfreut, hat noch nie gereut,
Fülle mit Leichtsinn dir den Pokal:
Karneval, Karneval!
Hast du zum Küssen Gelegenheit,
Mensch, dann geh ran mit Verwegenheit.
Sag niemals nein: wenn das Glück dir winkt,
Bald das Finale erklingt:
Am Aschermittwoch
Ist alles vorbei.
Die Schwüre von Treue
Sie brechen entzwei,
Von all deinen Küssen
Darf ich nichts mehr wissen.
Wie schön es auch sei,
Dann ist alles vorbei.
Zum Ausdrucken:
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MP3-Audiodateien zu den Liedern
(Auf der DVD in besserer Qualität!)